Diplomarbeit, 2004
73 Seiten, Note: 2,0
Die Diplomarbeit analysiert das European Competition Network (ECN) im Lichte der Wettbewerbspolitik und der Neuen Institutionenökonomik. Ziel ist es, die Funktionsweise und die Effizienz des ECN zu beurteilen und die Auswirkungen auf die Wettbewerbspolitik in der Europäischen Union zu untersuchen.
Kapitel 1: Einleitung
Das erste Kapitel führt in das Thema der Diplomarbeit ein und erläutert die Relevanz des ECN für die Wettbewerbspolitik in der EU. Es werden die Forschungsfrage und die Methodik der Arbeit vorgestellt.
Kapitel 2: Die europäische Wettbewerbspolitik
Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung der europäischen Wettbewerbspolitik und die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Wettbewerbspolitik. Es werden die Funktionen des unbeschränkten Wettbewerbs und die Herausforderungen für die Wettbewerbspolitik in der EU dargelegt.
Kapitel 3: Das European Competition Network - eine wettbewerbspolitische Analyse
Das dritte Kapitel analysiert das ECN als wettbewerbspolitisches Instrument. Es werden die Funktionsweise, die Zielsetzungen und die Implikationen des ECN für ein effizientes Netzwerk der Wettbewerbsbehörden untersucht.
Kapitel 4: Das European Competition Network - eine Analyse im Rahmen der neuen Institutionenökonomik
Dieses Kapitel betrachtet das ECN aus der Perspektive der Neuen Institutionenökonomik. Es werden verschiedene Ansätze der Neuen Institutionenökonomik vorgestellt und auf das ECN angewendet, um die Effizienz und die Funktionsweise des Netzwerks zu beurteilen.
European Competition Network, Wettbewerbspolitik, Neue Institutionenökonomik, grenzüberschreitende Wettbewerbspolitik, Effizienz, Funktionsweise, Netzwerk der Wettbewerbsbehörden, Prinzipal-Agenten-Theorie, Transaktionskosten, Neue Politische Ökonomie
Das ECN ist ein Netzwerk, in dem die nationalen Wettbewerbsbehörden der EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission seit 2004 eng zusammenarbeiten, um das Kartellrecht effizienter durchzusetzen.
Die Verordnung modernisierte die Durchsetzung der EU-Wettbewerbsregeln (Art. 81/82 EG-Vertrag) und dezentralisierte die Anwendung des Kartellverbots, was eine stärkere Koordination zwischen den Behörden erforderte.
Sie dient als theoretischer Rahmen, um Transaktionskosten, Prinzipal-Agenten-Beziehungen innerhalb des Behördennetzwerks und die Evolution von Institutionen im Binnenmarkt zu untersuchen.
Durch gebündelte Ressourcen und Informationsaustausch können die Behörden effizienter gegen Absprachen vorgehen, die den Handel zwischen den Mitgliedstaaten verfälschen.
Mit 10 neuen Mitgliedstaaten wäre das alte, zentralisierte Anmeldesystem für Kartelle überlastet gewesen. Ein dezentrales Netzwerk war notwendig, um die Handlungsfähigkeit zu sichern.
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