Examensarbeit, 2006
114 Seiten, Note: 2,3
1. Fragestellung und Ziel der Examensarbeit
2. Beschreibung des Tourismus im südlichen Afrika
3. Die Entwicklung des Tourismus in Südafrika
3.1 Entwicklung vor 1994
3.2 Entwicklung nach 1994
4. Die verschiedenen Tourismusregionen in Südafrika
5. Geographische Bedingungen und fremdenverkehrsgeographische Entwicklungen des Western Cape dargestellt in Anlehnung an eine SWOT-Analyse
6. Tourismus im Western Cape
6.1 Städtetourismus am Beispiel Kapstadt
6.1.1 Tafelberg
6.1.2 Victoria & Alfred Waterfront
6.2 Weintourismus am Beispiel der Stellenbosch Wine Route
6.3 Golf-Tourismus
6.4 Township-Tourismus
6.5 Gay-Tourismus
6.6 Kasino-Tourismus
6.7 Abenteuertourismus
6.7.1 Bungee jumping/Abseiling
6.7.2 Cage diving
6.7.3 Radfahren
6.7.4 Mountainbiking
7. Voraussichtliche Entwicklung des Western Cape
8. Fazit
9. Anlagen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Faktoren der touristischen Attraktivität der Provinz Western Cape in Südafrika für den Übersee-Incoming-Tourismus. Im Fokus steht dabei die Abhängigkeit der Tourismusbranche von diesen Besuchern sowie die Analyse der Chancen und Risiken, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen und der Fußball-Weltmeisterschaft 2010.
6.1.1 Tafelberg
Das Wahrzeichen Kapstadts ist der 1.086 m hohe Tafelberg, dessen Hänge vom Devil`s Peak im Osten (1.000 m) sowie vom Lion`s Head (669 m) und Signal Hill (350 m) in nordwestlicher Richtung flankiert werden. Das flache Massiv des Tafelberges zählt mit zu dem im Jahr 1998 geschaffenen Cape Peninsula National Park, der sich im Süden über 60 km bis zur Südspitze der Kaphalbinsel erstreckt. Besonders bekannt ist das Wahrzeichen für seine artenreiche Flora mit über 1.400 – meist endemischen – Pflanzenarten. Wenn Besucher nicht einen der über 300 Wanderwege nutzen, führt sie eine 1997 komplett renovierte Seilbahn auf den Berg, deren Gondeln sich einmal pro Fahrt um 360 Grad drehen, um allen Passagieren einen Panoramablick zu ermöglichen (vgl. LASAR, B.: 2004).
Bei den Gästezahlen ist darauf hinzuweisen, dass nur die Besucher statistisch erfasst werden, die eine Eintrittskarte für die Seilbahn erwerben. Im Jahr 2002 sind 775.478 Besucher gezählt worden. Ein Jahr später ist ein leichter Anstieg auf 784.750 Gäste zu verzeichnen gewesen, bevor im Jahr 2004 die Besucherzahlen auf 742.837 gesunken sind. Der Anteil der Besucher aus Übersee wird hierbei mit 50 bis 60% beziffert, so dass im Durchschnitt im Jahr 2004 408.560 Übersee-Incoming-Touristen den Ausblick vom Tafelberg genossen haben (vgl. auch Tab. 8 und ALBERS, C./Marketing and Communications Manager bei Cape Town Tourism/e-mail). Dabei liegt die eigentliche Anzahl der Besucher aus Übersee noch etwas höher, da der Prozentsatz derjenigen, die hinaufwandern, nicht unterschätzt werden darf. Der Rückgang um 41.913 Besucher vom Jahr 2003 auf 2004 ist laut Albers mit der häufigen Einstellung des Gondelbetriebes aufgrund von Witterung und Wartungsarbeiten in diesem Jahr zu erklären. Bei starken Böen, heftigen Regenschauern oder Beeinträchtigungen durch Nebel werden die Fahrten der Seilbahn nicht durchgeführt. Dennoch besuchen allein mit der Seilbahn pro Tag durchschnittlich 1.119 Besucher aus Übersee den Tafelberg.
1. Fragestellung und Ziel der Examensarbeit: Dieses Kapitel erläutert die Motivation der Untersuchung zur touristischen Attraktivität des Western Cape für Besucher aus Übersee und stellt das methodische Vorgehen dar.
