Diplomarbeit, 2006
100 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Terminologische Abgrenzungen
2.1 Kostenrechnung
2.1.1 Schwachpunkte der traditionellen Instrumente der Kostenrechnung
2.2 Kostenmanagement
2.2.1 Zielsystem
2.2.2 Teilbereiche
2.2.2.1 Operatives Kostenmanagement
2.2.2.2 Strategisches Kostenmanagement
2.3 Wertorientierung
3 Ausgewählte Instrumente der Kostenrechnung und des Kostenmanagements
3.1 Prozesskostenrechnung
3.1.1 Methodik
3.1.2 Strategische Einsatzmöglichkeiten
3.1.3 Kritische Würdigung
3.2 Target Costing
3.2.1 Methodik
3.2.2 Kritische Würdigung
3.3 Lebenszyklusrechnung
3.3.1 Methodik
3.3.1.1 Lebenszyklusrechnung auf Basis von Zahlungen
3.3.1.2 Lebenszyklusrechnung auf Basis von kalkulatorischen Erfolgen
3.3.2 Kritische Würdigung
4 Mögliche Ansatzpunkte einer wertorientierten Ausgestaltung
4.1 Lücke Theorem
4.2 Kapitalkosten und Kapitalbindung
4.2.1 Lineare Abschreibung
4.2.2 Berücksichtigung des Kapitaldienstes über die Annuität
4.2.3 Kalkulatorische Zinsen auf das durchschnittlich gebundene Kapital
4.2.4 Tragfähigkeitsprinzip bei der Berücksichtigung der Kapitalbindung
4.2.4.1 Tragfähigkeitsprinzip bei einer Multi- Asset- Struktur
4.3 Berücksichtigung des Risikos
4.3.1 Capital Asset Pricing Model (CAPM)
4.3.1.1 Risikoadjustierte Kapitalkostensätze auf Basis des CAPM
4.3.2 Risikoabschlagsmethode
4.3.2.1 Sicherheitsäquivalentmethode
4.3.3 Monte-Carlo Simulation
4.4 Erfahrungskurvenkonzept
5 Spezielle Aspekte der Kostenrechnung bei der Entgeltregulierung von netzgebundenen Versorgungsunternehmen
5.1 Unternehmenserhaltungskonzeption
5.2 Wahl des Abschreibungsverfahrens
5.3 Ermittlung der Kapitalkosten
5.4 Berücksichtigung von Unternehmenswagnissen
5.5 Berücksichtigung von Steuern
6 Wertorientiertes Kostenmanagement
6.1 Wertorientierte Prozesskostenrechnung
6.1.1 Integration von Kapitalkosten
6.1.2 Integration mit dem Erfahrungskurvenkonzept
6.2 Wertorientiertes Target Costing
6.2.1 Integration des Target Costing in die Lebenszyklusrechnung
6.2.2 Integration des Erfahrungskurvenkonzeptes in das Target Costing
6.3 Wertorientierte Lebenszyklusrechnung
6.3.1 Lebenszyklusrechnung auf Basis von Zahlungen
6.3.2.Lebenszyklusrechnung auf Basis von kalkulatorischen Erfolgen
7 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Konzepte der Wertorientierung und des Kostenmanagements zu integrieren, um eine konsequente Ausrichtung am Shareholder Value zu ermöglichen. Dabei werden methodische Ansätze aufgezeigt, wie traditionelle Instrumente der Kostenrechnung für eine wertorientierte Steuerung fit gemacht werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig zu sichern.
3.1.1 Methodik
Besonders wirkungsvoll kann die Prozesskostenrechnung bei repetitiven Tätigkeiten eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Tätigkeiten, die einen hohen Wiederholungsgrad, eine hohe Schematisierung und gleichzeitig nur einen geringen Entscheidungsspielraum aufweisen. Dies trifft besonders auf Aktivitäten der Lagerhaltung (Ein- und Auslagerungen), Qualitätsprüfungen und Fakturierungen zu. Diese Tätigkeiten stellen einen Kostentreiber in den indirekten Bereichen dar und können somit einen großen Beitrag zur Kostentransparenz leisten. Ungeeignet für die Prozesskostenrechnung sind dagegen Tätigkeiten, die einen unstrukturierten, dispositiven und kreativen Charakter besitzen.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung der Wertorientierung (Shareholder Value) und des Kostenmanagements als Managementparadigmen sowie das Ziel der Arbeit, beide Konzepte zu einem geschlossenen System zu integrieren.
