Examensarbeit, 2006
86 Seiten, Note: 2,0
VORWORT
TEIL I - SPIELE
1. WARUM IM UNTERRICHT SPIELEN?
2. GRUNDSCHULGEMÄßE PRINZIPIEN
2.1 HANDLUNGSORIENTIERUNG
2.2 LERNKOMPETENZ
2.3 INTERKULTURELLES LERNEN
2.4 FEHLERTOLERANZ UND FEEDBACK
2.5 THEMEN- UND SITUATIONSORIENTIERTES LERNEN
2.6 METHODENVIELFALT
3. LEHRPLAN NORDRHEIN-WESTFALEN
3.1 SPRACHE
3.2 INTERKULTURELLES LERNEN
3.3 SPRACHENLERNEN
4. SPIELTYPEN
4.1 LERNSPIELE
4.2 DARSTELLENDE SPIELE
4.3 INTERAKTIONSSPIELE
5. SPIELKRITERIEN
5.1 DIE SPIELSTRUKTUR
5.2 SPIELREGELN
5.3 SPIELZIEL / LERNZIEL
5.4 AKTIVIERUNGSZIRKEL
5.5 DIE SPIELORGANISATION
6. BEISPIELE FÜR VERSCHIEDENE LERNSPIELE
6.1 HÖRVERSTEHEN
6.1.1 Simon says
6.1.2 Bingo
6.2 SPRECHEN
6.2.1 I spy with my little eye…
6.2.2 Drawing
6.3 LESEN
6.3.1 Read and do!
6.3.2 Hangman
6.4 SCHREIBEN
6.4.1 Crosswords
6.4.2 The classroom in letters
TEIL II - LEISTUNGSMESSUNG
7. ÜBERGANG VON PRIMARSTUFE ZU SEKUNDARSTUFE I
8. WARUM LERNSTANDSMESSUNG?
8.1 FÄHIGKEITEN UND FERTIGKEITEN
8.2 KENNTNISSE
8.3 EINSTELLUNGEN UND HALTUNGEN
9. ARTEN DER LERNSTANDSMESSUNG
9.1 FORMATIVE ASSESSMENT
9.2 SUMMATIVE ASSESSMENT
9.3 PEER GROUP ASSESSMENT
9.4 SELF – ASSESSMENT
10. WELCHE LEISTUNG MESSEN?
11. MÖGLICHKEITEN DER LERNSTANDMESSUNG
11.1 FREMDEINSCHÄTZUNG DURCH DEN LEHRER
11.1.1 Hörverstehen
11.1.2 Sprechen
11.2 EUROPÄISCHES SPRACHENPORTFOLIO
11.2.1 Sprachenpass
11.2.2 Sprachenbiographie
11.2.3 Dossier
12. DER EINSATZ AM BEISPIEL DES HESSISCHEN SPRACHENPORTFOLIOS
14. OFFENE FRAGEN UND KRITIK
TEIL III - PRAXIS
15. EINE PRAKTISCHE LEISTUNGSMESSUNG
15.1 VORBEREITUNG
15.2 DURCHFÜHRUNG
15.3 REFLEXION / AUSWERTUNG
15.3.1 Reflexion
15.3.2 Auswertung
SCHLUSS
Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert und die Einsatzmöglichkeiten von Sprachlernspielen im Englischunterricht der Grundschule sowie aktuelle Verfahren und Herausforderungen der Lernstandsmessung in diesem Kontext. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie spielerisches Lernen didaktisch sinnvoll in den Unterricht integriert und der Lernstand der Grundschüler effektiv sowie kindgerecht erfasst werden kann.
11.1.1 Hörverstehen
Zur Feststellung des Hörverständnisses der Schüler bieten sich zahlreiche Aktivitäten an, die alle problemlos in den Englischunterricht mit eingebunden werden können. Dazu zählen vor allem Bilddiktate, welche vielfältig einsetzbar sind und an dieser Stelle genauer betrachtet werden.
Zunächst einmal wird den Schülern ein so genannter Hörverstehenstext vorgelesen oder sogar als von einem native speaker gesprochener Text via CD-Player o.ä. vorgespielt. Die Aufgabe für den Schüler besteht nun darin, den Text zu verstehen und anhand dieses Verständnisses bestimmte Aufgaben zu meistern, die wie folgt aussehen können:
Listen and match!
Nachdem die Schüler den Text einmal oder bei schwierigeren Texten noch ein zweites Mal gehört haben, sollen sie zum Beispiel eine dazugehörige Bildergeschichte chronologisch richtig zuordnen.
1. Warum im Unterricht spielen?: Dieses Kapitel beleuchtet den hohen Motivationsfaktor von Spielen und deren Bedeutung für einen ganzheitlichen, handlungsorientierten Englischunterricht.
