Fachbuch, 2006
227 Seiten
Dieses Buch analysiert die Ursachen für die steigende Gewalt und Zerstörung in der heutigen Gesellschaft, insbesondere im Kontext von Jugendrevolten. Es untersucht, warum das innere Feuer des Individuums in den Vordergrund rückt und zu einem Gefühl der Unzufriedenheit, Wut und Zerstörung führt.
Das Buch beleuchtet zunächst das Phänomen des Feuers als Metapher für die inneren Konflikte des Individuums in einer Gesellschaft, die von Kälte und Leere geprägt ist. Es untersucht, wie sich das innere Feuer in äußere Zerstörung und Gewalt manifestiert, insbesondere im Kontext von Jugendrevolten. Die Analyse der Revolten zeigt auf, wie sich die tiefe Verzweiflung und die Hilflosigkeit von Jugendlichen in Form von Aggression und Zerstörungswut äußern. Der Text beleuchtet die Bedeutung des inneren Feuers für die Entwicklung des Individuums und die Gesellschaft und zeigt auf, dass dieses Feuer, wenn es nicht anerkannt und gefördert wird, zerstörerisch wirken kann. Die Frage des Bösen und seine Rolle in der Evolution der Menschheit wird ebenfalls in den Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Phänomenen gebracht.
Dieses Buch befasst sich mit Themen wie innere Feuer, Individuation, Selbstgestaltung, Wut, Chaos, Zerstörung, Jugendrevolten, Gesellschaft, Normen, Verantwortung, Evolution, das Böse, Kultur, Konsumverhalten, Selbstzerstörung, Depressionen, Zivilisationskrankheiten, Essstörungen, Alkohol- und Tablettenmissbrauch, Medienwirksamkeit.
Die Arbeit sieht die Gründe in wirklichkeitsfernen gesellschaftlichen Konstrukten und einem Mangel an echter, zwischenmenschlicher Begegnung, worauf insbesondere junge Menschen mit Wut reagieren.
Repression und Prävention basieren laut Autor oft auf theoretischen Statistiken statt auf der realen Wahrnehmung des Individuums, weshalb sie keinen Zugang zu Jugendlichen finden.
Das innere Feuer steht für das Ich-Bewusstsein und die Lebensenergie des Individuums. Wird dieses Feuer nicht positiv gefördert, kann es in Form von Zerstörungswut nach außen schlagen.
Jugendrevolten werden als Indikatoren für den Krankheitszustand einer Gesellschaft betrachtet, in der junge Menschen sich nicht mehr ernst genommen fühlen.
Notwendig ist ein Denken, das die reale Wirklichkeit des Menschen erfasst und individuelle Verantwortung sowie echte Selbstgestaltung in den Mittelpunkt stellt.
Das Buch führt aus, dass bestehende Machtstrukturen und gewohnte Konsummuster durch eine Rückbesinnung auf das reale Individuum in Frage gestellt würden.
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