Diplomarbeit, 2005
158 Seiten, Note: Sehr Gut
2. EINLEITUNG
3. KOHLENHYDRATE
3.1. VORKOMMEN:
3.2. STOFFWECHSEL
3.2.1. Direkte Verwertung
3.2.2. Umwandlung in Glykogen
3.3. HORMONELLE REGULATION DES BLUTZUCKERS
3.3.1. Insulin
3.3.2. Glucagon
3.3.3. Adrenalin
3.3.4. Cortison
3.4. GLYKÄMISCHER INDEX
3.5. ERGOGENE WIRKUNG VON KOHLENHYDRATEN
3.5.1. Kohlenhydrataufnahme vor der Belastung
3.5.2. Carboloading
3.5.3. Kohlenhydrataufnahme während der Belastung
3.5.4. Art der Kohlenhydrate
3.5.5. Kohlenhydrate nach Belastung
4. FETTE
4.1. VORKOMMEN
4.2. STOFFWECHSEL
4.3. REGULATION DES FETTSTOFFWECHSELS UNTER BELASTUNG
4.4. ERGOGENE WIRKUNG VON FETTEN
4.4.1. Kurzfristige Anpassung an eine fettreiche Diät
4.5. LANGFRISTIGE ANPASSUNG AN EINE FETTREICHE DIÄT
4.6. NEBENEFFEKTE
4.7. MITTELKETTIGE TRIGLYCERIDE (MCT)
4.8. ZUSAMMENFASSUNG:
5. PROTEINE
5.1. VORKOMMEN
5.2. BEDARF
5.3. FUNKTION
5.4. STOFFWECHSEL
5.5. ERGOGENE WIRKUNG
5.5.1. Proteine während der Belastung
5.5.2. Proteine und Glykogen Resynthese
5.5.3. Verzweigtkettige Aminosäuren im Ausdauersport
5.5.4. Verzweigtkettige Aminosäuren und zentrale Ermüdung
5.6. EMPFEHLUNG FÜR DIE TÄGLICHE AUFNAHME
6. VITAMINE
6.1. ALLGEMEINE ASPEKTE
6.1.1. Einteilung:
6.1.2. Bedarf und Mangelerscheinungen
6.1.3. Vitamine als Antioxidantien
6.1.4. Ergogene Wirkung
6.2. VITAMIN A (RETINOL)
6.3. VITMAMIN D (CALCIFEROL)
6.4. VITAMIN E
6.5. VITAMIN K (PHYLLOCHINONE)
6.6. VITAMIN B1 (THIAMIN)
6.7. VITAMIN B2 (RIBOFLAVIN)
6.8. NIACIN
6.9. VITAMIN B6 (PYRIDOXIN)
6.10. VITAMIN B12 (COBALAMIN)
6.11. FOLSÄURE
6.12. PANTOTHENSÄURE
6.13. BIOTIN
6.14. VITAMIN C (ASCORBINSÄURE)
6.15. ZUSAMMENFASSUNG
7. L-CARNITIN
7.1. VORKOMMEN
7.2. FUNKTION
7.3. ERGOGENE WIRKUNG
7.3.1. L-Carnitin und aerobe Ausdauerfähigkeit
7.3.2. L-Carnitin und anaerobe Ausdauerfähigkeit
7.3.3. L-Carnitin und Regeneration
7.4. ZUSAMMENFASSUNG
8. KOFFEIN
8.1. VORKOMMEN
8.2. STOFFWECHSEL
8.3. WIRKUNG VON KOFFEIN AUF DEN ORGANISMUS
8.3.1. Zentralnervensystem (ZNS):
8.3.2. Vegetatives Nervensystem:
8.3.3. Herz, Kreislauf und Gefäße:
8.3.4. Schlaf:
8.3.5. Nieren:
8.4. ERGOGENE WIRKUNG
8.4.1. Koffein und aerobe Leistungsfähigkeit
8.4.2. Koffein und anaerobe Leistungsfähigkeit
8.5. HABITUELLE KOFFEINEINNAHME
8.6. MÖGLICHE NEBENEFFEKTE
8.6.1. Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt
8.6.2. Abhängigkeit
8.7. ANWENDUNG
8.7.1. Zeitpunkt
8.7.2. Dosis
8.8. KOFFEIN UND DOPING
8.9. ZUSAMMENFASSUNG:
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einen wissenschaftlich fundierten Überblick über verschiedene ergogene Substanzen zu liefern, von denen eine leistungssteigernde Wirkung im Ausdauersport angenommen wird, um deren Anwendung objektiv zu beurteilen.
