Diplomarbeit, 2003
118 Seiten, Note: sehr gut
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Medaillenproduktion während der Regierungszeit Kaiser Ferdinands I. (1835-1848) und untersucht die Medaillenproduktion anhand bisher unerforschter Quellen. Im Fokus steht die Darstellung der Herstellungsprozesse, der Kosten und der Verteilung der Medaillen. Die Arbeit beleuchtet zudem die Bedeutung der Medaillen im historischen Kontext und zeigt auf, welche Informationen sich heute aus diesen Objekten erschließen lassen.
Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung der Quelle, auf der die Untersuchung basiert: den Aufzeichnungen des Wiener Hauptmünzamtes. Anschliessend wird ein Überblick über die Themen und Sammler der Medaillen gegeben. Die Kapitel 4 und 5 befassen sich mit der Struktur und dem Personal des Hauptmünzamtes sowie mit der Medaillenproduktion im Allgemeinen, vom Entwurf bis zur Fertigung. Die folgenden Kapitel widmen sich einzelnen Ereignismedaillen Ferdinands I., wie der Krönungsmedaille, der Hochzeitsmedaille und der Medaille auf die Grundsteinlegung des Monuments zu Kulm. Ausführlich werden die Preismedaillen der österreichischen Gewerbeausstellungen in Wien behandelt. Abschließend wird die Medaille auf die Huldigung des Kaisers durch die Stände Österreichs unter der Enns behandelt.
Medaillenproduktion, Kaiser Ferdinand I., Hauptmünzamt Wien, Ereignismedaillen, Auszeichnungsmedaillen, Preismedaillen, österreichische Gewerbeausstellungen, historische Quellen, Medaillenherstellung, Kosten, Verteilung
Eine eigenständige österreichische Produktion entwickelte sich maßgeblich nach der Gründung der Graveurschule 1733 unter Karl VI. und erreichte unter Maria Theresia eine Blütezeit.
Das Hauptmünzamt war die zentrale Institution für die Herstellung von Münzen und Medaillen und verwaltete den gesamten Prozess vom Entwurf bis zur Verteilung.
Ereignismedaillen wurden zu besonderen Anlässen wie Geburten, Hochzeiten, Krönungen oder Thronbesteigungen des Kaisers geprägt, um diese historisch festzuhalten.
Sie dienten als offizielle Auszeichnungen für Aussteller, um herausragende Leistungen in Industrie und Handwerk zu würdigen und den Fortschritt zu fördern.
Medaillen geben Aufschluss über historische Ereignisse, politische Selbstdarstellung, künstlerische Trends und die Verwaltungsprozesse der damaligen Zeit.
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