Diplomarbeit, 2006
90 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung und Problemstellung
2 Grundlagen Facility Management
2.1 Definition und Konzeption
2.2 Drei Säulen des FM
2.2.1 Ganzheitlicher Ansatz
2.2.2 Gesamtlebenszyklus
2.2.3 Transparenz
2.3 Erwartungen und Ziele
2.4 Aufbau von FM
2.4.1 Strategisches FM
2.4.1.1 Informationsmanagement
2.4.1.2 Controlling
2.4.1.3 Benchmarking
2.4.2 Operatives FM
2.4.2.1 Kaufmännisches FM
2.4.2.2 Technisches FM
2.4.2.3 Infrastrukturelles FM
2.5 Nutzen / Potential von FM
2.6 Kommunales Facility Management
3 Gebäudewirtschaft der Stadt Ronnenberg
3.1 Entwicklung
3.2 Aufgaben
3.3 Aufbauorganisation
4 Chancen und Optimierungsstrategien
4.1 Organisationsentscheidung
4.1.1 Eigentümermodell
4.1.2 Mieter-Vermieter-Modell
4.1.3 Managementmodell
4.1.4 Umsetzungsempfehlung
4.2 Betriebsformen / Rechtsformen
4.2.1 Regiebetrieb / Amt
4.2.2 Eigenbetrieb
4.2.3 Privatrechtliche Organisationsformen
4.2.4 Umsetzungsempfehlung
4.3 Geschäftsprozessoptimierung
4.4 Interne Organisation
4.4.1 Aufbauorganisation
4.4.2 Handlungsfelder / Portfolio
4.5 Wissensmanagement
4.5.1 Ermittlung und Bereithaltung aktueller Daten
4.5.2 Softwareunterstützung / CAFM
4.6 Infrastrukturelles FM
4.6.1 Flächenmanagement
4.6.2 Reinigungsmanagement
4.6.3 Weitere Infrastrukturelle Dienste
4.7 Kaufmännisches FM
4.7.1 Kostenrechnung
4.7.2 Leistungsvereinbarungen
4.7.3 Leistungsverrechnung
4.7.4 Budgetierung
4.7.5 Steuerung
4.7.6 Controlling
4.7.7 Berichtswesen
4.7.8 Benchmarking
4.7.9 Outsourcing
4.8 Technisches FM
4.8.1 Wartungsmanagement
4.8.2 Instandhaltungsmanagement
4.8.3 Energiemanagement
4.8.3.1 Nutzer-, Bedienerverhalten
4.8.3.2 Anlagentechnik
4.8.3.3 Gebäudesanierung / Gebäudehülle
5 Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Potenziale und Strategien zur Einführung eines kommunalen Facility Managements (FM) in der Stadt Ronnenberg. Das primäre Ziel ist es, den Gebäudebestand effizienter zu bewirtschaften, Lebenszykluskosten nachhaltig zu senken und die Qualität der städtischen Gebäudebewirtschaftung unter Berücksichtigung knapper Haushaltsmittel zu optimieren.
2.2.1 Ganzheitlicher Ansatz
Eine entscheidende Säule des FM ist die ganzheitliche Betrachtung. Im FM werden bereichsübergreifend Informationen zum optimalen Einsatz von Ressourcen eingesetzt. Vom Objekt/Gebäude ausgehend werden sämtliche Daten erfasst und zur Verfügung gestellt. Das sprichwörtliche „über den Tellerrand schauen“ wird somit praktiziert.
Die Vielfältigkeit der Verknüpfungspunkte innerhalb der Sachressourcen erfordert eine ganzheitliche Betrachtung. Bedingt durch die Komplexität der Beziehungen untereinander kann isoliert nicht sinnvoll gearbeitet werden.
Anhand der Vielzahl der an der Bewirtschaftung der Sachressourcen beteiligten Bereiche, wie aus der folgenden Abbildung ersichtlich, ist es offensichtlich, dass eine Koordination nur durch eine ganzheitliche Betrachtung erzielt werden kann.
Einen weiteren wichtigen Punkt für den ganzheitlichen Ansatz liefert der Wandel von der funktionalen zur prozessorientierten Organisationsform innerhalb der Verwaltung. Nicht mehr der Einzelprozess innerhalb einer Unternehmensabteilung steht im Vordergrund, sondern der „Gesamtprozess“ ist für die Produktivität und Effektivität entscheidend.
1 Einleitung und Problemstellung: Die Arbeit beleuchtet die prekäre finanzielle Lage der Kommunen und die daraus resultierende Notwendigkeit, durch effizientes Gebäudemanagement Einsparpotenziale zu erschließen.
2 Grundlagen Facility Management: Dieses Kapitel definiert die Konzepte des FM, betont die Wichtigkeit der Lebenszyklusbetrachtung und erläutert die strategischen sowie operativen Ebenen des Managements.
3 Gebäudewirtschaft der Stadt Ronnenberg: Hier wird der organisatorische Rahmen der Stadtverwaltung Ronnenberg analysiert und die bisherige Entwicklung des „Team Gebäudewirtschaft“ aufgezeigt.
4 Chancen und Optimierungsstrategien: Dieses umfangreiche Kapitel diskutiert konkrete Handlungsfelder wie Organisationsmodelle, Prozessoptimierung, Wissensmanagement und die spezifische Ausgestaltung von technischem sowie kaufmännischem FM.
5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Empfehlung, das Mieter-Vermieter-Modell sowie eine datengestützte Bewirtschaftung konsequent weiterzuentwickeln, um das kommunale Gebäudevermögen nachhaltig zu sichern.
Facility Management, Kommunale Verwaltung, Gebäudewirtschaft, Lebenszyklus, Kostentransparenz, Mieter-Vermieter-Modell, Gebäudebewirtschaftung, CAFM, Prozessoptimierung, Haushaltskonsolidierung, Instandhaltungsmanagement, Energiemanagement, Benchmarking, Controlling, Gebäudemanagement.
Die Arbeit untersucht, wie die Stadt Ronnenberg durch die Einführung moderner Facility Management-Methoden ihr Gebäudevermögen effizienter verwalten und langfristig Kosten einsparen kann.
Im Fokus stehen die strategische Ausrichtung der Gebäudewirtschaft, die Einführung von Kosten- und Leistungsrechnung sowie die Verbesserung der technischen und infrastrukturellen Gebäudebetreuung.
Ziel ist die Etablierung eines ganzheitlichen organisatorischen Rahmens, der eine wirtschaftliche Bereitstellung von Gebäuden und die Erhaltung deren Funktionsfähigkeit sicherstellt.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zum Facility Management mit einer praktischen Analyse der Organisationsstruktur und Datenhaltung der Stadt Ronnenberg.
Der Hauptteil analysiert die strategische Organisationsentscheidung (insbesondere Mieter-Vermieter-Modell) sowie die Prozessoptimierung in den Bereichen Gebäudetechnik, Energie und Finanzen.
Die Kernaspekte sind Kommunales Facility Management, Lebenszykluskosten, Kostentransparenz und die Professionalisierung der kommunalen Gebäudeverwaltung.
Es bietet die Chance, ein echtes Kostenbewusstsein bei den Nutzern der städtischen Gebäude zu schaffen und eine klare Abgrenzung zwischen Vermieter (Gebäudewirtschaft) und Mieter (Fachbereiche) zu definieren.
Sie wird als notwendiges Hilfsmittel für die zentrale Datenverwaltung und transparente Auswertung von Betriebskosten und Gebäudezuständen identifiziert, um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.
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