Diplomarbeit, 2006
97 Seiten, Note: sehr gut
Diese Diplomarbeit untersucht die Wahrnehmung akustischer Bewegungen und visueller Positionen im Kontext der audiovisuellen Integration. Ziel ist es, den Einfluss der auditiven Modalität auf die Wahrnehmung visueller Positionen und die mögliche Integration dieser Informationen zu erforschen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die multisensorische Natur der Wahrnehmung, wobei insbesondere cross-modale Wahrnehmungsphänomene und ihre Auswirkungen im Fokus stehen. Es werden experimentelle Befunde zum Einfluss der visuellen Modalität auf die auditive Wahrnehmung und umgekehrt vorgestellt, sowie neuronale Befunde zu cross-modalen Interaktionen und Erklärungsansätze für die Integration multimodaler Ereignisse. Die Arbeit analysiert verschiedene Nacheffekte, darunter visuelle Bewegungsnacheffekte, auditive Bewegungsnacheffekte, auditive Positionsnacheffekte und visuelle Positionsnacheffekte. Die Aufgabenstellung dieser Arbeit wird im Anschluss definiert.
Kapitel 3 beleuchtet die generelle Methodik der Arbeit, einschließlich der verwendeten Methode, der Versuchspersonen, des Versuchsaufbaus und der Datenauswertung. Die folgenden Kapitel (4, 5, 6 und 7) beschreiben die Durchführung von vier Experimenten, die verschiedene Aspekte der Interaktion zwischen auditiven Bewegungs- und visuellen Positionsinformationen untersuchen. Jedes Kapitel präsentiert die Methode, die Ergebnisse und die Diskussion des jeweiligen Experiments.
Die Arbeit schließt mit einer Gesamtdiskussion der Ergebnisse und einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse, sowie einem Ausblick auf zukünftige Forschungsrichtungen.
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Wahrnehmung, auditiv, visuell, cross-modal, Integration, Nacheffekte, audiovisuell, Experiment, Methode, Ergebnisse, Diskussion, multisensorisch.
Der DAE ist ein Wahrnehmungsphänomen, bei dem visuelle Stimuli nach einer akustischen Bewegung verschoben erscheinen – meist entgegen der Richtung der ursprünglichen Bewegung.
Augenbewegungen vor oder während der Lokalisation führen zu systematischen Fehlern. Ein deutlicher Nacheffekt zeigt sich erst, wenn Augenbewegungen komplett unterbunden werden.
Ja, die Studie deutet darauf hin, dass eine längere Verweildauer in der Versuchsanordnung sowie zunehmende Übung oder Ermüdung die Größe des Nacheffekts (DAE) erhöhen können.
Die Versuchspersonen nutzten entweder einen manuellen Handzeiger oder gaben ein Alternativurteil per Antwortbox ab.
Die Experimente lieferten Hinweise darauf, dass der Nacheffekt sowohl geschwindigkeits- als auch richtungsabhängig ist.
Ziel war es zu untersuchen, wie akustische Bewegungsreize die visuelle Positionsbestimmung beeinflussen und welche Rolle die cross-modale (audiovisuelle) Integration dabei spielt.
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