Diplomarbeit, 2006
97 Seiten, Note: 2,7
Die Arbeit untersucht das Phänomen des Bundling im Kontext von Informationsmärkten. Ziel ist es, die verschiedenen Formen und Ziele des Bundling zu analysieren und die Auswirkungen auf Wettbewerb und Konsumentenwohlfahrt zu beleuchten.
Das erste Kapitel führt in das Thema Bundling ein und erläutert die Motivation und Zielsetzung der Arbeit. Das zweite Kapitel definiert den Begriff Bundling, beschreibt verschiedene Grundformen und Sonderformen und analysiert die Voraussetzungen und Ziele des Bundling.
Kapitel drei befasst sich mit dem Bundling im Monopolfall. Es werden verschiedene Ansätze in der Literatur beleuchtet, ein Zwei-Güter-Modell vorgestellt und die Auswirkungen von Bundling auf Konsumenten und Anbieter analysiert.
Kapitel vier untersucht das Bundling als wettbewerbseinschränkende Strategie. Es werden verschiedene Ansätze in der Literatur beleuchtet und die Auswirkungen von Bundling auf den Wettbewerb und die Konsumentenwohlfahrt analysiert.
Bundling, Informationsmärkte, Preisdiskriminierung, Wettbewerb, Konsumentenwohlfahrt, Monopol, Exclusive Dealing, Tying, Entbündelung.
Bundling (Bündelung) ist die Strategie, zwei oder mehr Produkte oder Dienstleistungen gemeinsam als Paket zu einem Gesamtpreis anzubieten, anstatt sie nur einzeln zu verkaufen.
Da digitale Güter Grenzkosten von nahezu Null haben, ist es für Anbieter extrem profitabel, große Mengen an Inhalten zu bündeln, um die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten optimal abzuschöpfen.
Beim Pure Bundling ist das Produkt nur im Paket erhältlich. Beim Mixed Bundling hat der Kunde die Wahl, die Produkte einzeln oder im (meist günstigeren) Bündel zu kaufen.
Bundling reduziert die Varianz der Zahlungsbereitschaften. Durch das Paket kann der Anbieter einen Preis festlegen, der für eine breitere Masse an Konsumenten attraktiv ist, als Einzelpreise es wären.
Bundling kann als wettbewerbseinschränkend gelten, wenn es Markteintrittsbarrieren schafft oder Konkurrenten durch Koppelungsgeschäfte (Tying) vom Markt verdrängt, wie im bekannten Fall Microsoft.
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