2 Terminologische Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden die Grundlagen von Kostenrechnung und Kostenmanagement geklärt sowie deren Schwächen (z. B. Kurzfristigkeit, Statik) analysiert, die eine Neuausrichtung notwendig machten.
3 Ausgewählte Instrumente der Kostenrechnung und des Kostenmanagements: Hier werden die Prozesskostenrechnung, das Target Costing und die Lebenszyklusrechnung detailliert in Bezug auf ihre Methodik und Einsatzgebiete beschrieben.
4 Mögliche Ansatzpunkte einer wertorientierten Ausgestaltung: Dieses Kapitel behandelt theoretische Konzepte wie das Lücke-Theorem, die Berücksichtigung von Kapitalkosten, Kapitalbindung und Risiko (CAPM, Sicherheitsäquivalentmethode) für eine wertorientierte Steuerung.
5 Spezielle Aspekte der Kostenrechnung bei der Entgeltregulierung von netzgebundenen Versorgungsunternehmen: Hier wird untersucht, wie kostenbasierte Kalkulationsmethoden auf die spezifischen Anforderungen der Entgeltregulierung in diesem Sektor angewendet werden können.
6 Wertorientiertes Kostenmanagement: Das Hauptkapitel wendet die zuvor entwickelten wertorientierten Ansätze auf die Instrumente Prozesskostenrechnung, Target Costing und Lebenszyklusrechnung an.
7 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die wesentlichen Erkenntnisse zur Notwendigkeit der Dynamisierung und Integration von Kostenmanagement und Wertorientierung.
Wertorientierung, Kostenmanagement, Shareholder Value, Prozesskostenrechnung, Target Costing, Lebenszyklusrechnung, Lücke-Theorem, Kapitalkosten, Kapitalbindung, CAPM, Risiko, Sicherheitsäquivalentmethode, Erfahrungskurvenkonzept, Monte-Carlo Simulation, Entgeltregulierung
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten, wie Instrumente des modernen Kostenmanagements wertorientiert ausgestaltet werden können, um eine konsequente Ausrichtung am Ziel des Shareholder Value zu gewährleisten.
Die zentralen Themenfelder sind die Integration von Kostenrechnung und Wertsteigerungsmanagement, die Dynamisierung von Kostenrechnungsverfahren sowie die Berücksichtigung von Risiken und Kapitalkosten in strategischen Entscheidungen.
Die Arbeit fragt nach den Möglichkeiten, durch die Integration von Kostenmanagement und Wertorientierung ein geschlossenes System zu schaffen, das eine fundierte wertorientierte Steuerung von Produkten und Prozessen ermöglicht.
Es werden verschiedene betriebswirtschaftliche Modelle und Methoden analysiert und kombiniert, darunter das Lücke-Theorem zur Kapitalwertäquivalenz, das CAPM zur Risikobewertung, sowie Simulationsmethoden wie die Monte-Carlo-Simulation zur Risikoaggregation.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung und kritischen Würdigung der Instrumente Prozesskostenrechnung, Target Costing und Lebenszyklusrechnung und zeigt deren wertorientierte Transformation sowie Anwendung in der Praxis auf.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Wertorientierung, Kostenmanagement, Shareholder Value, Prozesskostenrechnung, Target Costing, Lebenszyklusrechnung, Lücke-Theorem und verschiedene Methoden zur Risikoberücksichtigung wie Sicherheitsäquivalente oder Monte-Carlo-Simulation.
Der Autor führt aus, dass traditionelle Methoden aufgrund ihrer starken Kurzfristigkeit, Statik sowie fehlenden Kunden- und Marktorientierung den modernen Wettbewerbsbedingungen und veränderten Kostenstrukturen nicht mehr gerecht werden können.
Das Lücke-Theorem dient als Brückenschlag, indem es eine Kapitalwertäquivalenz zwischen den periodisierten Erfolgsgrößen der Kostenrechnung und den originären Zahlungsströmen der Investitionsrechnung herstellt, was eine wertorientierte Fundierung interner Steuerungsgrößen ermöglicht.
Neben etablierten Methoden wie dem CAPM zur risikoadjustierten Kapitalkostenbestimmung favorisiert der Autor Risikoabschlagsmethoden wie die Sicherheitsäquivalentmethode in Verbindung mit Monte-Carlo-Simulationen, um Risiken transparent zu machen und Fehlsteuerungen zu vermeiden.
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