Bachelorarbeit, 2006
84 Seiten, Note: 91,25%
1. Einleitung
2. Exchange Traded Funds - Ein innovatives Finanzinstrument
2.1. Geschichtliche Ursprünge
2.2. Theoretische und praktische Argumente für Indextracking
2.3. Charakteristika von Exchange Traded Funds
2.4. Verfahren zur Nachbildung von Indizes
2.5. Vergleich der Exchange Traded Funds mit anderen Anlageformen
3. Der deutsche Exchange Traded Funds Markt
3.1. Status quo des deutschen Exchange Traded Funds- Marktes
3.2. Handel und Preisbildung von passiven Exchange Traded Funds in Deutschland
3.3. Die Bedeutung der OGAW- Richtlinie III
3.4. Der deutsche Exchange Traded Funds- Markt im internationalen Vergleich
4. Derzeitiger Stand der handelbaren Produkte in Deutschland
4.1. Status quo der Produktentwicklung
4.2. Derivate auf Exchange Traded Funds
4.3. Trends und Innovationen in der Produktentwicklung
5. Darstellung der unterschiedlichen Nachfragerperspektiven von ETFs
5.1. Institutionelle Investoren
5.1.1. Einsatzmöglichkeiten von Exchange Traded Funds
5.1.2. Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette im Asset- Management
5.1.3. ETF- Einsatz im Spezialfondsmanagement
5.2. Privatanleger
5.2.1. Sparpläne auf ETFs
5.2.2. Sonstige Einsatzmöglichkeiten von ETFs für Privatanleger
6. Zukunftsperspektiven von ETF in Deutschland
6.1. Haupttreiber der Entwicklung des ETF- Marktes in Deutschland
6.2. Veränderungen im rechtlichen Umfeld von ETFs bzw. Konkurrenzprodukten
7. Fazit
Diese Bachelor-Thesis analysiert den Status quo sowie die Zukunftsperspektiven von Exchange Traded Funds (ETFs) auf dem deutschen Finanzmarkt. Ziel der Arbeit ist es, die Eignung von ETFs als effiziente und kostengünstige Instrumente für institutionelle Investoren und Privatanleger darzulegen und die wesentlichen Wachstumstreiber im rechtlichen und produktbezogenen Umfeld kritisch zu hinterfragen.
2.3. Charakteristika von Exchange Traded Funds
Exchange Traded Funds sind gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Eigenschaften, die in dieser Kombination bei keinem anderen Kassafinanzinstrument vorhanden sind. Sie verbinden die Flexibilität und Handelbarkeit einer Aktie mit der Risikostreuung (Diversifikation) eines Investmentfonds und bieten Investoren durch ihre fortlaufende Handelbarkeit an der Börse die Möglichkeit, unverzüglich auf aktuelle Marktentwicklungen zu reagieren und somit Anteile jederzeit kaufen bzw. veräußern zu können.
Exchange Traded Funds haben mit ihrem Ziel, einen Index nachzubilden, ein Anlageziel, welches auch für private Anleger leicht verständlich ist. Die meisten börsengelisteten ETFs in Deutschland haben die Eigenschaften von klassischen „open-ended funds“, sind zudem Sondervermögen mit nicht begrenzter Laufzeit und bieten daher in Deutschland einen Anlegerschutz im Sinne des Investmentgesetzes (InvG). Ein weitere positive Eigenschaft der ETFs ist, dass die im ETF- Sondervermögen enthaltenen Wertpapiere ge bzw. verliehen werden dürfen, sodass sich zusätzliche Ertragsmöglichkeiten für den ETF und die Anlegerperformance ergeben. Ein weiterer Aspekt, der ETFs interessant für Investoren macht, ist die Tatsache, dass ETF- Anteile über die ETF- Leihe verliehen werden dürfen und somit Leerverkäufe getätigt werden können (Short- Selling). Dies ermöglicht auch potentielle Zusatzerträge auf Ebene der Investorenportfolios.
1. Einleitung: Einführung in das Thema und Erläuterung des Gangs der Bachelor-Thesis.
2. Exchange Traded Funds - Ein innovatives Finanzinstrument: Beschreibung der historischen Ursprünge, theoretischen Argumente für Indextracking und zentralen Charakteristika von ETFs.
3. Der deutsche Exchange Traded Funds Markt: Status-quo-Analyse des deutschen Marktes, des Handels und der Preisbildung sowie Einordnung durch die OGAW-Richtlinie III.
4. Derzeitiger Stand der handelbaren Produkte in Deutschland: Überblick über die Produktentwicklung, Derivate auf ETFs sowie Trends und Innovationen.
5. Darstellung der unterschiedlichen Nachfragerperspektiven von ETFs: Untersuchung der Nutzungsmöglichkeiten für institutionelle Investoren und Privatanleger inklusive Sparplänen.
6. Zukunftsperspektiven von ETF in Deutschland: Analyse der Wachstumstreiber sowie des Einflusses rechtlicher Rahmenbedingungen wie Abgeltungssteuer und Transparenzrichtlinien.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Erfolgsgeschichte und des künftigen Entwicklungspotenzials von ETFs in Deutschland.
Exchange Traded Funds, ETF, Indextracking, Passives Portfoliomanagement, Deutsche Börse, XTF, Sondervermögen, Liquidität, Tracking Error, Kostenstruktur, OGAW-Richtlinie III, Asset Allocation, Privatanleger, Institutionelle Investoren, Produktinnovation.
Die Bachelor-Thesis untersucht den aktuellen Entwicklungsstand und die zukünftigen Erfolgsaussichten von Exchange Traded Funds auf dem deutschen Finanzmarkt.
Im Zentrum stehen die Charakteristika von ETFs, die Struktur des deutschen ETF-Marktes, die Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Anlegergruppen und der Einfluss rechtlicher Rahmenbedingungen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ETFs durch ihre spezifischen Eigenschaften als kosteneffiziente Instrumente zur Portfoliosteuerung und Marktnachbildung dienen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Marktdaten, da für den spezifischen Standort Deutschland teilweise keine umfassenden Vorstudien existierten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Marktanalyse für Deutschland, eine detaillierte Betrachtung der Nachfragerperspektiven und eine Prognose der Zukunftschancen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Indextracking, Gesamtkosten, Liquidität, Transparenz, Core-Satellite-Strategien und rechtliche Rahmenbedingungen wie die OGAW-Richtlinie charakterisiert.
Der Hauptunterschied liegt im rechtlichen Status: ETFs sind als Sondervermögen geschützt, während Indexzertifikate Inhaberschuldverschreibungen sind und somit ein Emittentenrisiko bergen.
Dieser Prozess ist das Kernelement für die Liquiditätssicherung, da er es erlaubt, dass der Marktpreis der ETF-Anteile stets nah am Nettoinventarwert des Referenzportfolios bleibt.
Sie verbesserte die Anlagebedingungen durch Harmonisierung und Deregulierung, was es ermöglichte, den "Europass" für ETFs zu erhalten und breitere Anlageklassen abzubilden.
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