2. Beschreibung des Tourismus im südlichen Afrika: Hier wird der internationale Tourismus im afrikanischen Kontext definiert und die besondere wirtschaftliche Bedeutung des Übersee-Incoming-Tourismus für die Region hervorgehoben.
3. Die Entwicklung des Tourismus in Südafrika: Das Kapitel analysiert die historische Entwicklung des Tourismus vor und nach 1994, mit einem starken Fokus auf den Auswirkungen der Apartheid und des politischen Wandels.
4. Die verschiedenen Tourismusregionen in Südafrika: Es erfolgt eine Einordnung des Western Cape innerhalb des nationalen Tourismusmarktes im Vergleich zu anderen Provinzen wie Gauteng.
5. Geographische Bedingungen und fremdenverkehrsgeographische Entwicklungen des Western Cape dargestellt in Anlehnung an eine SWOT-Analyse: Dieses Kernkapitel beleuchtet die Standortfaktoren des Western Cape und evaluiert die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für den Tourismus.
6. Tourismus im Western Cape: Das Kapitel stellt detailliert die verschiedenen Tourismusarten in der Provinz vor, von klassischem Städtetourismus bis hin zu Nischen wie Gay- oder Abenteuertourismus.
7. Voraussichtliche Entwicklung des Western Cape: Hier werden mittels Szenario-Technik (Best Case, Worst Case, eigene Prognose) verschiedene Zukunftsentwicklungen der Besucherzahlen bis 2012 modelliert.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die zukünftigen Potenziale des Western Cape im Hinblick auf seine Rolle als führende Tourismusdestination.
9. Anlagen: Der Anhang bietet detaillierte Verzeichnisse der verwendeten Literatur, Quellen, Gesprächspartner sowie weiterführendes Datenmaterial und Karten.
Western Cape, Übersee-Incoming-Tourismus, Kapstadt, Tourismusdestination, SWOT-Analyse, Kriminalität, Fußball-Weltmeisterschaft 2010, Township-Tourismus, Weintourismus, Golf-Tourismus, HIV-Aids, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Quellenmarkt, Wirtschaftsfaktor.
Die Arbeit untersucht die Faktoren, die das Western Cape in Südafrika zu einer beliebten Urlaubsdestination für Touristen aus Übersee machen, und analysiert die Abhängigkeit der lokalen Tourismusbranche von dieser Zielgruppe.
Zentral sind die touristische Infrastruktur, die SWOT-Analyse der Provinz, die Vielfalt der Tourismusarten (Städte-, Wein-, Golf-, Abenteuer- und Township-Tourismus) sowie die sozioökonomischen Risiken wie Kriminalität und die Aids-Epidemie.
Das Ziel ist es, die Attraktivität des Western Cape zu erklären, die verschiedenen Tourismusangebote darzustellen und auf Basis einer SWOT-Analyse fundierte Szenarien für die zukünftige Entwicklung der Besucherzahlen zu erstellen.
Der Autor kombiniert Literaturanalysen, Daten aus Tourismusstatistiken und Experteninterviews vor Ort, um eine strukturierte SWOT-Analyse und darauf aufbauende Prognoseszenarien zu entwickeln.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Tourismusregion, eine detaillierte Analyse der einzelnen Tourismusarten und eine zukunftsorientierte Prognose basierend auf Szenarien wie dem Best Case und dem Worst Case.
Zu den prägenden Begriffen zählen Western Cape, Übersee-Incoming-Tourismus, Kapstadt, SWOT-Analyse, Tourismusentwicklung, Kriminalität und Fußball-Weltmeisterschaft 2010.
Obwohl die Kriminalitätsrate hoch ist, betont der Autor, dass Besucher aus Übersee meist nicht direkt betroffen sind und durch Sicherheitsmaßnahmen (insbesondere an Hotspots wie der Victoria & Alfred Waterfront) das Vertrauen in die Destination erhalten bleibt.
Die WM wird als große Chance gesehen, um das Image zu stärken und neue Quellenmärkte zu erschließen, birgt jedoch durch den Druck auf die Infrastruktur und das Risiko einer negativen Reputation auch signifikante Risiken für die langfristige Entwicklung.
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