Diplomarbeit, 2006
85 Seiten, Note: 2.0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Aufgabenstellung
2. Rahmenbedingungen für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
3. Entwicklung eines ganzheitlichen Phasen-Modells des Innovationsmanagements
3.1. Definition Innovationsmanagement
3.2. Das traditionelle Phasenmodell
3.3. Simultaneous Engineering
3.4. Erweiterung zu einem ganzheitlichen Modell des Innovationsmanagements
3.4.1. Die Unternehmenskultur
3.4.2. (Unternehmens)Führung
3.4.3. Forschung und Entwicklung
3.4.4. Personal
3.4.5. Qualitätsmanagement
3.4.6. Produktion
3.4.7. Kapital (Rechnungswesen)
3.4.8. Marketing
3.4.9. Einkauf
3.4.10. Projektmanagement und Controlling
3.4.11. Informationstechnologie
4. Phasen des Innovationsmanagements
4.1. Die Explorationsphase
4.2. Strategische Planung
4.2.1. Die allgemeine Umweltanalyse
4.2.2. Die Marktanalyse
4.2.3. Branchenanalyse
4.2.4. Die Unternehmensanalyse
4.2.5. Strategieauswahl und Timing
4.2.6. Ergebnis der Strategiephase
4.3. Entwicklungsphase
4.4. Markteinführungsphase
5. Zusammenfassung und Ergebnisse
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, einen praxisorientierten Innovationsmanagement-Leitfaden für technologieintensive Unternehmen zu entwickeln. Dabei wird eine Brücke zwischen einem theoretischen Phasenmodell und den spezifischen Anforderungen der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche geschlagen, wobei der Fokus exklusiv auf Produktinnovationen liegt.
3.1. Definition Innovationsmanagement
Innovation ist ein schillernder und modischer Begriff, der inflationär in den Medien verwendet wird. Umso wichtiger ist es den Begriff „Innovationsmanagement“ sauber zu definieren, damit ein gemeinsames Verständnis vorliegt. Der Terminus Innovationsmanagement setzt sich inhaltlich und semantisch aus den Begriffen Innovation und Management zusammen. Der Begriff „Innovation“ bedeutet wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“ und geht auf das lateinische Wort "Innovatio" zurück. Allerdings ist nicht jede zeitpunktbezogene Erfindung (Invention) mit einer Innovation gleichzusetzen, lediglich die am Markt erfolgreiche Idee besitzt innovativen Charakter. Der Begriff „Management“ steht für die systematische und disziplinierte Steuerung von Ressourcen zur Erreichung der angestrebten Ziele. Innovationsmanagement bedeutet folglich das Management von Neuerung, also die systematische Planung, Organisation, (Durch)führung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten in einem Unternehmen, die primär auf die Schaffung und Nutzung von Innovationen gerichtet sind. Innovationen beziehen sich meistens auf technische Neuerungen, können aber auch organisatorische und soziale Problemlösungen oder Prozessinnovationen umfassen, solange sie das konstitutive Merkmal der „Neuartigkeit“ besitzen. Hausschildt hat in seinem Standardwerk „Innovationsmanagement“ den Begriff leicht abweichend definiert: „Innovationen sind im Ergebnis qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem vorangehenden Zustand merklich – wie immer das zu bestimmen ist – unterscheiden“.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den steigenden Innovationsdruck durch Globalisierung und technologischen Fortschritt sowie die Notwendigkeit ganzheitlicher Innovationsansätze für technologieintensive Unternehmen.
2. Rahmenbedingungen für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie: Hier werden die globalen Herausforderungen wie Bevölkerungswachstum, Energiehunger und Klimawandel analysiert, die den Bedarf für nachhaltige Technologien begründen.
3. Entwicklung eines ganzheitlichen Phasen-Modells des Innovationsmanagements: Es wird ein theoretisches Modell entworfen und die notwendige Einbettung in die Unternehmensorganisation sowie die Rolle verschiedener Fachabteilungen erläutert.
4. Phasen des Innovationsmanagements: Dieses Kapitel detailliert den Prozess von der Explorationsphase über die strategische Planung und Entwicklung bis hin zur Markteinführung unter Berücksichtigung branchenspezifischer Besonderheiten.
5. Zusammenfassung und Ergebnisse: Die Diplomarbeit schließt mit einer Synthese des entwickelten Innovationsmanagement-Modells und dessen Übertragung auf die Praxis der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.
Innovationsmanagement, Wasserstofftechnologie, Brennstoffzelle, Produktinnovation, Phasenmodell, Strategische Planung, Markteinführung, Simultaneous Engineering, Kundenorientierung, Target Costing, Kano-Modell, Technologieintensive Unternehmen, Forschung und Entwicklung, Projektmanagement, Wettbewerbsvorteil.
Die Arbeit entwickelt einen praxisnahen Leitfaden für ein ganzheitliches Innovationsmanagement, speziell zugeschnitten auf technologieintensive Unternehmen.
Sie umfasst die theoretischen Grundlagen des Innovationsmanagements, die spezifischen Rahmenbedingungen der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche sowie operative Prozesse wie Planung, Entwicklung und Markteinführung.
Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, der den Innovationsprozess von der Idee bis zur Markteinführung systematisiert und in die Unternehmensorganisation integriert.
Es wird ein deduktiver Ansatz gewählt, der theoretische Modelle des Innovationsmanagements auf die empirischen Gegebenheiten und Herausforderungen der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Modellbildung unter Einbeziehung verschiedener Unternehmensbereiche und die detaillierte Beschreibung der vier Innovationsphasen inklusive spezifischer Analysewerkzeuge.
Zu den zentralen Begriffen gehören Innovationsmanagement, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, strategische Planung, Markteinführung sowie kundenorientierte Instrumente wie das Kano-Modell.
Es beschreibt das Dilemma, dass Produkthersteller auf fehlende Infrastruktur verweisen, während Energieversorger fehlende, in Serie produzierte Endgeräte beklagen, was eine koordinierte Zusammenarbeit erfordert.
Sie fungieren als Vorreiter, die neue Technologien trotz anfänglich hoher Preise und geringer Reife adaptieren, was für Unternehmen essenziell ist, um erste Markterfahrungen zu sammeln und Entwicklungsschwächen zu beheben.
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