Bachelorarbeit, 2006
49 Seiten, Note: 1
1. Untersuchungsgegenstand und Forschungsfragen
2. Der SPIEGEL
2.1. Auflage, Vertrieb, Reichweiten und Leserschaft
2.2. Geschäftszahlen
2.3. Beteiligungen und Besitzverhältnisse
2.4. wichtige Persönlichkeiten
2.4.1. Rudolf Augstein der Herausgeber
2.4.2. Stefan Aust der heutige Chefredakteur
2.4.3. Weitere Führungspersönlichkeiten beim SPIEGEL
3. Historie des SPIEGEL
3.1. Die Entstehung des SPIEGEL
3.1.1. Vorgeschichte und Idee eines neuen Nachrichtenmagazins
3.1.2. Der SPIEGEL im Wandel
3.2. Die Geschichte der Besitzerverhältnisse
3.3. „SPIEGEL TV“
3.4. Die SPIEGEL-Affären und Skandale
4. Der SPIEGEL und die Politik
4.1. Investigativer Journalismus
4.2. Der Einfluss des SPIEGEL auf die Politik
5. Arbeitsweise und Stil des SPIEGEL
5.1. Die SPIEGEL-Sprache
5.2. Typen von SPIEGEL-Geschichten
5.2.1. Die Titelgeschichte
5.2.2. SPIEGEL-Serien und Reports
5.2.3. Die SPIEGEL-Reportage
5.2.4. Das SPIEGEL-Gespräch
5.2.5. Kommentare und Kolumnen im SPIEGEL
5.3. Das SPIEGEL-Archiv
6. Beantwortung der Forschungsfragen
6.1. Gründe für den Erfolg des SPIEGEL
6.2. Beitrag des SPIEGEL zum investigativen Journalismus und Einfluss auf die Politik
6.3. Veränderungen beim SPIEGEL in Folge der Focus-Einführung
7. Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht die Geschichte und Entwicklung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" mit dem Ziel, die Gründe für seinen langfristigen Erfolg sowie seinen Einfluss auf die deutsche Politik und den investigativen Journalismus zu analysieren.
3.1.1. Vorgeschichte und Idee eines neuen Nachrichtenmagazins
Anderthalb Jahre nach dem zweiten Weltkrieg sollte „Die Woche“ den Deutschen nach langer Zeit, in der die Presse von Propaganda geprägt war, im Rahmen der „Reeducation“ wieder „objektive Nachrichten“ vermitteln und demokratische Manieren beibringen. Die Idee für die Zeitschrift stammte von drei Briten, die der Dienststelle für „Kontrolle und Aufbau von Presse und Rundfunk“ in Niedersachsen, angehörten.
Nachdem der Major John Chaloner am 29. März 1946 einen „Dummy“ geschaffen hatte, initiierte er gemeinsam mit den beiden Stabsfeldwebeln Harry Bohrer und Henry Ormond, das Blatt auf rein privater Ebene. Aus London lagen keinerlei Anweisungen vor, die eine Gründung dieses Nachrichtenmagazins angeordnet hätten. Im Gegenteil, von Seiten der britischen Regierung wurden Bedenken geäußert, ob das knappe Papier nicht lieber für gehobene Literatur verwenden werden sollte.
Rudolf Augstein glaubte zunächst, es ginge darum ein satirisches Magazin herauszubringen. Vorbilder für „Diese Woche” waren jedoch das britische Magazin „News Review“ und die aus Amerika stammende „Time“. Chaloner fand die bis dato zugelassenen Tageszeitungen „sterbenslangweilig“, so dass er sich wünschte, ein lebendigeres, interessanteres Blatt mit viel Hintergrund herauszubringen.
1. Untersuchungsgegenstand und Forschungsfragen: Einleitung in das Thema, Vorstellung der Forschungsfragen zur Erfolgsbegründung, dem Einfluss auf die Politik sowie den Folgen des Markteintritts des "Focus".
2. Der SPIEGEL: Darstellung von Kennzahlen wie Auflage, Vertriebsstrukturen und Geschäftszahlen sowie Porträtierung der wichtigsten Führungspersönlichkeiten.
3. Historie des SPIEGEL: Überblick über die Entstehung des Magazins, die Entwicklung der Besitzerverhältnisse, den Start von "SPIEGEL TV" und eine Chronik der wichtigsten Affären.
4. Der SPIEGEL und die Politik: Analyse der politischen Ausrichtung des Magazins, seines Verständnisses von investigativem Journalismus und seines Einflusses auf politische Entscheidungsprozesse.
5. Arbeitsweise und Stil des SPIEGEL: Untersuchung der redaktionellen Standards, der spezifischen "SPIEGEL-Sprache", verschiedener Textformen wie Titelgeschichten und Interviews sowie der Funktion des Archivs.
6. Beantwortung der Forschungsfragen: Synthese der Erkenntnisse zur Erfolgsanalyse, dem journalistischen Beitrag und den wirtschaftlichen Auswirkungen der "Focus"-Einführung.
7. Schlussfolgerung: Fazit zur historischen Bedeutung von Rudolf Augstein und Ausblick auf die zukünftige Herausforderung des SPIEGEL im Spannungsfeld zwischen Kapital und Journalismus.
Der Spiegel, Rudolf Augstein, Stefan Aust, Nachrichtenmagazin, investigativer Journalismus, Pressefreiheit, Deutschland, Politik, Focus, Medien, Verlagsgeschichte, Medienwirtschaft, Spiegel-Affäre, Journalismus, Medienkonkurrenz.
Die Arbeit analysiert die Geschichte, Entwicklung und Rolle des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" in der deutschen Medienlandschaft.
Im Fokus stehen die Unternehmenshistorie, die journalistische Arbeitsweise, der politische Einfluss des Mediums sowie die Konkurrenzsituation durch das Magazin "Focus".
Die Arbeit möchte begründen, weshalb der SPIEGEL so erfolgreich ist, welchen Beitrag er zum investigativen Journalismus leistet und wie sich die Konkurrenz durch den "Focus" ausgewirkt hat.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Primärquellen, Unternehmensdaten und Statistiken zur Medienwirkung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Unternehmensstruktur und Führungspersonen, eine historische Rückschau, die Analyse des politischen Einflusses und der Arbeitsweise bis hin zur Auswertung der "Focus"-Konkurrenz.
Die wichtigsten Schlagworte sind SPIEGEL, Rudolf Augstein, investigativer Journalismus, Medienkonkurrenz und politische Einflussnahme.
Die Einführung des "Focus" führte zu einem spürbaren Rückgang bei der verkauften Auflage und im Anzeigengeschäft, was den SPIEGEL zu inhaltlichen und gestalterischen Anpassungen zwang.
Das Archiv gilt als entscheidende Kontrollinstanz für die redaktionelle Arbeit, um Fakten streng zu verifizieren und Informationen tiefgehend zu recherchieren, was die journalistische Qualität absichert.
Das Magazin agiert als kritischer Beobachter und Meinungsführer, der durch Enthüllungen und Skandale immer wieder personelle Konsequenzen in der Politik erzwang.
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