Diplomarbeit, 2006
66 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Organisatorischer Wandel
2.1 Gründe für den Wandel von Organisationen
2.2 Der Umgang mit dem Wandel
2.3 Widerstände gegen organisatorische Änderungen
3 Organisationsentwicklung
3.1 Begriff der Organisationsentwicklung
3.2 Entstehung der Organisationsentwicklung
3.2.1 Ansätze der Organisationstheorie
3.2.2 Neuere Tendenzen der Organisationstheorie
3.3 Inhalt
3.4 Ziel der Organisationsentwicklung
3.5 Revolutionärer oder evolutionärer Veränderungsprozess
3.6 Organisationsentwicklung versus Reorganisation
3.7 Merkmale der Organisationsentwicklung
3.7.1 Geplanter Wandel
3.7.2 Systemansatz
3.7.3 Partizipation
3.7.4 Kontinuierlicher Prozess
3.7.5 Doppelte Zielsetzung
3.8 Günstige Rahmenbedingungen
4 Modelle der Organisationsentwicklung
4.1 Phasen des Organisationsentwicklungsprozesses
4.1.1 Drei-Phasen-Ansatz von Kurt Lewin
4.1.2 Erweiterung nach Greiner
4.2 Verschiedene Interventionsebenen
4.2.1 Top-down-Ansatz
4.2.2 Bottom-up-Ansatz
4.2.3 Center-out-Ansatz
4.2.4 Multiple-Nucleus-Ansatz
4.3 Verschiedene Interventions-Modelle
4.3.1 Change Agents
4.3.1.1 Survey-Feedback-Ansatz
4.3.1.2 Konfrontationstreffen
4.3.1.3 Prozessberatung
4.3.1.4 Grid-Programm / Verhaltensgitter
4.3.1.5 Sensitivitätstraining
4.3.1.6 Open Space-Technologie
4.3.1.7 Unternehmenstheater
4.4 Beispiele einer Organisationsentwicklungsmaßnahme
5 Bewertung der Organisationsentwicklung
5.1 Erfolgsfaktoren
5.2 Misserfolgsfaktoren
6 Lernende Organisation – Organisationales Lernen
7 Fazit
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung von Organisationsentwicklung in einem dynamischen Marktumfeld. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine mitarbeiterorientierte Organisationsentwicklung die Lern- und Anpassungsfähigkeit von Unternehmen gesteigert werden kann, um langfristig überlebensfähig zu bleiben.
3.7.3 Partizipation
Den Erfolgsfaktor der Organisationsentwicklung stellt vor allem die aktive Beteiligung sämtlicher betroffener Mitarbeiter an dem Veränderungsprozess dar. Diese Teilhabe dient der Identifikation zu verbesserungsbedürftigen Tatbeständen, der Unterstützung des Problemlösungsprozesses und dadurch der Verpflichtung zum Mittragen und Akzeptieren von organisatorischen Veränderungen durch die Mitarbeiter. Grundlage hierfür ist die Erkenntnis, dass sich Menschen am ehesten mit dem identifizieren, was sie selbst mitgestalten können. Hier gilt das Prinzip, Betroffene zu Beteiligten zu machen, um den Wandlungsprozess zu verstärken und zu beschleunigen.
Eine Schlüsselrolle spielen aber auch die Führungskräfte oder andere Meinungsbildner in der Organisation, die durch ihr Engagement und ihre Signale für die Veränderung eine Vorbildfunktion ausüben sollen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Anpassungsdruck durch neue Technologien und Märkte und führt in die Organisationsentwicklung als Instrument für die notwendige Lernfähigkeit von Unternehmen ein.
2 Organisatorischer Wandel: Dieses Kapitel thematisiert die Gründe für den Wandel, den Umgang damit und die unvermeidlichen Widerstände, die bei organisatorischen Veränderungen auftreten können.
3 Organisationsentwicklung: Hier werden der Begriff, die historische Entstehung sowie die wesentlichen Merkmale der Organisationsentwicklung (z.B. Systemansatz und Partizipation) definiert und von der Reorganisation abgegrenzt.
4 Modelle der Organisationsentwicklung: Dieses Kapitel stellt verschiedene Phasenmodelle, Interventionsebenen (wie den Top-down- oder Bottom-up-Ansatz) sowie spezifische Interventionsmethoden, darunter Change Agents und das Unternehmenstheater, vor.
5 Bewertung der Organisationsentwicklung: Eine kritische Analyse der Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren sowie der theoretischen Fundierung dieses Ansatzes in der heutigen Managementpraxis.
6 Lernende Organisation – Organisationales Lernen: Das Kapitel erläutert, wie eine Organisation durch Institutionalisierung von Problemlöseverfahren und die Förderung der Lernfähigkeit der Mitarbeiter zu einer lernenden Organisation wird.
7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Organisationen heute ein offenes Experiment darstellen, das eine Balance zwischen Berechenbarkeit und Beweglichkeit erfordert, wofür die Organisationsentwicklung ein taugliches Mittel bietet.
Organisationsentwicklung, Organisatorischer Wandel, Veränderungsmanagement, Change Agents, Partizipation, Systemansatz, Lernende Organisation, Unternehmenskultur, Reorganisation, Widerstand, Führung, Interventionsmodelle, Effizienzsteigerung, Humanität, Organisationsgestaltung
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, vor denen Unternehmen durch ständigen Wandel stehen, und untersucht die Organisationsentwicklung als wissenschaftlich fundiertes Instrument, um Organisationen anpassungsfähiger und leistungsstärker zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen die Dynamik von Veränderungsprozessen, die verschiedenen Modelle der Organisationsentwicklung sowie die Bedeutung der Mitarbeiterbeteiligung und Führungskompetenz.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit Organisationsentwicklung ein taugliches Mittel ist, um Unternehmen angesichts sich ändernder Rahmenbedingungen zukunftsfähig zu halten und die Lernfähigkeit zu fördern.
Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Gegenüberstellung verschiedener theoretischer Ansätze und Modelle aus der Organisationspsychologie und Managementlehre.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Wandlungsprozessen, die Erläuterung von Modellen der Organisationsentwicklung, die Vorstellung spezifischer Interventions-Methoden und eine Bewertung der Erfolgs- sowie Misserfolgsfaktoren.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Organisationsentwicklung, Wandel, Partizipation, Lernende Organisation und Veränderungsmanagement beschreiben.
Beim Top-down-Ansatz wird der Wandel von der obersten Führungsebene gesteuert und vorgegeben, während beim Bottom-up-Ansatz die Initiative aus den unteren Hierarchieebenen stammt.
Das Unternehmenstheater ermöglicht es, verkrustete Einstellungen und verborgene Spannungen durch professionelle Inszenierung spielerisch aufzubrechen und so die emotionale Beteiligung der Mitarbeiter für den Wandel zu gewinnen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

