Diplomarbeit, 2006
89 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung und Problemstellung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS
2.1 Grundlagen der IAS/IFRS
2.2 Definition von Vermögenswerten
2.2.1 Vermögenswert nach IAS/IFRS
2.2.2 Immaterieller Vermögenswert nach IAS/IFRS
2.2.2.1 Identifizierung
2.2.2.2 Beherrschung
2.2.2.3 Künftiger wirtschaftlicher Nutzen
2.2.2.4 Ausnahmen der Regelungen
2.3 Ansatzkriterien immaterieller Vermögenswerte
2.3.1 Ansatzkriterien für alle immateriellen Vermögenswerte
2.3.2 Ergänzende Ansatzkriterien für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte
2.3.2.1 Forschungsphase
2.3.2.2 Entwicklungsphase
2.3.3 Ansatzverbote bestimmter immaterieller Vermögenswerte
2.3.4 Zusammenfassung und kritische Würdigung der Ansatzkriterien
2.4 Zugangsformen immaterieller Vermögenswerte
2.5 Zugangsbewertung
2.5.1 Bewertung bei gesonderter Anschaffung
2.5.2 Bewertung im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses
2.5.2.1 Zugangsbewertung identifizierbarer immaterieller Vermögenswerte
2.5.2.2 Zugangsbewertung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes
2.5.3 Bewertung im Rahmen des Erwerbs durch eine Zuwendung der öffentlichen Hand
2.5.4 Bewertung bei Tausch von Vermögenswerten
2.5.5 Bewertung selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte
2.5.6 Zusammenfassung und kritische Würdigung der Zugangsbewertung
2.6 Folgebewertung
2.6.1 Anschaffungskostenmodell
2.6.2 Neubewertungsmodell
2.6.3 Nutzungsdauer immaterieller Vermögenswerte
2.6.3.1 Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer
2.6.3.2 Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer
2.6.4 Wertminderung immaterieller Vermögenswerte
2.6.5 Wertaufholung immaterieller Vermögenswerte
2.6.6 Zusammenfassung und kritische Würdigung der Folgebewertung
2.7 Abgang
2.8 Anhangangaben zu immateriellen Vermögenswerten
2.8.1 Pflichtangaben
2.8.2 Freiwillige Angaben
2.9 Thesenförmige Zusammenfassung
3 Bilanzierung und Bewertung von Marken
3.1 Definition von Marken und Markenwert
3.1.1 Marken
3.1.2 Markenwert
3.2 Marken im Sinne der Rechnungslegung
3.3 Gründe für die Bilanzierung von Marken
3.4 Bilanzierung von Marken
3.4.1 Marken als immaterieller Vermögenswert nach IAS/IFRS
3.4.2 Ansatz selbst erstellter Marken nach IAS/IFRS
3.4.3 Ansatz entgeltlich erworbener Marken nach IAS/IFRS
3.5 Bewertung von Marken
3.6 Zugangsbewertung von Marken
3.6.1 Probleme der Markenbewertung
3.6.2 Einteilung der Markenbewertungsverfahren
3.6.2.1 Kostenorientierte Verfahren
3.6.2.2 Marktwertmethoden
3.6.2.3 Ertragswertansätze
3.6.2.4 Mischverfahren
3.7 Folgebewertung von Marken
3.7.1 Nutzungsdauer von Marken
3.7.2 Abschreibung von Marken
3.8 Markenbilanzierung in der Praxis
3.9 Thesenförmige Zusammenfassung
4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bilanzierung und Bewertung immaterieller Vermögenswerte nach den International Accounting Standards (IAS) bzw. International Financial Reporting Standards (IFRS), wobei ein besonderer Fokus auf Marken gelegt wird. Ziel ist es, die bestehenden Regelungen darzustellen, dabei die Ermessensspielräume der Unternehmen aufzuzeigen und die mit der Markenbewertung verbundenen Probleme zu analysieren.
