Diplomarbeit, 2006
74 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehen in der Untersuchung
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER ANWENDUNG
2.1 Grundlagen, Konzepte und Implementierung des Knowledge Managements
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.1.1 Wissen
2.1.1.2 Knowledge Management
2.1.1.3 Open-Source
2.1.2 Knowledge Management-Konzept nach Probst et al
2.1.3 Knowledge Management-Konzept nach Nonaka/ Takeuchi
2.2 Implementierung des Knowledge Managements
2.2.1 Methodische Unterstützung
2.2.1.1 Balanced Scorecard nach Kaplan/Norton
2.2.1.2 Intengible Asset Monitor nach Sveiby
2.2.1.3 Intellectual Capital Navigator nach Stewart
2.2.2 Softwaretechnische Unterstützung des Knowledge Managements
2.2.2.1 Groupware-Systeme
2.2.2.2 Content-orientierte-Systeme
2.2.2.3 Künstliche Intelligenz-Systeme
2.2.2.4 Business Intelligence
2.2.2.5 Sonstige Systeme
3 CONTENT-MANAGEMENT-SYSTEME IN DER UNTERNEHMUNG
3.1 Content-Management-Systeme
3.2 Implementierung in Knowledge Management-Systemarchitekturen
3.2.1 Knowledge Management-Systemarchitektur nach Riempp
3.2.2 Knowledge Management-Systemarchitektur bei PwC
3.3 Übersicht vorhandener Content-Management-Systeme
3.4 Anforderungen der Anwender
3.5 Zusammenfassung und Beschreibung des Anforderungskatalogs
3.5.1 Anforderung an die Implementierung
3.5.2 Anforderung der Usability
3.5.3 Technische Anforderungen
3.5.4 Anforderung der Innovationsfähigkeit
4 KONZEPTION DER CONTENT-MANAGEMENT-SYSTEME
4.1 Typo3
4.1.1 Systemarchitektur
4.1.2 Basistechnologien
4.1.3 Backend-Aufbau
4.1.4 Module, Plugins und Extensions
4.2 Mambo
4.2.1 Systemarchitektur
4.2.2 Basistechnologien
4.2.3 Backend-Aufbau
4.2.4 Module, Mambots und Komponenten
5 EVALUATION DER CONTENT-MANAGEMENT-SYSTEME IN DER UNTERNEHMUNG
5.1 Bewertungsmodell
5.2 Anforderungsevaluation
5.2.1 Evaluation der Anforderungen an die Implementierung
5.2.2 Evaluation der Anforderungen der Usability
5.2.3 Evaluation der technischen Anforderungen
5.2.4 Evaluation der Anforderungen der Innovationsfähigkeit
5.3 Grafische Gegenüberstellung
6 SCHLUSSBETRACHTUNG
Die vorliegende Diplomarbeit evaluiert Open-Source Content-Management-Systeme (CMS) vor dem Hintergrund ihrer effektiven Implementierung in ein Knowledge Management. Das zentrale Ziel besteht darin, basierend auf Nutzeranforderungen und einem theoretischen Bezugsrahmen, Kriterien für Content-Management-Systeme abzuleiten und diese exemplarisch am Beispiel von Typo3 und Mambo kritisch zu bewerten, um Unternehmen bei der Systemwahl zu unterstützen.
3.4 Anforderungen der Anwender
Dass die Ressource Wissen einen immer höheren Stellenwert innerhalb der Unternehmung einnimmt, sind sich Management und Mitarbeiter gleichermaßen bewusst. Sebastian Krause, Leiter der Software Group IBM Deutschland, betont, dass die Strategie für die kommenden Jahre „Information on Demand“ lauten muss. Eine integrative, zeit- und bedarfsgerechte Bereitstellung von strukturierten und unstrukturierten Wissensobjekten über den Lebenszyklus hinweg, sieht Krause als ein wesentliches Element dieser Strategie. Dem schließt sich Hebben, Geschäftsführer der Cubeware GmbH, an und weist zusätzlich daraufhin, dass vorhandene IT-Systeme so implementiert werden müssen, dass diese nicht nur durch die IT-Abteilungen selbst gepflegt und gewartet werden müssen, sondern „die Daten direkt in den Abteilungen“ generiert werden. Dies habe den Vorteil, so Hebben, dass die IT-Abteilungen nicht mit wiederkehrenden Anfragen belastet werden, d.h. dass die Knowledge Management-Systeme so gestaltet sein müssen, dass unterschiedliche Nutzer in unterschiedlichen Abteilungen einfach und synchron Rohdaten verarbeiten können.
