Diplomarbeit, 2001
96 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Hardware / Betriebssystem
2 Grundlagen
2.1 Client-Server Kommunikation
2.1.1 Blockade/Verklemmung
2.2 TCP/IP
2.3 QNX-Inter-Prozess-Kommunikation
3 Architektur der Robotersteuerung
3.1 Object-Server
3.1.1 Nachrichten-Scheduling
3.1.1.1 Motivation
3.1.2 Anfragenbearbeitung
3.1.2.1 Motivation
3.1.3 Limitierung der Nachrichtenbenutzung
3.1.3.1 Motivation
3.1.4 Nachrichtenformat
3.1.5 Konfigurationsdatei
3.1.6 Object-Server Nachrichten
3.1.7 Klassenhierarchie
3.1.7.1 Die Klasse Message
3.1.7.2 Die Klasse connection
3.1.7.3 Die Klasse Scheduler
3.1.7.4 Die Klasse Requests
3.1.7.5 Die Klasse Table
3.1.7.6 Die Klasse ActionPool
3.1.7.7 Die Klasse InitFileEntry
3.2 Datenstrukturen
3.3 TCP/IP Interface
4 Anwendungen
4.1 Modifikation der vorhandenen Steuerung
4.1.1 Treiberanpassung
4.1.2 Regleranpassung
4.2 Eine Benutzeroberfläche
4.3 Leistung des Object-Server
5 Ausblick
6 Literatur
7 Anhang
7.1 Technische Daten Roboter
7.1.1 Referenzierung
7.1.2 Kalibrierung
7.2 Probleme
7.3 Zero++
7.4 Nachrichtenliste
7.4.1 Object-Server
7.4.2 Regler
7.4.3 Treiber
7.5 Programmerzeugung
Ziel der Arbeit ist der Entwurf und die Implementierung eines allgemeinen Kommunikationsmodells für eine PC-basierte Robotersteuerung, um eine universelle, skalierbare und netzwerkfähige Steuerungsumgebung unter dem Echtzeitbetriebssystem QNX zu schaffen.
3.1.1 Nachrichten-Scheduling
Nachrichten-Scheduling ist das Zwischenspeichern und das anschließende verzögerte Weiterleiten einer Nachricht an einen Zielprozess, den Server für diese Nachricht. Beim verzögerten Weiterleiten einer Nachricht ist zu berücksichtigen, dass die Nachrichten in der Reihenfolge beim Empfänger ankommen in der sie vom Sender abgesandt wurden.
3.1.1.1 Motivation
Der Object-Server ist das zentrale Element der Regelung und darf daher nicht durch mangelnde Empfangsbereitschaft der Server-Prozesse beim Versenden von Nachrichten blockiert werden. Aus diesem Grund wird das Scheduling einer eingehenden Nachricht nötig, wenn der Zielprozess
1. zur Zeit noch Berechnungen durchführt oder
2. auf die Beantwortung einer Anfrage wartet. (Abbildung 3.3)
1 Einleitung: Vorstellung der Aufgabenstellung zur Neuentwicklung einer PC-basierten Robotersteuerung unter QNX als Ersatz für veraltete Transputer-Systeme.
2 Grundlagen: Erläuterung der theoretischen Basis, insbesondere der Client-Server-Kommunikation, des TCP/IP-Protokollstapels und der Inter-Prozess-Kommunikation unter QNX.
3 Architektur der Robotersteuerung: Detaillierte Darstellung des Object-Servers, der Nachrichtenstrukturen, der Klassenhierarchien sowie der Datenstrukturen und Netzwerk-Schnittstellen.
4 Anwendungen: Beschreibung der Modifikationen an bestehenden Treiber- und Regler-Komponenten sowie die Vorstellung der implementierten Test-Benutzeroberfläche.
5 Ausblick: Diskussion möglicher Sicherheitserweiterungen und Performanceoptimierungen für zukünftige Entwicklungsstufen.
Robotersteuerung, Object-Server, QNX, Client-Server-Modell, TCP/IP, Nachrichten-Scheduling, Echtzeitbetriebssystem, Prozesskommunikation, IPC, Regleranpassung, Treiberanpassung, Nachrichtenformat, Hash-Tabelle, Netzwerk-Interface, Prozess-Synchronisation.
Es geht um die Entwicklung eines neuen, PC-basierten Kommunikationsmodells für die bestehende Robotersteuerung des Typs manutec r2 am Institut für Robotik und Prozessinformatik, um eine zukunftssichere und flexible Forschungsplattform zu etablieren.
Zentrale Themen sind die Client-Server-Architektur, der Einsatz des Echtzeitbetriebssystems QNX, die Implementierung eines Object-Servers zur Nachrichtenverwaltung und die netzwerkbasierte Kommunikation via TCP/IP.
Das Ziel ist die Erstellung einer offenen, skalierbaren und preiswerten Robotersteuerung, die den Austausch von Komponenten zur Laufzeit ermöglicht und verschiedene Regelungskonzepte unterstützt.
Die Arbeit basiert auf einem systemtechnischen Entwurfsansatz, bei dem durch Client-Server-Trennung und Scheduling-Mechanismen Blockadefreiheit und Robustheit des Steuerungssystems erzielt werden.
Der Hauptteil analysiert die Architektur der Steuerung, den Aufbau des Object-Servers inklusive seiner Klassen und Nachrichtenformate, sowie die notwendigen Modifikationen an den vorhandenen Treiber- und Regler-Prozessen.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Robotersteuerung, Object-Server, QNX, Inter-Prozess-Kommunikation und netzwerkbasierte Systemarchitektur charakterisieren.
Er verwendet einen Timeout-Mechanismus bei Nachrichtenübermittlungen und prüft zusätzlich, ob ein Absender einer neuen Anfrage mit dem Empfänger einer bereits bearbeiteten, aber noch offenen Anfrage identisch ist, um so Deadlocks proaktiv zu unterbinden.
QNX wurde aufgrund seiner Echtzeitfähigkeiten gewählt, da sich das ursprünglich in Betracht gezogene Betriebssystem Windows NT für die harten Anforderungen der Roboterregelung als ungeeignet erwies.
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