Masterarbeit, 2006
108 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Motivation
1.2 Themenabgrenzung
1.2.1 Barrierefreiheit
1.2.2 Content Management mit TYPO3
1.3 Aufbau der Arbeit
2 BARRIEREFREIHEIT
2.1 Gesetzliche Grundlagen
2.1.1 World Wide Web Consortium W3C zur Barrierefreiheit
2.1.2 Web Content Accessibility Guidelines WCAG
2.1.3 Leitlinien zur Entwicklung zugänglicher Software von IBM
2.2 Gesetzliche Grundlagen in Deutschland
2.2.1 Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
2.2.2 Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung BITV
2.2.3 Prioritäten und Konformitätsstufen
2.3 Richtlinien zur Erstellung von barrierefreien Webseiten
3 EINFÜHRUNG CONTENT MANAGEMENT
3.1 Content
3.1.1 Diskrete Medien (Texte und Bilder)
3.1.2 Kontinuierliche Medien (Töne, Filme, Animationen)
3.2 Management
3.3 Einsatzbereiche von Content Management
3.3.1 Web Content Management
3.3.2 Dokumentenmanagement
3.3.3 Portale
3.3.4 Content Communication Collaboration Management System
3.4 Auswahlkriterien für ein Content Management System
3.4.1 Was ist Open Source?
3.4.2 Vorteile von OpenSource Software
3.4.3 Vorteile kommerzielle Content Management Systeme
3.5 TYPO3 ein WCMS für Schulen?
4 TYPO3 IM ÜBERBLICK
4.1 Grundlegendes zur TYPO3
4.2 Systemaufbau
4.3 Erstellung Barrierefreie Webseiten mit TYPO3
4.3.1 Inhalt und Präsentation trennen
4.3.2 Extensions für die Barrierefreiheit
4.3.3 Dokumenttype XHTML 1.0
4.3.4 XHTML-Cleaning
4.3.5 Die Extension Page Valitator
5 PRAKTISCHE UMSETZUNG
5.1 Projekt Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd
5.2 Einführung
5.2.1 Analyse der aktuellen Webseiten
5.2.2 Ideen & Verbesserungsvorschläge
5.3 Umsetzung im Projekt
5.3.1 Templates
5.3.2 Navigation
5.4 Ergebnisse und Erfahrungen
5.5 Zwischenfazit
6 ZUSAMMENFASSUNG
7 FAZIT UND AUSBLICK
Die Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung barrierefreier Webseiten auf Basis eines Content Management Systems (CMS) im schulischen Kontext. Ziel ist es zu untersuchen, wie das System TYPO3 genutzt werden kann, um den gesetzlichen Anforderungen an die Barrierefreiheit gerecht zu werden und behinderten Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen zu ermöglichen.
1 Einleitung
Insbesondere der Zugang zum Internet liefert behinderten Menschen besondere Chancen. Diese Menschen sind meist in Ihrer Mobilität eingeschränkt, wenn Sie aber Zugang zum Internet oder anderen Informationsstellen haben, können Sie vielen Aktivitäten nachgehen, die Ihnen sonst verschlossen blieben.
»Ich saß in einem kleinen engen Wohnzimmer, der Computer mittendrin, und ich hatte auf einmal das Gefühl von unendlicher Weite. «
Mit diesen Worten beschrieb eine blinde Mitarbeiterin von Web "for ALL" ihre ersten Schritte im Internet.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Bedeutung der Informationstechnik für behinderte Menschen und Hinführung zur Fragestellung der Barrierefreiheit.
2 BARRIEREFREIHEIT: Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Richtlinien für barrierefreie Gestaltung auf internationaler und nationaler Ebene.
3 EINFÜHRUNG CONTENT MANAGEMENT: Definition von Content Management und Analyse der Auswahlkriterien für geeignete Systeme.
4 TYPO3 IM ÜBERBLICK: Vorstellung des Systems TYPO3, seiner Architektur und der spezifischen Funktionen zur Barrierefreiheit.
5 PRAKTISCHE UMSETZUNG: Dokumentation des Pilotprojekts am Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd inklusive Analyse, technischer Umsetzung und Evaluierung.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse zur Realisierung barrierefreier Webplattformen.
7 FAZIT UND AUSBLICK: Kritische Würdigung der Erreichbarkeit der gesteckten Ziele und Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Barrierefreiheit.
Barrierefreiheit, TYPO3, Content Management System, BITV, WCAG, Webdesign, Behindertengleichstellungsgesetz, Inklusion, Schulwebseiten, Web Accessibility, barrierefreie Gestaltung, Informationsplattform, XHTML, CSS, TYPO3-Association
Die Arbeit beschäftigt sich mit der barrierefreien Gestaltung von Webseiten als Informationsplattformen für behinderte Menschen mittels des Content Management Systems TYPO3.
Zentrale Themen sind die gesetzlichen Grundlagen (BITV/WCAG), die Funktionsweise von Content Management Systemen und deren Anpassung an Barrierefreiheitsstandards.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie TYPO3 so konfiguriert und genutzt werden kann, dass es den Anforderungen an barrierefreie Webseiten entspricht, um behinderten Menschen Teilhabe zu ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literatur- und Richtlinienanalyse sowie einer praktischen Implementierung und Evaluierung in Form eines Pilotprojekts.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Barrierefreiheit und CMS, eine Analyse von TYPO3 sowie die detaillierte Beschreibung eines praktischen Umsetzungsprojekts an einem Hör-Sprachzentrum.
Wichtige Begriffe sind Barrierefreiheit, TYPO3, BITV, WCAG, Web Content Management, Inklusion und behindertengerechte Gestaltung.
Die Schule dient als Anwendungsfall, da gerade für gehörlose und schwerhörige Menschen eine barrierefreie Informationsplattform einen besonders hohen Nutzwert für die Bildung und Teilhabe bietet.
Die BITV dient als gesetzliche Vorgabe, deren 66 Checkpunkte die spezifischen Anforderungen an die technische Gestaltung, wie z.B. die Trennung von Inhalt und Layout, definieren.
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