Diplomarbeit, 2006
120 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielstellung und Vorgehensweise
2. Theoretischer Überblick und technische Grundlagen des e-Learning
2.1 Integration im e-Learning
2.2 Lernobjekte
2.3 Technische Infrastruktur
2.3.1 Autorensysteme
2.3.2 Lernplattformen
2.4 Präsentationsformen
2.4.1 Statisches WBT
2.4.2 Dynamisch erzeugtes WBT
2.4.3 Zwischenformen
2.5 Modularisierung
2.5.1 Wiederverwendung
2.5.2 Anpassbarkeit der Darstellung
2.5.3 Kompetenzangepasste Lehre
2.6 Metadaten
2.7 Fazit
3. Metadatenkategorien für die Integration im e-Learning
3.1 Standardisierung von Metadaten im e-Learning
3.2 Metadatenkategorien für LO
3.2.1 Administrativer Bereich
3.2.2 Beschreibender Bereich
3.2.3 Technischer Bereich
3.2.4 Pädagogisch-Didaktischer Bereich
3.2.5 Nutzungsspezifischer Bereich
3.3 Metadatenkategorien für Lernerprofile
3.3.1 Administrativer Bereich
3.3.2 Kompetenzbezogener Bereich
3.3.3 Darstellungsbezogener Bereich
3.4 Metadatenkategorien für die Komposition von LO
3.4.1 Profilbezogener Bereich
3.4.2 Erstellungsbezogener Bereich
3.5 Fazit
4. Ansatz zur Integration von e-Learning Ressourcen
4.1 Repository mit Funktionen zur Ressourcenverwaltung
4.1.1 Suchen und Anzeigen
4.1.2 Sammeln und Anzeigen
4.1.3 Hinzufügen und Speichern
4.1.4 Anfragen und Übertragen
4.2 Integration zur Erstellung adaptiver Lehrangebote
4.2.1 Adaption auf Basis der Nutzerdaten
4.2.2 Adaption auf Basis der Interaktionsdaten
4.2.3 Adaption auf Basis der Umgebungsdaten
4.3 Evaluation des Lernenden
4.3.1 Bereichsunabhängige Informationen
4.3.2 Bereichsabhängige Informationen
4.4 Fazit
5. Technische Realisierung der Integration
5.1 Integration unterschiedlicher Beschreibungen
5.1.1 Konvertierung auf Basis von XSLT
5.1.2 Integration durch Ontologien
5.2 Architekturen von e-Learning-Systemen
5.2.1 Architektur von Lernsystemen
5.2.2 Gesamtarchitektur integrierter Internet-Lernumgebungen
5.2.3 IEEE Learning Technology Systems Architecture
5.3 Kommunikation zwischen WBT und Lernplattform
5.3.1 Statisches WBT
5.3.2 Dynamisch erzeugtes WBT
5.4 Anwendungsbeispiel
5.4.1 Ausgangssituation des Fallbeispiels
5.4.2 Erstellung eines adaptiven WBTs
5.4.3 Bearbeitung und Evaluation des Lernenden
5.4.4 Adaption zur Laufzeit des WBTs
5.5 Fazit
6. Wirtschaftliche Potentiale der Integration im e-Learning
6.1 Wirtschaftliche Potentiale der Integration
6.2 Content Provider
6.3 Application Provider
6.4 Service Provider
6.5 Full Service Provider
6.6 Fazit
7. Schlussbetrachtungen
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel aufzuzeigen, wie durch eine metadatenbasierte Integration die bestehenden Defizite im Bereich der Wiederverwendbarkeit, Anpassbarkeit und Qualitätssicherung von e-Learning-Ressourcen überwunden werden können. Hierzu wird eine Systematik erarbeitet, die den Einsatz von Metadaten für Lernobjekte, Lernerprofile und Kompositionsvorschriften definiert, um adaptive und effiziente e-Learning-Angebote zu ermöglichen.
2.2 Lernobjekte
Das Lernobjekt (LO) ist das zentrale Konzept zur Behandlung von e-Learning- Inhalten und ist somit auch für die Integration im e-Learning von herausragender Bedeutung. Das IEEE definiert ein LO als ein „[...] digitales oder nichtdigitales Element, das zum Lernen, Ausbilden oder Unterrichten verwendet werden kann.“ Nach dieser Definition können sowohl ganze Kurseinheiten als einzelne Grafiken oder Tabellen, selbst in nichtdigitaler Form wie z.B. in ausgedruckter Form, ein LO darstellen. Diese Definition eines LOs ist so weit gefasst, dass sie keine exakten Betrachtungen zulässt. Aus diesem Grund haben eine Reihe von Autoren LO wesentlich genauer beschrieben.
