Diplomarbeit, 2003
112 Seiten, Note: 1,0
Vorwort
Einleitung
THEORETISCHER TEIL
1 Netzwerke
1.1 Herausforderung für Unternehmen
1.1.1 Organisatorischer Wandel
1.1.2 Virtuelle Unternehmen
1.2 Unternehmensnetzwerke
1.2.1 Definition und Eigenschaften
1.2.2 Managementaufgaben
1.2.3 Erfolgsfaktor Kommunikation
2 Begriff und Wesen der Kommunikation
2.1 Kommunikation und Information
2.1.1 Der Wandel des Kommunikationsbegriffes
2.1.2 Information
2.2 Das Funktionieren von Kommunikation
2.2.1 Informationstheoretische Erklärungsansätze
2.2.2 Verhaltenswissenschaftliche Erklärungsansätze
3 Grundlagen der betrieblichen Kommunikation
3.1 Klassifizierung der Kommunikation
3.1.1 Synchrone vs. asynchrone Kommunikation
3.1.2 Einweg- vs. Zweiwegkommunikation
3.1.3 Bilaterale vs. multilaterale Kommunikationsformen
3.1.4 Direkte vs. technisch vermittelte Kommunikation
3.1.5 Zusammenfassung der Kommunikationsarten
3.2 Medienvielfalt
3.2.1 Face-to-Face-Kommunikation
3.2.2 Telekommunikation
3.3 Medienwahl
3.3.1 Media-Richness-Modell
3.3.2 Das aufgabenorientierte Kommunikationsmodell
4 Kommunikation in Netzwerken
4.1 Kommunikation
4.1.1 Kommunikationsnetze
4.1.2 Einsatz von Kommunikationsmedien
4.1.3 Formale vs. informelle Kommunikation
4.2 Gemeinsame Datenbasis
4.2.1 Möglichkeiten der Anwendung
4.2.2 Datenmanagementsysteme
4.2.3 Zugriffsmechanismen
4.2.4 Vorteile von Datenmanagementsystemen
4.2.5 Zusammenfassung der Verteilungsstrategien
4.3 Gemeinsame Applikationen
4.3.1 Groupware-Systeme
4.3.2 Vorraussetzungen für einen effizienten Groupware-Einsatz
4.4 Konflikt- und Risikopotentiale
4.4.1 Kostenverteilung
4.4.2 Autonomie versus Abhängigkeit
4.4.3 Netzwerksicherheit
PRAKTISCHER TEIL
5 Delta Solutions
5.1 Wegweiser der Zukunft
5.2 Das Full-Service Netzwerk DELTA Solutions
5.2.1 Ganzheitliche, integrierte Lösungen
5.2.2 Partner im Netzwerk DELTA Solutions
5.3 Informations- und Kommunikationsstruktur von DS
5.3.1 Kommunikation im Netzwerk
5.3.2 Gemeinsame Datenbasis
5.3.3 Gemeinsame Applikationen
5.4 Bestehende Unternehmensnetzwerke
5.4.1 Rosenbluth International Alliance
5.4.2 Clusterland Oberösterreich
5.4.3 Netzwerkkooperationen im Bauwesen
5.5 Resümee eines gescheiterten Netzwerkes
6 Interviewführung mit den Netzwerkakteuren
6.1 Gestaltung des Fragebogens
6.2 Zwischenmenschliche Kommunikation im Netzwerk
6.2.1 Bedarf an Kommunikation
6.2.2 Ergebnisse der Auswertung
6.3 Der Netzwerktag
6.3.1 Vorbereitungen für den Netzwerktag
6.3.2 Besprechungskultur
6.3.3 Effiziente Gestaltung des Netzwerktages
6.3.4 Ergebnisse der Auswertung
6.4 Abwicklungen im Netzwerk
6.4.1 Einsatz von Kommunikationsmedien
6.4.2 Informationsverteilung
6.4.3 Informations- und Kommunikationssystem
6.4.4 Ergebnisse der Auswertung
7 Schlussfolgerungen
7.1 Erkenntnisse
7.1.1 Kommunikation als Brücke zwischen den Personen einer Organisation
7.1.2 Der Weg zur lernenden Organisation
7.2 Ergebnisse
Die Arbeit untersucht die zwischenbetriebliche Kommunikation innerhalb von Netzwerkorganisationen, insbesondere am Fallbeispiel des strategischen Netzwerkes "DELTA Solutions", mit dem Ziel, effiziente Informations- und Kommunikationsstrukturen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu identifizieren und zu entwickeln.