3.5.2. Carboloading
Das Carboloading ist insbesondere in solchen Sportarten sinnvoll, in denen die Leistung von einer möglichst langen Verfügbarkeit von Glykogen abhängig ist und bei denen Glykogen die wichtigste Energiequelle darstellt (Langzeitausdauerbelastungen bzw. Spielsportarten mit intermittierenden Belastungsmustern), da die Erschöpfung der Glykogendepots den Hauptgrund der Ermüdung darstellt. Zudem können intensive Belastungen bei gefüllten Glykogenspeichern länger aufrecht erhalten werden. (Walker et al., 2000). Gerade für intensive Belastungen sind gut gefüllte Glykogenspeicher von großer Bedeutung. Das Muskelgewebe von Untrainierten enthält etwa 80 mmol Glykogen/kg Muskelfeuchtgewicht. Die maximalen Werte, die mit Carboloading erreicht und aufgezeichnet wurden, liegen bei über 200 mmol/kg (Ivy, 2001). Intensive Belastungen über rund eine Stunde führen zu einer Abnahme des Muskelglykogens von 135 mmol/kg Muskelfeuchtgewicht auf 87 mmol/kg (Rico-Sanz et al., 1999).
Der Effekt des Carboloadings ist der, dass die Glykogenvorräte in der Muskulatur kurzfristig erhöht werden. Das Prinzip dabei ist, die Muskulatur, nach einer allgemeinen kohlenhydratreichen Kost, in eine Glykogen-Mangelsituation zu bringen, die anschließend eine erhöhte Glykogensynthese bewirkt. Dies geschieht auch nach jedem einzelnen Training, das eine Entleerung der Glykogenspeicher verursacht. Deshalb ist eine kohlenhydratreiche Ernährung als Basis für den Ausdauersportler unerlässlich. Jedoch ist es durch verschiedene Methoden möglich, die Speicher über das normale Niveau kurzfristig anzuheben.
2. EINLEITUNG: Diese Arbeit stellt einen wissenschaftlichen Überblick über Substanzen dar, denen eine leistungssteigernde Wirkung im Ausdauersport zugeschrieben wird, um deren Anwendung objektiv zu hinterfragen.
3. KOHLENHYDRATE: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung von Kohlenhydraten als primäre Energiequelle im Ausdauersport und diskutiert Strategien zur Optimierung der Glykogenspeicher.
4. FETTE: Hier wird der Fettstoffwechsel unter Belastung analysiert sowie die umstrittene Wirksamkeit fettreicher Diäten und die Bedeutung mittelkettiger Triglyzeride (MCT) diskutiert.
5. PROTEINE: Dieser Abschnitt befasst sich mit der Rolle von Proteinen und verzweigtkettigen Aminosäuren für den Muskelstoffwechsel, die Regeneration und die potenzielle Vermeidung zentraler Ermüdung.
6. VITAMINE: Es werden die physiologischen Funktionen der verschiedenen Vitamine, ihre Bedeutung als Antioxidantien und die Notwendigkeit einer Supplementierung bei Sportlern untersucht.
7. L-CARNITIN: Dieses Kapitel analysiert die Funktion von L-Carnitin im Fettstoffwechsel und bewertet die wissenschaftliche Evidenz für eine leistungssteigernde Wirkung durch Supplementierung.
8. KOFFEIN: Abschließend werden die pharmakologischen Wirkungen von Koffein auf das Nervensystem und den Stoffwechsel sowie dessen Eignung als ergogenes Hilfsmittel in der Sportpraxis erörtert.
Ausdauersport, Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Vitamine, L-Carnitin, Koffein, Leistungssteigerung, Glykogenspeicher, Fettstoffwechsel, Aminosäuren, Antioxidantien, Energiebereitstellung, Supplementierung, Regeneration
Die Arbeit untersucht wissenschaftlich den Sinn und Unsinn der Einnahme verschiedener ergogener (leistungssteigernder) Substanzen durch Sportler, um deren tatsächlichen Nutzen objektiv zu bewerten.
Die Arbeit deckt die vier Hauptbereiche Kohlenhydrate, Fette, Proteine sowie Mikronährstoffe (Vitamine) ab und behandelt zusätzlich die speziellen Ergänzungsmittel L-Carnitin und Koffein.
Das Ziel ist es, basierend auf dem aktuellen Stand der Sportwissenschaft und dem Vergleich relevanter Studien, eine objektive Beurteilung der Wirkweise und Anwendung dieser Substanzen für Sportler abzugeben.
Der Autor nutzt eine systematische Literaturanalyse und den Vergleich experimenteller Studien, um Aussagen über die Leistungsrelevanz und physiologische Wirkung der Substanzen zu treffen.
Der Hauptteil gliedert sich in Kapitel zu einzelnen Substanzen, in denen jeweils Vorkommen, Stoffwechsel, ergogene Wirkung sowie Empfehlungen für Sportler detailliert analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind Ausdauersport, Ergogene Substanzen, Glykogenspeicher, Fettstoffwechsel, Proteinbedarf, Antioxidantien und Leistungsfähigkeit.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Koffein zwar die Leistungsfähigkeit im Ausdauerbereich verbessern kann, jedoch aufgrund der variablen Ausscheidung und der mangelnden Wirksamkeit als verlässlicher Parameter von der Dopingliste gestrichen wurde.
Der Autor führt an, dass L-Carnitin zwar eine zentrale Rolle im Transport langkettiger Fettsäuren spielt, die Studienlage jedoch keine Steigerung der Leistungsfähigkeit bei Personen zeigt, die bereits ausreichend mit L-Carnitin versorgt sind.
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