3.6.1 Probleme der Markenbewertung
Bevor auf die unterschiedlichen Markenbewertungsverfahren näher eingegangen wird, sollen zu Beginn die wesentlichen Probleme der Markenbewertung aufgezeigt werden. Das größte Problem für die Markenbewertung besteht darin, dass kein allgemein anerkanntes Markenbewertungsverfahren existiert. Dies lässt sich vor allem auf zwei Problembereiche der Markenbewertung zurückführen, dem sogenannten Isolierungs- und Prognoseproblem. Zum einen darf die Marke nicht mit dem zugrunde liegenden Produkt gleichgesetzt werden, so dass nur die Einzahlungsüberschüsse relevant sind, die spezifisch auf die Marke zurückzuführen sind. Die Prognose der zukünftigen Erträge, der erwarteten Nutzungsdauer und des Risikos einer Marke ist mit Unsicherheiten behaftet. Die verschiedenen Markenbewertungsverfahren lösen das Prognose- und Isolierungsproblem auf unterschiedliche Weise oder ignorieren diese sogar.
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung immaterieller Vermögenswerte als Werttreiber und formuliert die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die Bilanzierung und Bewertung nach IFRS mit Fokus auf Marken konzentriert.
2 Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte behandelt, inklusive der Definitionskriterien, der Stufen der Ansatzprüfung sowie der verschiedenen Methoden zur Zugangs- und Folgebewertung.
3 Bilanzierung und Bewertung von Marken: In diesem Hauptteil wird der Markenbegriff präzisiert und auf die spezifischen Bewertungs- und Ansatzprobleme von Marken unter IFRS sowie die Eignung verschiedener Markenbewertungsverfahren eingegangen.
4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass Marken zwar wichtige Werttreiber sind, aber eine objektive Bewertung für bilanzielle Zwecke aufgrund der bestehenden Probleme und mangelnder Marktransparenz schwierig bleibt.
Immaterielle Vermögenswerte, IAS/IFRS, Bilanzierung, Markenbewertung, Marktwert, Fair Value, Nutzungsdauer, Wertminderungstest, Anschaffungskostenmodell, Neubewertungsmodell, Markenrecht, Goodwill, Unternehmenszusammenschluss, Markenführung, Ertragswertansätze
Die Arbeit befasst sich mit der bilanztechnischen Behandlung von immateriellen Vermögenswerten, insbesondere Marken, nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS).
Zu den zentralen Themen gehören die Ansatzkriterien für immaterielle Werte, deren Zugangsbewertung, die verschiedenen Folgebewertungsmodelle sowie eine detaillierte Analyse der Markenbewertung.
Das Ziel ist die Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für immaterielle Vermögenswerte und Marken nach IFRS, das Aufzeigen von Ermessensspielräumen und die Auseinandersetzung mit Bewertungsproblemen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Analyse des Regelwerks von IAS 38 sowie der kritischen Würdigung verschiedener betriebswirtschaftlicher Markenbewertungsverfahren anhand existierender Fachliteratur.
Der Hauptteil analysiert im ersten Schritt die allgemeinen IAS/IFRS-Regeln für immaterielle Werte und widmet sich im zweiten Schritt der speziellen Bilanzierung und den Bewertungsproblemen von Marken in der Praxis.
Die wichtigsten Begriffe sind Immaterielle Vermögenswerte, Markenbewertung, IAS/IFRS, Fair Value, Bilanzierung, Anschaffungskostenmodell und Nutzungsdauer.
Nach IAS 38.63 besteht ein Aktivierungsverbot, da die Aufwendungen für die Entwicklung einer Marke in der Regel nicht ausreichend klar von der allgemeinen Unternehmensentwicklung abgegrenzt werden können.
Viele Verfahren beruhen auf Schätzungen, Expertenmeinungen oder vergangenheitsorientierten Daten, was subjektive Einschätzungen ermöglicht und der erforderlichen Objektivität und Verlässlichkeit für eine Bilanzierung entgegensteht.
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