Examensarbeit, 2006
87 Seiten, Note: 1,3
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Diese wissenschaftliche Hausarbeit untersucht das Vaterbild im aktuellen Adoleszenzroman und analysiert, wie sich der Vater in der Kinder- und Jugendliteratur der letzten Jahre präsentiert. Ziel ist es, die Darstellung verschiedener Vatertypen in ausgewählten Adoleszenzromanen zu beleuchten und die Rolle des Vaters im familiären Gefüge der literarischen Handlungen zu analysieren.
Die Einleitung beleuchtet die Aktualität der Väterdiskussion und stellt die Thematik der Arbeit in den Kontext aktueller gesellschaftlicher Debatten. In Kapitel 2 wird das Vaterbild im Wandel der Zeit anhand von historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen skizziert. Das dritte Kapitel definiert den Adoleszenzroman als Gattung und stellt verschiedene Formen des Adoleszenzromans vor. In Kapitel 4 werden sechs Adoleszenzromane, die für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurden, inhaltlich vorgestellt. Kapitel 5 analysiert das Vaterbild in den ausgewählten Romanen, wobei die Darstellung des innerfamiliären Beziehungsmusters und die Vater-Kind-Beziehung im Vordergrund stehen.
Vaterbild, Adoleszenzroman, Kinder- und Jugendliteratur, Vater-Kind-Beziehung, Familienbeziehungen, Vatertypen, Erwachsenwerden, Identität, Jugendbücher, Deutscher Jugendliteraturpreis.
Er fokussiert auf jugendliche Protagonisten in der Phase des Erwachsenwerdens, ihre Suche nach Identität und die oft problematische Ablösung vom Elternhaus.
Die Darstellung reicht vom absolutistischen Familienoberhaupt in der Antike bis hin zu modernen Rollenvorbildern, die zwischen Autorität und emotionaler Nähe schwanken.
Die Literatur zeigt eine Bandbreite vom väterlichen Freund über den emotional labilen oder abwesenden Vater bis hin zum gewalttätigen oder traditionell-zugewandten Typus.
Der Vater fungiert oft als Reibungspunkt oder Vorbild; seine Anwesenheit oder sein Erziehungsverhalten beeinflussen maßgeblich die Entwicklung des Jugendlichen.
Analysiert wurden unter anderem „Martyn Pig“ von Kevin Brooks, „Ich habe einfach Glück“ von Alexa Hennig von Lange und „Prinz William, Maximilian Minsky und ich“ von Holly-Jane Rahlens.
Der klassische Adoleszenzroman folgt meist einer linearen Entwicklung, während postmoderne Formen oft komplexere Erzählstrukturen und eine stärkere Fragmentierung der Identität thematisieren.
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