Masterarbeit, 2006
74 Seiten, Note: 1,7
1 Interne Markenführung in Dienstleistungsunternehmen – Einleitung
1.1 Theorie und Praxis der internen Markenführung
1.2 Zunehmende Bedeutung von Dienstleistungen
1.3 Ziel dieser Arbeit und Vorgehensweise
2 Dienstleistungsmarken – Grundlagen
2.1 Dienstleistungen - Markierungspolitik
2.1.1 Dienstleistungen - Begriffsbestimmung
2.1.2 Wandel des Markenverständnisses
2.1.3 Dienstleistungen - Charakteristika
2.1.4 Dienstleistungsmarken
2.1.4.1 Dienstleistungsmarken - Funktionen
2.1.4.2 Herausforderungen für Markenmanagement und Markenführung
3 Interne Markenführung in Dienstleistungsunternehmen – Grundlagen
3.1 Interne Markenführung - Markenidentität
3.2 Interne Markenführung - Markenimage
3.3 Interne Markenführung – Begriff, Ziele und Aufgaben
3.3.1 Interne Markenführung - Ziele
3.3.2 Interne Markenführung - Aufgaben
3.4 Interne Markenführung – Modelle
3.4.1 Managementprozess der Internen Markenführung - Brexendorf /Tomczak
3.4.2 Intellectual-Emotional Buy-in Matrix - Chernatony et al.
3.4.3 Identitätsorientierte Markenführung - Meffert/Burmann
3.4.3.1 Brand Commitment
3.4.3.2 Identitätsorientierte Markenführung für Dienstleistungsunternehmen
3.4.3.3 Identitätsbasiertes Markenmanagement – Burmann/Blinda/Nitschke
4 Interne Markenführung in Dienstleistungsunternehmen - Mit Hilfe…
4.1 … der Dienstleistungskommunikation
4.1.1 Notwendigkeit für eine zielgerichtete interne Kommunikation
4.1.2 Kommunikationsdefizite und Integrationsbedarf
4.1.3 Interne Kommunikation - Ziele, Funktionen, Aufgaben & Erfolgsfaktoren
4.1.4 Interne Kommunikation – Formen, Instrumente und Medien
4.1.5 Interne Kommunikation – Medien und Trends
4.1.5.1 Das Intranet
4.1.5.2 Mitarbeiterzeitungen
4.1.5.3 Persönliche Kommunikation
4.2 … der Personalpolitik
4.2.1 Personalbeschaffung
4.2.2 Personalführung – Förderung markenorientierter Führung auf allen Ebenen
4.2.2.1 Die Rolle von CEO und Geschäftsführung
4.2.2.2 Die Rolle der weiteren Führungskräfte
4.2.2.3 Der Führungsstil
4.3 Personalentwicklung
4.4 Zusammenfassung und zukünftige Schritte auf dem Weg zur erfolgreichen internen Markenführung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung der internen Markenführung in Dienstleistungsunternehmen zu verdeutlichen, indem aufgezeigt wird, wie ein markenkonformes Verhalten der Mitarbeiter nachhaltig ein positives Markenbild beim Kunden erzeugen kann. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Unternehmen durch eine konsequente interne Markenführung die Markenidentität in den Köpfen ihrer Mitarbeiter verankern können, um dadurch das Markencommitment zu steigern und langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.
1.1 Theorie und Praxis der internen Markenführung
Unternehmenszusammenschlüsse, Lohnkürzungen, Stellenabbau und Personalumstrukturierungen im Zuge von Globalisierung und Rationalisierung, erschüttern den Glauben der Mitarbeiter an das eigene Unternehmen. Loyalitätsverlust und sinkende Arbeitsmotivation sind die Folge (Joachimsthaler 2002). Insbesondere in Dienstleistungsunternehmen spielt das Auftreten und Verhalten der Mitarbeiter für die konsumentenseitige Wahrnehmung des Leistungsangebotes eine bedeutende Rolle. Es dient, neben der Markierung, unternehmensexternen Anspruchsgruppen als Ersatz für die ex-ante Einschätzung der Dienstleistungsqualität (Esch et al 2005b, S.989).
Für den Aufbau und Erhalt einer starken Dienstleistungsmarke muss das Markenmanagement noch vor dem Absatzmarkt auf die Mitarbeiter ausgerichtet werden. Mittels deren gezielter Vorbereitung auf die eigene Rolle bei der Markenbildung kann über ein, an jedem Kunden – Mitarbeiter – Kontaktpunkt konsistent vermitteltes, Markenbild sowie die adäquate Dienstleistungsqualität ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Wettbewerb geschaffen werden (Brexendorf/Tomczak 2004).
1 Interne Markenführung in Dienstleistungsunternehmen – Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz der internen Markenführung aufgrund von Globalisierung und der besonderen Natur von Dienstleistungen.
2 Dienstleistungsmarken – Grundlagen: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Dienstleistungen sowie der Wandel des Markenverständnisses und die Charakteristika von Dienstleistungsmarken dargelegt.
3 Interne Markenführung in Dienstleistungsunternehmen – Grundlagen: Das Kapitel behandelt die zentralen Erfolgsfaktoren Markenidentität und Markenimage sowie die Vorstellung verschiedener Managementmodelle zur internen Markenführung.
4 Interne Markenführung in Dienstleistungsunternehmen - Mit Hilfe…: Hier wird die praktische Umsetzung der internen Markenführung anhand von Dienstleistungskommunikation und Personalpolitik detailliert analysiert.
Interne Markenführung, Dienstleistungsmarken, Markenidentität, Markenimage, Mitarbeitercommitment, Dienstleistungskommunikation, Personalpolitik, Behavioral Branding, Markenwerte, Markenbildung, Unternehmenskultur, Brand Citizenship Behavior, internes Marketing, Markenmanagement, Dienstleistungsqualität.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der internen Markenführung in Dienstleistungsunternehmen und zeigt auf, wie durch die Einbindung der Mitarbeiter eine Dienstleistungsmarke gestärkt werden kann.
Zentrale Themen sind die Markenidentität, das Markenimage, die interne Kommunikation sowie die Personalpolitik als Steuerungsinstrumente zur Verhaltensbeeinflussung der Mitarbeiter.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass eine der externen Markenkommunikation vorgeschaltete interne Markenführung essenziell ist, um markenkonformes Verhalten bei Mitarbeitern zu erzeugen und so die Markenwahrnehmung beim Kunden zu stärken.
Die Arbeit basiert primär auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung verschiedener wissenschaftlicher Managementmodelle zur internen Markenführung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen von Dienstleistungsmarken, eine Analyse von Modellen zur internen Markenführung sowie die Untersuchung konkreter Umsetzungsinstrumente wie Kommunikation und Personalpolitik.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Markenidentität, Mitarbeitercommitment, Behavioral Branding und Dienstleistungskommunikation geprägt.
Das Modell ist relevant, weil es aufzeigt, dass für eine starke Marke sowohl das Wissen der Mitarbeiter über die Marke (Intellectual buy-in) als auch deren emotionale Bindung (Emotional buy-in) notwendig ist, um die Markenziele in die Praxis umzusetzen.
Die Führungskraft ist entscheidend, da sie als Vorbild fungieren muss, indem sie die Markenwerte täglich vorlebt und so das Vertrauen und die Motivation der Mitarbeiter stärkt.
Dieser Ansatz nutzt informelle Kommunikationswege und Geschichten über den Unternehmenserfolg, um komplexe Markenbotschaften für Mitarbeiter verständlicher und emotionaler zu gestalten, da ein Großteil der Kommunikation in Unternehmen ungeplant und informell abläuft.
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