Diplomarbeit, 2006
113 Seiten, Note: 1,9
1 Einführung in die Thematik
2 Analyse der Determinanten von Personalaltersstrukturen
2.1 Begriffsbestimmung „Personalstruktur“ bzw. „Personalaltersstruktur“
2.2 Bedeutung von „Personalstrukturen“ bzw. „Personalaltersstrukturen“
2.3 Bestimmungsgründe von Personalaltersstrukturen
2.4 Der demografische Wandel als Ursache bestehender und zukünftiger Personalaltersstrukturen
2.4.1 Begriffsbestimmung „Demografie“ und „Demografischer Wandel“
2.4.2 Analyse der Ursachen des demografischen Wandels
2.4.3 Auswirkungen auf die Erwerbsarbeit
3 Analyse der personalwirtschaftlichen Risiken und Potentiale
3.1 Betrachtung der Ausgangssituation von Unternehmen
3.2 Durchführung einer Altersstrukturanalyse am Beispiel eines Kreditinstituts
3.2.1 Das Unternehmen und sein Umfeld
3.2.2 Vorbereitung der Analyse
3.2.3 Durchführung der Datenerhebung und Auswertung
3.2.4 Bewertung der Erkenntnisse und Entscheidungsfindung
4 Unternehmensstrategien im Umgang mit dem demografischen Wandel
4.1 Strategien der Personalpolitik in der Eintrittsphase
4.1.1 Einführung eines Employer Branding - Konzepts
4.1.2 Talentmarketing als Handlungsansatz
4.1.3 Ältere Mitarbeiter als Personalressource im Rahmen von Diversity
4.1.4 Interne Personalbeschaffung als Handlungsansatz
4.2 Strategien der Personalpolitik in der Tätigkeitsphase
4.3 Handlungsfeld Personaleinsatz
4.3.1 Strategien der Personalentwicklung
4.3.2 Gesundheitsmanagement im Kreditinstitut
4.4 Strategien der Personalpolitik in der Austrittsphase
4.5 Strategien der Absatzpolitik
4.6 Unternehmensleitlinien und Unternehmenskultur
5 Schlussbemerkung und Empfehlungen
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur der Belegschaft eines Kreditinstituts und leitet daraus notwendige Unternehmensstrategien ab, um negative personalwirtschaftliche Folgen abzuwenden und Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Die Bedeutung von „Personalstrukturen“ bzw. „Personalaltersstrukturen“
Die Untersuchung von Personalstrukturen gewinnt dadurch an Bedeutung, da diese das Erreichen der zentralen personalwirtschaftlichen Aufgabengebiete (Qualifikationssicherung des Personals, Transformation des Arbeitspotentials in tatsächliche Arbeitsleistung, Aufrechterhaltung der Anpassungsfähigkeit bei überschaubaren Personalkosten) sicherstellen.
In der Fachliteratur werden Unternehmen schon längere Zeit als Sozialsysteme betrachtet. Unter der Annahme, dass diese den Gesellschaftssystemen in ihrer Funktionsweise ähneln, ist die Untersuchung der „Bevölkerung“ in Unternehmen bedeutsam. Obwohl auf gesellschaftlicher Ebene die Ursachen und Auswirkungen verschiedener Sozialstrukturen und demografischer Einflüsse längst diskutiert werden, sind die möglichen Konsequenzen der unterschiedlichen Zusammensetzung des Personals, insbesondere hinsichtlich des Alters, in Unternehmen nicht hinreichend analysiert wurden.
1 Einführung in die Thematik: Hinführung zum Problemfeld des demografischen Wandels und Definition der Forschungsfragen sowie methodisches Vorgehen.
2 Analyse der Determinanten von Personalaltersstrukturen: Theoretische Bestimmung von Personalstrukturen und Untersuchung der Ursachen des demografischen Wandels.
3 Analyse der personalwirtschaftlichen Risiken und Potentiale: Detaillierte Altersstrukturanalyse am Beispiel eines ostdeutschen Kreditinstituts zur Identifikation betrieblicher Chancen und Risiken.
4 Unternehmensstrategien im Umgang mit dem demografischen Wandel: Analyse und Reflexion von Maßnahmen in der Personalpolitik über die drei Phasen Eintritt, Tätigkeit und Austritt sowie Strategien der Absatzpolitik.
5 Schlussbemerkung und Empfehlungen: Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse mit dem Appell an Entscheidungsträger, ganzheitliche Gestaltungsoptionen frühzeitig umzusetzen.
Demografischer Wandel, Personalaltersstruktur, Altersstrukturanalyse, Kreditinstitut, Personalpolitik, Employer Branding, Talentmarketing, Diversity-Management, Gesundheitsmanagement, Lebensarbeitszeitkonto, Personalbeschaffung, Nachfolgeplanung, Personaleinsatz, demografische Entwicklung, Personalwirtschaft.
Die Arbeit untersucht, wie ein Kreditinstitut als Unternehmen auf die Auswirkungen des demografischen Wandels reagieren kann, um seine Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsposition langfristig zu erhalten.
Die zentralen Felder umfassen die Analyse von Personalaltersstrukturen, die Durchführung einer strukturierten Altersstrukturanalyse, Personalmarketing, Employer Branding, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie verschiedene Strategien der Personalpolitik.
Das primäre Ziel ist die Identifikation und Reflexion von Unternehmensstrategien, durch die negative Konsequenzen der sich verändernden Altersstrukturen vermieden und Risiken in Potenziale umgewandelt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer empirischen Altersstrukturanalyse am Beispiel eines ostdeutschen Kreditinstituts, inklusive der Erhebung von Mitarbeiterdaten mittels Fragebögen.
Der Hauptteil analysiert die Determinanten von Altersstrukturen, identifiziert personalwirtschaftliche Risiken, stellt ein Vorgehensmodell für eine Altersstrukturanalyse auf und entwickelt daraus spezifische Unternehmensstrategien für die Phasen Eintritt, Tätigkeit und Austritt.
Demografischer Wandel, Personalaltersstruktur, Altersstrukturanalyse, Kreditinstitut, Personalmarketing und Diversity-Management.
Ostdeutsche Bundesländer sind frühzeitig und massiv von demografischen Verwerfungen betroffen, was das Kreditinstitut als Fallbeispiel für eine proaktive Strategieentwicklung besonders repräsentativ macht.
Das Gesetz wurde in der Vergangenheit zur Externalisierung von Mitarbeitern genutzt. Mit dem Wegfall 2009 wird diese Option für die Frühverrentung nicht mehr zur Verfügung stehen, was einen Strategiewechsel erforderlich macht.
Sie bieten Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung, fördern eine Work-Life-Balance und dienen als Puffer für Qualifizierungsphasen oder den gleitenden Übergang in den Ruhestand.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

