Examensarbeit, 2006
101 Seiten, Note: 1.0
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Teildidaktik Ökonomie innerhalb des Faches Arbeitslehre aus didaktischer und wissenschaftlicher Sicht im aktuellen wirtschaftlichen und politischen Kontext darzustellen und zu analysieren. Sie untersucht die historischen Wurzeln der arbeitsorientierten Bildung und die Entstehung des Faches Arbeitslehre, um die Entwicklung und Relevanz der ökonomischen Bildung im Bildungssystem zu beleuchten.
Die Einleitung erläutert den Aufbau der Arbeit und stellt den Rahmen für die anschließende Untersuchung dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der arbeitsorientierten Bildung, die Entstehung der Arbeitsschule und die Entstehung des Faches Arbeitslehre im Kontext der Berufs- und Arbeitswelt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Grundkonzeptionen der Arbeitslehre, darunter das berufspädagogische Modell, das werkpädagogische Modell, das gesellschaftspolitische Modell und das hessische Modell. Es werden auch aktuelle didaktische Ansätze und die vier Teildidaktiken der Arbeitslehre behandelt, die sich mit Technik, Ökonomie, Ökologie, Hauswirtschaft und Berufsorientierung befassen.
Kapitel 4 befasst sich mit allgemeinen Konzeptionen der ökonomischen Bildung. Es untersucht die Orientierung der Ansätze, die fachdidaktische Bestimmung und Orientierung, die Stoffstrukturen und didaktischen Kategorien der Ökonomie, die ökonomische Verhaltenstheorie in der Wirtschaftsdidaktik und verschiedene Fachtermini der Wirtschaftsdidaktik. Das Kapitel analysiert auch die verschiedenen Ziele der ökonomischen Bildung, die in Ansätzen von Decker, Dauenhauer, Schiller, Albers und Steinmann dargestellt werden.
Kapitel 5 fokussiert auf ökonomische Konzeptionen innerhalb des Faches Arbeitslehre. Es beleuchtet Ansätze von Müller, Lackmann, Wascher, Reuel/Hartwig, Kahsnitz, Jenzen und Reuel, die die Integration der ökonomischen Bildung in das Fach Arbeitslehre untersuchen. Die Kapitel 6, 7 und 8 konzentrieren sich auf die ökonomische Bildung in der politischen Bildung, die Umsetzung der ökonomischen Bildung in der Sekundarstufe eins, die wirtschaftlichen Inhalte in den aktuellen Arbeitslehre- und Politik/Wirtschaft-Lehrplänen der Sekundarstufe eins des Landes Hessen und Memoranden und Positionspapiere zur ökonomischen Bildung an allgemein bildenden Schulen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Teildidaktik Ökonomie im Fach Arbeitslehre, analysiert die historischen Wurzeln und die Entstehung des Faches, behandelt verschiedene Grundkonzeptionen der Arbeitslehre, untersucht aktuelle Ansätze und Ziele der ökonomischen Bildung sowie deren Umsetzung in der Sekundarstufe eins und beleuchtet Memoranden und Positionspapiere zur ökonomischen Bildung. Schlüsselbegriffe sind: Arbeitslehre, Ökonomie, Didaktik, Wirtschaftsdidaktik, Berufsorientierung, politische Bildung, Sekundarstufe eins, Lehrpläne, Memoranden, Positionspapiere, Allgemeinbildung.
Ökonomische Bildung ist Teil der Allgemeinbildung. Sie soll Schülern helfen, wirtschaftliche Zusammenhänge in einer globalisierten Welt zu verstehen und ihre Handlungskompetenz als Wirtschaftsbürger zu stärken.
In der Sekundarstufe I ist Arbeitslehre das zentrale Fach, das ökonomische Inhalte vermittelt. Es verknüpft technische, ökonomische, ökologische und haushaltsbezogene Aspekte mit der Berufsorientierung.
Es besteht die Sorge, dass ökonomische Inhalte im Fächerverbund Arbeitslehre oder Politik zu kurz kommen. Ein eigenes Fach soll die Bedeutung der Wirtschaftskompetenz im Bildungskanon stärken.
Die Arbeitslehre gliedert sich in technische Bildung, ökonomische Bildung, Ökologie/Hauswirtschaft und die Berufsorientierung bzw. Berufswahl.
Ein Schülerbüro ist eine handlungsorientierte Methode im Arbeitslehreunterricht, bei der Schüler reale betriebliche Abläufe simulieren und so praktische ökonomische Erfahrungen sammeln.
Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen Haupt- und Realschullehrplänen hinsichtlich der Tiefe und Gewichtung wirtschaftlicher Inhalte und der Umsetzung des "Hessischen Modells".
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