So definiert Wiley ein LO als „[...] jegliche digitale Ressource, die zur Unterstützung des Lernens wiederverwendet werden kann” Diese Definition klammert alle nichtdigitalen Ressourcen aus, die in einer technologieunterstützten Lehre nicht wiederverwendet werden könnten. Wiley fordert zudem in seiner Definition, dass digitale Ressourcen wiederverwendbar sein müssen und sichert somit die Integrationsfähigkeit der LOs.
Ein weiterer Ansatz wurde von Cisco vorgestellt, dabei spiegelt sich die Bedeutung der Wiederverwendung sogleich in der Namensgebung der Reusable Learning Objects wieder. Diese bestehen aus einer Menge wiederverwendbarer Informationsobjekte und dienen der Aus- und Weiterbildung.
Für Wayne Hodgins sind LO kleine, wiederverwendbare Informationseinheiten. Zur Verdeutlichung seines Verständnisses von LO führt er die LEGO Metapher ein, nach welcher er LO mit LEGO-Bausteinen vergleicht, die sich je nach Anwendungsszenario zu unterschiedlichen Dingen, wie beispielsweise Robotern oder Burgen zusammensetzen lassen. Um Lernobjekte später wiederfinden zu können, schlägt er die Auszeichnung mit Metadaten vor. Auch für Hodgins müssen LOs wiederverwendbar sein, wobei er noch einen Schritt weiter geht und ein standardisiertes Format für den Austausch fordert.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz von e-Learning in der Wissensgesellschaft, identifiziert technische Integrationsprobleme und formuliert das Ziel der Arbeit.
2. Theoretischer Überblick und technische Grundlagen des e-Learning: Führt in die Begriffe e-Learning und Integration ein, erläutert Lernobjekte, technische Infrastrukturen wie LMS/LCMS und die Bedeutung von Metadaten.
3. Metadatenkategorien für die Integration im e-Learning: Identifiziert notwendige Metadatenbereiche für Lernobjekte, Lernerprofile und Kompositionsvorschriften zur Sicherung einer standardisierten Integration.
4. Ansatz zur Integration von e-Learning Ressourcen: Entwickelt einen Ansatz zur Ressourcenverwaltung in Repositories und zur Erstellung adaptiver Lehrangebote auf Basis von Nutzer-, Interaktions- und Umgebungsdaten.
5. Technische Realisierung der Integration: Analysiert technische Integrationsmöglichkeiten mittels XSLT und Ontologien sowie Architekturen und Protokolle für die Kommunikation zwischen WBT und Plattform.
6. Wirtschaftliche Potentiale der Integration im e-Learning: Untersucht die Auswirkungen der vorgeschlagenen Integration auf verschiedene Geschäftsmodelle wie Content, Application und Service Provider.
7. Schlussbetrachtungen: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der metadatenbasierten Integration.
e-Learning, Lernobjekte, Metadaten, Standardisierung, Integration, Repository, Lernerprofil, adaptive Lehrangebote, Wissensmanagement, Wiederverwendbarkeit, Ontologien, SCORM, Interoperabilität, E-Learning-Ressourcen, Wissensrepräsentation
Die Arbeit untersucht, wie durch den Einsatz von standardisierten Metadaten die technologischen und inhaltlichen Barrieren bei der Integration von e-Learning-Ressourcen überwunden werden können, um so effizientere und adaptive Lehrangebote zu schaffen.
Zentrale Themen sind die Modellierung von Lernobjekten, die Standardisierung von Metadaten, die Architektur von Repositories sowie die Möglichkeiten der technischen Integration durch XML-Transformationen und Ontologien.
Das Hauptziel ist zu zeigen, dass die metadatenbasierte Integration die im e-Learning bestehenden Defizite wie mangelnde Wiederverwendbarkeit, hohe Erstellungskosten und fehlende Anpassbarkeit an den Lernenden überwinden kann.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse mit einer praxisnahen Fallstudie, die einen konkreten Ansatz zur Integration im e-Learning anhand des LTSA-Komponentenmodells entwirft.
Der Hauptteil gliedert sich in die Identifikation von Metadatenkategorien, die Entwicklung eines Integrationsansatzes für Ressourcenmanagement und Adaptivität sowie die technische Realisierung und wirtschaftliche Bewertung dieser Ansätze.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie e-Learning, Lernobjekte, Metadaten, Interoperabilität, adaptive Lehrangebote und Repository-Systeme beschreiben.
Ohne einheitliche Standards können e-Learning-Ressourcen, die in verschiedenen Systemen erstellt wurden, nicht ausgetauscht oder wiederverwendet werden, was zu proprietären Insellösungen und unnötig hohen Erstellungskosten führt.
Agenten dienen dazu, komplexe Aufgaben wie die dynamische Zusammenstellung von Kursen aus Lernobjekten autonom zu steuern, indem sie das Modell des Lernenden (Lernerprofil) kontinuierlich mit den verfügbaren Ressourcen abgleichen.
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