Masterarbeit, 2006
73 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Thema der Arbeit
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Firmenwert
2.2 Bilanzierungsgrundsätze
2.3 Unternehmenszusammenschlüsse und Konzernabschlüsse
2.4 Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethoden
3 Bilanzierung des Firmenwertes nach Abschluss der ersten Phase des Business-Combinations-Projektes
3.1 Anwendungsbereich der Regelungen
3.2 Bilanzierung des Firmenwertes bei der Erstkonsolidierung
3.2.1 Bestimmung des Erwerbers und des Erwerbszeitpunktes
3.2.2 Bestimmung der Anschaffungskosten
3.2.3 Kaufpreisallokation
3.2.3.1 Ansatz der Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden
3.2.3.2 Bewertung der Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden
3.2.3.3 Ermittlung des Firmenwertes
3.2.4 Latente Steuern
3.2.5 Negativer Unterschiedsbetrag
3.2.6 Sukzessiver Anteilserwerb
3.3 Folgebilanzierung des Firmenwertes
3.3.1 Verteilung des Firmenwertes auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten
3.3.2 Durchführung des Werthaltigkeitstest
3.3.3 Bilanzierung einer Wertminderung
3.3.4 Bilanzierung von Erwerben oder Veräußerungen von Anteilen ohne Änderung im Kontrollstatus
3.3.4.1 Bilanzierung von Erwerben von Anteilen ohne Änderung im Kontrollstatus
3.3.4.2 Bilanzierung von Veräußerungen von Anteilen ohne Änderung im Kontrollstatus
3.4 Bilanzierung des Firmenwertes bei der Endkonsolidierung
4 Änderungsvorschläge des IASB zur Bilanzierung des Firmenwertes
4.1 Änderungsvorschläge des IASB zum Anwendungsbereich der Regelungen
4.2 Änderungsvorschläge des IASB zur Bilanzierung des Firmenwertes bei der Erstkonsolidierung
4.2.1 Bestimmung des Erwerbers und Erwerbszeitpunktes
4.2.2 Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes des erworbenen Unternehmens
4.2.3 Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden
4.2.4 Ermittlung des Firmenwertes
4.2.5 Negativer Unterschiedsbetrag
4.2.6 Sukzessiver Anteilserwerb
4.3 Änderungsvorschläge des IASB zur Folgebilanzierung des Firmenwertes
4.4 Änderungsvorschläge des IASB zur Bilanzierung des Firmenwertes bei der Endkonsolidierung
5 Kritische Würdigung der Bilanzierung des Firmenwertes nach IFRS
5.1 Kritische Würdigung der Bilanzierung des Firmenwertes nach Abschluss der Phase I des Business-Combinations-Projektes
5.2 Kritische Würdigung der Änderungsvorschläge des IASB zur Bilanzierung des Firmenwertes
6 Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert den gegenwärtigen Stand und zukünftige regulatorische Entwicklungen der Bilanzierung des Firmenwertes (Goodwill) nach IFRS. Das primäre Ziel ist es, den Ausweis des Firmenwertes in der Konzernbilanz und die damit verbundenen komplexen Fragestellungen zu untersuchen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Business-Combinations-Projekt des IASB liegt.
3.2.1 Bestimmung des Erwerbers und des Erwerbszeitpunktes
Bei allen Unternehmenszusammenschlüssen muss gemäß IFRS 3 ein Erwerber identifiziert werden. Der Erwerber ist jenes Unternehmen, welches die Beherrschung über ein anderes Unternehmen erlangt. Die Beherrschung wird erlangt, wenn ein Unternehmen die Möglichkeit erhält, die Finanz- und Geschäftspolitik eines anderen Unternehmens zu bestimmen und aus dessen Tätigkeit Nutzen zu ziehen. Gemäß IAS 27 wird eine Beherrschung grundsätzlich ab einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50% angenommen. Der Bestimmung des Erwerbers kommt deshalb eine wichtige Bedeutung zu, da bei der Purchase-Methode die Vermögenswerte und Schulden des erworbenen Unternehmens neu bewertet werden, dagegen die Vermögenswerte und Schulden des Erwerbers zu Buchwerten fortgeführt werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Firmenwerts bei Unternehmensübernahmen und skizziert das Business-Combinations-Projekt des IASB sowie die Zielsetzung und Struktur der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden die wesentlichen theoretischen Grundlagen vermittelt, einschließlich der Definition des Firmenwerts, Bilanzierungsgrundsätzen nach IFRS sowie Arten von Unternehmenszusammenschlüssen und Konsolidierungsmethoden.
3 Bilanzierung des Firmenwertes nach Abschluss der ersten Phase des Business-Combinations-Projektes: Dieses Kapitel behandelt detailliert die Purchase-Methode, die Kaufpreisallokation, die Erstkonsolidierung sowie die Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) im Rahmen der Folgebilanzierung.
4 Änderungsvorschläge des IASB zur Bilanzierung des Firmenwertes: Hier werden die geplanten Neuregelungen des IASB vorgestellt, welche auf eine einheitliche theoretische Basis (Acquisition-Methode) abzielen.
5 Kritische Würdigung der Bilanzierung des Firmenwertes nach IFRS: Dieses Kapitel bietet eine kritische Analyse der aktuellen Standards sowie der Änderungsvorschläge, insbesondere hinsichtlich der Subjektivität der Werthaltigkeitstests.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit zur Entwicklung der Firmenwertbilanzierung und Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen für Unternehmen und Wirtschaftsprüfer.
Firmenwert, Goodwill, IFRS, Business-Combinations-Projekt, IASB, Purchase-Methode, Kaufpreisallokation, Impairment-Test, zahlungsmittelgenerierende Einheit, Konzernabschluss, Erstkonsolidierung, Folgebilanzierung, Neubewertung, Full-Goodwill-Methode, Unternehmenszusammenschluss.
Die Masterthesis befasst sich mit der Bilanzierung des derivativen Firmenwerts nach IFRS und analysiert sowohl den aktuellen Status quo als auch zukünftige Änderungen durch das IASB.
Im Fokus stehen die Erstkonsolidierung mittels Purchase-Methode, die jährliche Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) und die Auswirkungen der geplanten Full-Goodwill-Methode.
Ziel ist es, die Konzernbilanzierung des Firmenwerts detailliert darzustellen und die komplexen Fragestellungen, die sich bei Unternehmenszusammenschlüssen ergeben, zu beleuchten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Standardanalyse der aktuellen IFRS-Vorschriften im Vergleich zu den Änderungsvorschlägen des IASB.
Der Hauptteil erstreckt sich von der Erstkonsolidierung und Kaufpreisallokation bis hin zur Folgebilanzierung und der kritischen Würdigung der regulatorischen Anforderungen.
Die wichtigsten Begriffe sind Goodwill, IFRS 3, IAS 36, Impairment-Test, Kaufpreisallokation und Full-Goodwill-Methode.
Bei der Full-Goodwill-Methode werden stille Reserven und Lasten des erworbenen Unternehmens vollständig und nicht nur anteilig aufgedeckt, sodass auch der auf Minderheitsanteile entfallende Firmenwert in der Konzernbilanz ausgewiesen wird.
Die Kritik richtet sich vor allem gegen die hohe Subjektivität bei der Durchführung, da Schätzungen des Managements bezüglich zukünftiger Cash-Flows und Diskontierungssätze großen Gestaltungsspielraum bieten.
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