Diplomarbeit, 2006
67 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit analysiert das Angebot von Informationsgütern in P2P-Tauschbörsen und die Herausforderungen, die sich daraus für die Industrie ergeben. Ziel ist es, die Motive der Tauschbörsennutzer zu verstehen und Handlungsmöglichkeiten für die Industrie aufzuzeigen, um die Durchsetzbarkeit von Eigentumsrechten an Informationsgütern zu verbessern.
Kapitel 1 stellt die Problemstellung dar, die durch das kostenlose Angebot von Informationsgütern in P2P-Tauschbörsen entsteht. Kapitel 2 analysiert das Verhalten der Anbieter von Informationsgütern in Tauschbörsen und untersucht die Rolle von Fairness und Reziprozität. Kapitel 3 beleuchtet die Reaktionen der Industrie auf sinkende Verkaufszahlen und diskutiert die Differenzierung und Produktgestaltung bei Informationsgütern. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Optimierung der Verfügungsrechte von Informationsgütern und stellt verschiedene strategische Optionen für Anbieter vor.
Informationsgüter, P2P-Tauschbörsen, Eigentumsrechte, Fairness, Reziprozität, Marktversagen, Öffentliches Gut, Strategische Interaktion, Produktgestaltung, Verfügungsrechte, Industrie, Konsumenten, Open-Source-Software, Napster.
Informationsgüter sind digitale Produkte wie Musik, Filme oder Software, die sich durch hohe Fixkosten in der Produktion und verschwindend geringe Grenzkosten in der Vervielfältigung auszeichnen.
Neben der Kostenlosigkeit spielen Motive wie Fairness-Vorstellungen gegenüber der Industrie, Reziprozität (Geben und Nehmen) und die einfache Verfügbarkeit eine zentrale Rolle.
Wenn Produzenten ihre Eigentumsrechte nicht durchsetzen können, sinken die Anreize für Innovationen und die Erstellung neuer Inhalte, was langfristig auch den Konsumenten schadet.
Statt nur auf Verbote zu setzen, kann die Industrie die Technologie selbst nutzen (z.B. für kostengünstige Distribution) oder durch Produktdifferenzierung und Mehrwertdienste legale Angebote attraktiver machen.
Nutzer empfinden das kostenlose Teilen oft nicht als Diebstahl, wenn sie die Preise der Industrie als unfair wahrnehmen oder das Gefühl haben, der Gemeinschaft etwas Gutes zu tun.
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