Diplomarbeit, 2006
64 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zum Aufbau der Arbeit
2. Zur Funktion des Lernorts „Betrieb“
3. Zur Definition des Begriffs E-Learning
4. Zu den Formen des E-Learning
4.1.Kriterien zur Charakterisierung der E-Learning-Formen
4.2.Computer-Based-Training
4.2.1. Drill & Practice-Programme
4.2.2. Tutorielle Programme
4.2.3. Intelligente tutorielle Systeme
4.2.4. Hypertext- und Hypermedia-Informationssysteme
4.2.5. Simulationen
4.2.6. Elektronische Lernspiele
4.3.Web-Based-Training
4.3.1. Aus dem Inter-/Intranet ausführbare Computer Based Trainings
4.3.2. Webquests
4.3.3. Wikis
4.3.4. Weblogs
4.3.5. Fernplanspiele
4.4.Lernplattformen (E-Training)
4.5.Die Mischform „Blended Learning“
5. Zur Verbreitung von E-Learning in der betrieblichen kaufmännischen Ausbildung
6. Zu den Effekten des E-Learning-Einsatzes in der betrieblichen kaufmännischen Ausbildung
6.1. Zur Konsistenz und Aktualität der Lehrinhalte
6.2. Zur Speicherung des Wissens im kognitiven Apparat
6.3. Zur Effizienz des Lernens
6.4. Zur Motivation des Lernenden
6.5. Zur Förderung der beruflichen Handlungskompetenz
6.6. Zu den ökonomischen Potentialen
6.7. Zum selbstgesteuertem Lernen
7. Zusammenfassung und Forschungsdesiderate
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob und inwieweit der vermehrte Einsatz von E-Learning-Methoden dazu beitragen kann, die Herausforderungen in der betrieblichen kaufmännischen Ausbildung – insbesondere hinsichtlich Aktualität, Effizienz, Motivation und Handlungskompetenz – zu bewältigen.
4.2.5. Simulationen
„Simulationen“, so Nattland und Kerres, „stellen ein Abbild der Realität dar und sind Modelle für komplexe Sachverhalte und Situationen“ (vgl. Nattland & Kerres, S. 5). Aufgabe von Simulationen ist es, dem Lernenden realitätsnahe Erfahrungen zu ermöglichen, die jedoch zu keinen realen Auswirkungen, sondern lediglich zu Auswirkungen im Rahmen der Simulation führen (vgl. Mainka 2002, S. 31). So entsteht ein regelrechtes Experimentierfeld, in der ein Lernender die Rolle des Entscheiders einnimmt (vgl. Minass 2002, S. 84). Beispielsweise hat der Auszubildende in kaufmännischen Simulationen die Möglichkeit, Fehler zu begehen, die nicht zu einem tatsächlichen finanziellen Verlust führen, sondern lediglich zu einem Verlust von „Spielgeld“. Da die Zeit in einer Simulation nicht unbedingt der realen Zeit entsprechen muss, wird dem Lernenden durch Simulationen ermöglicht, die Auswirkungen von gerade schwer zugänglichen, zu schnellen oder zu langsamen Realprozessen unmittelbar zu erkennen (vgl. Nattland & Kerres, S. 5).
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der Ausbildung in einer modernen Wissensgesellschaft und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Zur Funktion des Lernorts „Betrieb“: Erläutert die Bedeutung des betrieblichen Lernorts im dualen Ausbildungssystem Deutschlands.
3. Zur Definition des Begriffs E-Learning: Erarbeitet auf Basis verschiedener Literaturansätze eine Arbeitsdefinition für den E-Learning-Begriff im Kontext der Ausbildung.
4. Zu den Formen des E-Learning: Systematisiert und vergleicht verschiedene E-Learning-Formen anhand definierter Kriterien wie Synchronizität, Adaptivität und Lernparadigmen.
5. Zur Verbreitung von E-Learning in der betrieblichen kaufmännischen Ausbildung: Analysiert den derzeitigen Stand des E-Learning-Einsatzes anhand vorhandener Studien.
6. Zu den Effekten des E-Learning-Einsatzes in der betrieblichen kaufmännischen Ausbildung: Untersucht kritisch die pädagogischen und ökonomischen Auswirkungen des E-Learning-Einsatzes.
7. Zusammenfassung und Forschungsdesiderate: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und benennt Bereiche, in denen weiterer Forschungsbedarf besteht.
E-Learning, betriebliche Ausbildung, kaufmännische Ausbildung, Computer Based Training, Web Based Training, Simulationen, Lernplattformen, Blended Learning, Lerneffizienz, Lernmotivation, berufliche Handlungskompetenz, selbstgesteuertes Lernen, Wissenstransfer, Konstruktivismus, Wirtschaftspädagogik.
Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von E-Learning in der betrieblichen kaufmännischen Ausbildung und untersucht dessen Formen, Verbreitung und Effekte.
Im Fokus stehen die Definition von E-Learning, die Kategorisierung verschiedener Lernformen, die Verbreitung in Großunternehmen sowie die pädagogische und ökonomische Evaluation dieser Lernform.
Ziel ist es zu klären, ob der vermehrte Einsatz von E-Learning eine adäquate Lösung für aktuelle Herausforderungen in der betrieblichen Ausbildung darstellt.
Die Arbeit basiert im Wesentlichen auf einer fundierten Literatur- und Internetrecherche sowie der deskriptiven und analytischen Auswertung bestehender empirischer Studien.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Begriffs, eine detaillierte Vorstellung technischer Formen (wie CBT, WBT, Simulationen), eine Analyse der Verbreitung und eine kritische Untersuchung der Lerneffekte.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie berufliche Handlungskompetenz, selbstgesteuertes Lernen, Lerneffizienz, Konstruktivismus und betriebliche Ausbildung charakterisiert.
Im Text wird sie als Beispiel für eine ausbilderzentrierte Vorgehensweise genannt, die im Kontrast zum Ziel des selbstgesteuerten, aktiven Lernens steht.
Simulationen werden als besonders geeignet hervorgehoben, da sie authentische Aufgabensituationen bieten, in denen Auszubildende Handlungsalternativen erproben können, ohne reale ökonomische Risiken zu tragen.
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