2. Grundschulgemäße Prinzipien: Es werden grundlegende didaktische Anforderungen erläutert, wie Handlungsorientierung, Fehlertoleranz und Methodenvielfalt, die den Einsatz von Spielen in der Primarstufe legitimieren.
3. Lehrplan Nordrhein-Westfalen: Dieses Kapitel analysiert die im Lehrplan verankerten Kompetenzbereiche Sprache, interkulturelles Lernen und Sprachenlernen im Hinblick auf deren spielerische Umsetzbarkeit.
4. Spieltypen: Löffler und Kuntze dienen als Grundlage zur Einteilung in Lernspiele, darstellende Spiele und Interaktionsspiele, um eine strukturierte Betrachtung des Spielbegriffs zu ermöglichen.
5. Spielkriterien: Die zentralen Elemente der Spielstruktur, wie Spielregeln, Spiel- und Lernziele, Aktivierungszirkel und die organisatorischen Rahmenbedingungen werden hier definiert.
6. Beispiele für verschiedene Lernspiele: Praktische Anwendungsbeispiele für die vier Fertigkeiten Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben werden detailliert vorgestellt.
7. Übergang von Primarstufe zu Sekundarstufe I: Es wird die Problematik der methodischen und inhaltlichen Unterschiede beim Schulformwechsel diskutiert, um eine sinnvolle Vorbereitung der Grundschüler aufzuzeigen.
8. Warum Lernstandsmessung?: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit von Lernstandsermittlungen im Kontext ergebnisorientierter Unterrichtsanforderungen und der gezielten Förderung individueller Schülerbedürfnisse.
9. Arten der Lernstandsmessung: Die vier Kategorien (formative, summative, peer- und self-assessment) werden erläutert, wobei insbesondere die Vorteile und Grenzen der Verfahren gegenübergestellt werden.
10. Welche Leistung messen?: Basierend auf den Anforderungen des Lehrplans und den zeitlichen Begrenzungen des Grundschulenglisch wird erörtert, welche Leistungsbereiche eine Normierung zulassen.
11. Möglichkeiten der Lernstandmessung: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die Fremdeinschätzung durch die Lehrkraft sowie die Selbstbeurteilung durch das Europäische Sprachenportfolio.
12. Der Einsatz am Beispiel des Hessischen Sprachenportfolios: Die Portfolioarbeit wird anhand der konkreten Umsetzung des Landes Hessen illustriert, wobei die drei Bestandteile Sprachenpass, Sprachenbiographie und Dossier beschrieben werden.
14. Offene Fragen und Kritik: Zentrale kritische Diskussionspunkte, wie das Primat des Schriftlichen in Portfolios und die Validität der Selbsteinschätzung durch Schüler, werden reflektiert.
15. Eine praktische Leistungsmessung: Der dritte Teil dokumentiert einen Praxisversuch, bei dem Hörverstehen und Schreiben in einer 4. Klasse spielerisch und mit angepasstem Anforderungsniveau evaluiert werden.
Englischunterricht, Grundschule, Sprachlernspiele, Leistungsmessung, Lernstandsmessung, Europäisches Sprachenportfolio, Handlungsorientierung, Hörverstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben, Fremdsprachenerwerb, Selbsteinschätzung, Motivation, Primarstufe.
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Sprachlernspielen im Englischunterricht der Grundschule und wie dieser didaktisch sinnvoll mit modernen Verfahren der Lernstandsmessung verknüpft werden kann.
Die zentralen Felder sind spielerisches Lernen (Theorie und Praxis), der Lehrplan NRW, didaktische Prinzipien der Grundschulenglisch-Didaktik sowie verschiedene Methoden zur Erfassung und Bewertung von Schülerleistungen.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie spielerische Lernformen und eine transparente Lernstandsmessung (z.B. durch das Sprachenportfolio) dazu beitragen können, den Englischunterricht kindgerecht und motivierend zu gestalten sowie den Übergang zur Sekundarstufe I zu erleichtern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer daran anschließenden praxisbezogenen Dokumentation (Fallstudie) einer Lernstandsmessung in einer vierten Klasse.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Spieltypen, Kriterien), die methodische Analyse der Lernstandsmessung und die Dokumentation eines praktischen Versuchs zur Lernstandserfassung mittels spielerischer Aufgaben.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Sprachlernspiele, Lernstandsmessung, Europäisches Sprachenportfolio, Handlungsorientierung und Kompetenzorientierung charakterisiert.
Das Portfolio unterstützt die Selbstbeurteilung der Schüler, fördert die Reflexionsfähigkeit und ermöglicht eine lernbegleitende, transparente Dokumentation, die den individuellen Lernfortschritt besser abbildet als klassische Tests.
Im Rahmen einer 4. Klasse wurden gezielte Aufgaben zum Hörverstehen (Bilddiktate) und Schreiben (Wortschatzübungen) in einem spielerischen Kontext durchgeführt und anschließend methodisch ausgewertet und reflektiert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