3.2.1 Face-to-Face-Kommunikation
Der Begriff der direkten Kommunikation ist identisch mit den Bezeichnungen: Persönliche Kommunikation, persönliches Gespräch und dem der Face-to-Face-Kommunikation. Kommunikation zwischen zwei Personen (face-to-face) verläuft in direkter Interaktion. Interaktion wird von Watzlawick u.a. (1996:50) als ein wechselseitiger Austausch von Mitteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen bezeichnet. Die Kommunikationspartner sind gleichzeitig anwesend und gegenseitig wahrnehmbar, wodurch ein hoher Grad an Reaktion gegeben ist, sowie Rückfragen möglich sind.
Die FtF-Komunikation kann als umfassende Kommunikationsform angesehen werden, da neben der Sprache (verbal) auch non-verbale (Gestik, Mimik, Körperhaltung) Information gesendet werden kann. Bewusst oder unbewusst eingebrachte nichtsprachliche Elemente können dem Kommunikationspartner über die verbale Information hinaus Interpretationshilfen über das Gesagte liefern. Diese Möglichkeit geht bei einem mediatisierten Kommunikationsprozess, je nach gewähltem Kommunikationskanal, in unterschiedlichem Ausmaß verloren (Vgl. Reichwald, 1990, S. 417).
Die FtF-Kommunikation eignet sich am besten für Kommunikationsvorgänge im Management, die sich durch überwiegend subjektiven Informationsbedarf, komplexe Kommunikationszusammenhänge, hohen Abstimmungsbedarf mit wechselnden Partnern und vertrauliche Inhalte kennzeichnen (Vgl. Pribilla/Reichwald/Goecke, 1996, S. 196).
Laut einer empirischen Analyse des Kommunikationsverhaltens von Managern durch Picot und Reichwald (1998:92ff) dominiert eindeutig der Anteil mündlicher Kommunikationsformen, speziell die FtF-Kommunikation, gegenüber schriftlicher Kommunikation.
1 Netzwerke: Erläutert die theoretischen Grundlagen zu organisationalem Wandel und den Eigenschaften von virtuellen Unternehmensnetzwerken.
2 Begriff und Wesen der Kommunikation: Analysiert den Wandel des Kommunikationsbegriffs und die zugrunde liegenden informationstheoretischen sowie verhaltenswissenschaftlichen Modelle.
3 Grundlagen der betrieblichen Kommunikation: Behandelt die Klassifizierung von Kommunikation, die Medienvielfalt und die Kriterien für eine aufgabenorientierte Medienwahl.
4 Kommunikation in Netzwerken: Detailliert die Herausforderungen der Kommunikation in netzwerkartigen Kooperationen, inklusive Datenbasis- und Applikationsmanagement.
5 Delta Solutions: Stellt das strategische Netzwerk "DELTA Solutions" vor, analysiert dessen Informationsstruktur und vergleicht diese mit anderen Netzwerkbeispielen.
6 Interviewführung mit den Netzwerkakteuren: Dokumentiert die empirische Erhebung zur Kommunikationsqualität im Netzwerk und die daraus resultierenden Ansichten der Akteure.
7 Schlussfolgerungen: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Empfehlungen zur Optimierung von Kommunikationsprozessen in Netzwerken.
Netzwerk, Kommunikation, Informationsaustausch, Medien, Informations- und Kommunikationstechnologie, zwischenbetriebliche Kommunikation, Projektmanagement, Virtuelles Unternehmen, Kommunikationsstruktur, Datenmanagement, Groupware, Vertrauen, Wissensmanagement, Kooperation, Erfolgsfaktor.
Die Arbeit analysiert die zwischenbetriebliche Kommunikation und den Informationsaustausch innerhalb von Netzwerkorganisationen.
Neben den theoretischen Grundlagen der Kommunikation in Unternehmen stehen die spezifischen Anforderungen in Netzwerken, die Medienwahl und die Implementierung von Informationssystemen im Vordergrund.
Ziel ist es, die Möglichkeiten zur Gestaltung einer effizienten Kommunikationsinfrastruktur aufzuzeigen, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Partnerunternehmen in Netzwerken zu gewährleisten.
Die Arbeit kombiniert eine umfassende Literaturanalyse mit einer empirischen Erhebung durch elf Experteninterviews mit Netzwerkpartnern.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte von Netzwerken und Kommunikation sowie einen praktischen Teil, der das Netzwerk "DELTA Solutions" sowie weitere Vergleichsnetzwerke detailliert vorstellt.
Zu den prägenden Begriffen zählen Unternehmensnetzwerke, Kommunikation, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der Erfolgsfaktor Vertrauen in Kooperationen.
Das Unternehmen dient als Fallbeispiel, anhand dessen die Kommunikations- und Informationsstrukturen eines strategischen Projektentwicklungsnetzwerkes untersucht und kritisch bewertet werden.
Die Arbeit betont, dass trotz technischer Lösungen die zwischenmenschliche Kommunikation und das persönliche Vertrauen zwischen den Akteuren das unverzichtbare Fundament für den Erfolg einer lernenden Organisation bilden.
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