Diplomarbeit, 1996
129 Seiten, Note: Sehr Gut
Die Diplomarbeit befasst sich mit den rechtsstaatlichen Problemen des Cannabiskonsums im Kontext der Habermasschen Rechtstheorie. Ziel ist es, die Problematik des Cannabiskonsums mithilfe der Diskurstheorie zu analysieren und die Spannungsverhältnisse zwischen System und Lebenswelt, Anerkennung und Ausgrenzung aufzuzeigen.
Die Einleitung der Arbeit legt die theoretischen Grundlagen und den methodischen Ansatz dar. Kapitel 2 befasst sich mit der Begründung gesellschaftlicher Rationalität durch handlungstheoretische Begriffe. Kapitel 3 untersucht den demokratischen Rechtsstaat als System und Lebenswelt. Kapitel 4 analysiert den Cannabiskonsum im Spannungsverhältnis von System und Lebenswelt. Kapitel 5 untersucht das rechtsstaatliche Problem des Cannabiskonsums im Spannungsverhältnis von Anerkennung und Ausgrenzung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Cannabiskonsum, der Habermasschen Rechtstheorie, der Diskursethik, dem demokratischen Rechtsstaat, dem Spannungsverhältnis von System und Lebenswelt, der Anerkennung, der Ausgrenzung, der Kommunikation, der Wissenschaft, der Politik und der Gesellschaft. Die Arbeit analysiert das Thema anhand der theoretischen Konzepte von Jürgen Habermas und betrachtet die aktuelle Rechtsprechung und die gesellschaftlichen Diskurse zum Cannabiskonsum.
Mithilfe der Diskurstheorie wird untersucht, ob das Verbot von Cannabis das Ergebnis rationaler Verständigung zwischen Zivilgesellschaft und politischem System ist.
Die „Lebenswelt“ umfasst die sozialen Praktiken der Konsumenten, während das „System“ (Recht/Polizei) durch das Betäubungsmittelgesetz regulierend und oft ausgrenzend eingreift.
Es ist der Anspruch, dass Gesetze nur dann legitim sind, wenn sie aus einem fairen, meinungsbildenden Diskurs aller betroffenen Staatsbürger hervorgehen.
Es wird als Beispiel für eine Verfassungswirklichkeit analysiert, in der die staatliche Strafgewalt mit den Freiheitsrechten und der Anerkennung von Subkulturen kollidiert.
Die Arbeit untersucht die „Anerkennungskämpfe“ der Zivilgesellschaft, die darauf abzielen, den Konsum zu entkriminalisieren und rechtlich zu legitimieren.
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