Diplomarbeit, 2006
76 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Rechtsformwahl als Instrument der internationalen Erbschaftsteuerplanung. Ziel der Arbeit ist es, die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für die Übertragung von Unternehmensvermögen im internationalen Kontext zu analysieren. Dabei werden insbesondere die Auswirkungen der Rechtsformwahl auf die Erbschaftsteuer in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Problemstellung der internationalen Erbschaftsteuerplanung und beleuchtet die steigende Bedeutung dieses Themas im Kontext der Nachfolgeplanung von Unternehmen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Begriffsbestimmung der internationalen Erbschaftsteuerplanung sowie mit den Zielen und Gestaltungsproblemen dieser Planung.
Kapitel 3 analysiert die Besteuerung der unterschiedlichen Rechtsformen im deutschen Erbschaftsteuergesetz. Dabei werden die Themen Steuerpflicht, Bewertung des Vermögens und Bewertungsvergünstigungen behandelt. Kapitel 4 stellt die Grundlagen des Erbschaftsteuergesetzes des Kantons Zürich in der Schweiz sowie des österreichischen Erbschaftsteuergesetzes dar.
Kapitel 5 befasst sich mit den internationalen Doppelbesteuerungsabkommen und den verschiedenen Maßnahmen zur Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung. In den Kapiteln 6 und 7 wird der Einfluss der Rechtsformwahl auf die Erbschaftsteuerplanung anhand von Beispielen aus der Schweiz und Österreich analysiert.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Internationale Erbschaftsteuerplanung, Rechtsformwahl, Unternehmensvermögen, Erbschaftsteuer, Doppelbesteuerung, Deutschland, Österreich, Schweiz, Einzelunternehmen, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Bewertungsmethoden, Gestaltungsempfehlungen.
Die Rechtsform (z.B. Einzelunternehmen, GmbH) beeinflusst maßgeblich die Bewertung des Vermögens und entscheidet darüber, ob und in welcher Höhe im Ausland zusätzliche Erbschaftsteuern anfallen.
Das Hauptziel ist die Vermeidung der internationalen Doppelbesteuerung und die Minimierung der steuerlichen Gesamtbelastung bei der Übertragung von Auslandsvermögen.
Die Arbeit vergleicht die Bewertungsmethoden und Steuersätze. Während in Deutschland hohe Freibeträge für Betriebsvermögen existieren, hat Österreich die Erbschaftsteuer weitgehend abgeschafft und in der Schweiz variiert sie je nach Kanton (z.B. Zürich).
DBAs weisen das Besteuerungsrecht für bestimmte Vermögenswerte (z.B. Immobilien oder Anteile) einem der beteiligten Staaten zu, um zu verhindern, dass dasselbe Erbe zweimal voll besteuert wird.
Ja, Anteile an Personengesellschaften werden oft anders bewertet und steuerlich zugewiesen als Anteile an Kapitalgesellschaften, was bei grenzüberschreitenden Sachverhalten zu komplexen Planungsproblemen führt.
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