Diplomarbeit, 2006
176 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit analysiert den Weg des Landkreises Aurich hin zur Sozialraumorientierung im Rahmen eines Organisations- und Personalentwicklungsprozesses. Die Arbeit untersucht die Hintergründe des Reformbedarfs in der Kinder- und Jugendhilfe, die theoretischen und konzeptionellen Wurzeln der Sozialraumorientierung und die praktischen Realisierungen sozialraumorientierter Projekte.
Die ersten Kapitel dieser Arbeit befassen sich mit den Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe, die zu einem Reformbedarf führen. Es werden die „leeren Kassen“, das steigende Fallaufkommen und die „versäulte“ Jugendhilfestruktur analysiert. Anschließend werden die theoretischen und konzeptionellen Wurzeln der Sozialraumorientierung erörtert, wobei die Gemeinwesenarbeit, die lebensweltorientierte Jugendhilfe und die Dienstleistungsorientierung als wichtige Ansätze betrachtet werden.
Weitere Kapitel befassen sich mit den methodischen Grundsätzen der Sozialraumorientierung, den Tätigkeitssegmenten der sozialraumorientierten Arbeit und den strukturellen und fachlichen Voraussetzungen für die Implementierung sozialraumorientierter Konzepte. Darüber hinaus wird das Konzept des Sozialraumbudgets vorgestellt und die praktischen Realisierungen sozialraumorientierter Projekte in verschiedenen Regionen Deutschlands untersucht.
Die Arbeit betrachtet dann die Ausgangslage und Vorgeschichte der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Aurich. Es folgt eine Darstellung des Organisations- und Personalentwicklungsprozesses im Landkreis Aurich, der die Einführung der Sozialraumorientierung zum Ziel hat.
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Sozialraumorientierung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe. Die Arbeit fokussiert auf die Reformbedürfnisse in der Jugendhilfe, die theoretischen Grundlagen der Sozialraumorientierung, die praktische Umsetzung von Sozialraumkonzepten sowie die Organisation und Personalentwicklung in einem spezifischen Landkreis. Wichtige Begriffe sind: Sozialraumorientierung, Jugendhilfe, Reformbedarf, Gemeinwesenarbeit, lebensweltorientierte Jugendhilfe, Dienstleistungsorientierung, Sozialraumbudget, Fallmanagement, Kooperation, Vernetzung, Personalentwicklung.
Ziel ist es, Hilfen näher am Lebensumfeld der Betroffenen zu gestalten, Ressourcen im Stadtteil zu nutzen und durch Prävention sowie Vernetzung effektivere und kostengünstigere Unterstützung zu bieten.
Ein Sozialraumbudget ist ein festes Finanzkontingent für einen bestimmten Sozialraum. Es soll Träger motivieren, flexiblere und präventive Hilfen einzusetzen, da sie nicht mehr pro Einzelfall abgerechnet werden.
Herausforderungen liegen in der Umstrukturierung der Verwaltung, der Kooperation mit freien Trägern, der Überwindung bürokratischer Hürden und der Sicherstellung von Rechtsansprüchen trotz Budgetierung.
Fallspezifische Arbeit konzentriert sich auf das Individuum. Fallübergreifende Arbeit nutzt Synergien (z.B. Gruppenangebote für mehrere Familien), während fallunspezifische Arbeit die Infrastruktur im Sozialraum generell verbessert.
Sie ist essenziell, um Mitarbeiter auf die neuen Arbeitsweisen (z.B. Case Management, Netzwerkarbeit) vorzubereiten und den Kulturwandel in der Organisation zu begleiten.
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