Diese Anforderung bestätigt auch Lars Onasch, Produktmanager der RedDot Solutions AG, dass insbesondere die Akzeptanz der Anwender des Content-Management-Systems durch die leichte Bedienbarkeit erhöht wird. Einheitliche Benutzeroberflächen bzw. einheitliche Ergonomien tragen dazu bei, dass auch ungeübte Anwender ohne hohen Trainings- oder Supportaufwand selbstständig Daten generieren können. Diese leichte Bedienbarkeit wird zusätzlich durch die Anwendung wählbarer, unterschiedlicher Sprachen gewährleistet, so dass diese Systeme auch das internationale Umfeld innerhalb der Unternehmensstrukturen berücksichtigen.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor und leitet daraus die Zielsetzung ab, Open-Source CMS im Rahmen eines Knowledge Managements zu evaluieren.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER ANWENDUNG: Hier werden der Wissensbegriff definiert sowie Konzepte (z.B. nach Probst et al) und Methoden (z.B. Balanced Scorecard) zur Implementierung von Knowledge Management erläutert.
3 CONTENT-MANAGEMENT-SYSTEME IN DER UNTERNEHMUNG: Das Kapitel betrachtet die Rolle von CMS innerhalb von Systemarchitekturen und definiert basierend auf Anwenderanforderungen einen Anforderungskatalog für die Evaluation.
4 KONZEPTION DER CONTENT-MANAGEMENT-SYSTEME: Es erfolgt eine detaillierte technische Darstellung der beiden Bewertungsobjekte Typo3 und Mambo hinsichtlich ihrer Architektur, Technologien und Backend-Funktionalitäten.
5 EVALUATION DER CONTENT-MANAGEMENT-SYSTEME IN DER UNTERNEHMUNG: Die Systeme werden mittels Nutzwertanalyse anhand des Anforderungskatalogs bewertet und die Ergebnisse grafisch gegenübergestellt.
6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassung der wichtigsten Evaluationsergebnisse und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Content, Wissen und Unternehmenserfolg.
Knowledge Management, Content-Management-System, CMS, Open-Source-Software, Wissensbasis, Systemarchitektur, Nutzwertanalyse, Typo3, Mambo, Implementierung, Wissensmanagement, Usability, Innovationsfähigkeit, Wissensidentifikation, Unternehmensstrategie
Die Arbeit untersucht, wie Open-Source Content-Management-Systeme (CMS) eingesetzt werden können, um das Wissensmanagement in Unternehmen effektiv zu unterstützen.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, die technischen Anforderungen an ein CMS und die praktische Evaluation ausgewählter Open-Source-Lösungen.
Das primäre Ziel ist es, aus den Anforderungen der Anwender wissensorientierte Kriterien abzuleiten und diese zu nutzen, um die Systeme Typo3 und Mambo systematisch zu evaluieren.
Zur objektiven und transparenten Bewertung der Systeme wird eine Nutzwertanalyse angewendet, die verschiedene qualitative und quantitative Kriterien gewichtet.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements gelegt, anschließend die Anforderungen an ein CMS spezifiziert und schließlich die Systeme Typo3 und Mambo anhand dieser Anforderungen bewertet.
Wissensmanagement, Open-Source, CMS, Systemarchitektur, Nutzwertanalyse, Implementierung.
Typo3 punktet insbesondere bei den Usability-Funktionen und der Erweiterbarkeit, während Mambo in der Basisversion bei den Kommunikationsmöglichkeiten teils Vorteile bietet, jedoch insgesamt ähnliche Schwächen bei Workflows aufweist.
Ja, laut der Arbeit können beide Systeme innerhalb der Unternehmung sinnvoll eingesetzt werden, wobei ihre Stärken und Schwächen je nach individueller Anforderungsprofil-Gewichtung abzuwägen sind.
Sie ermöglicht eine hohe Transparenz bei der Trennung von subjektiven und objektiven Tatbeständen und macht die Entscheidungsfindung zwischen verschiedenen Systemalternativen nachvollziehbar.
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