Forschungsarbeit, 2001
19 Seiten, Note: 2,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse einer Gruppendiskussion mit Jugendlichen aus einem Erziehungsheim. Sie ist im Kontext eines soziologischen Lehrforschungsprojektes zum Thema „Rechtsextremismus“ entstanden und zielt darauf ab, die Methodische Analyse zu erlernen. Die Arbeit soll die Durchführung einer Gruppendiskussion als qualitative Methode dokumentieren und die dabei gewonnenen Erkenntnisse präsentieren.
Die Einleitung stellt das soziologische Lehrforschungsprojekt und die Ziele der Arbeit vor. Der Hintergrund beleuchtet die Fragestellung, welche die Verbindung zwischen dem biographischen Hintergrund von Jugendlichen und der Entwicklung fremdenfeindlicher Einstellungen untersucht. Die Methodenwahl erläutert die Vorteile der Gruppendiskussion als Datenerhebungsmethode. Die Durchführung beschreibt die Auswahl der Interviewpartner, den Diskussionsort und die Vorbereitung des Interviews, einschließlich der Fragen und der Aufgabenverteilung. Die Ergebnisse präsentieren die beteiligten Jugendlichen und Ausschnitte aus der Gruppendiskussion. Das Fazit reflektiert die durchgeführten Schritte, analysiert mögliche Fehler und formuliert neue Fragestellungen.
Rechtsextremismus, Gruppendiskussion, qualitative Methode, Jugendliche, biographischer Hintergrund, Familienverhältnisse, Kindheitserlebnisse, Fremdenfeindlichkeit, Wertevermittlung, Sozialverhalten, methodische Analyse.
Ziel war die Untersuchung der Verbindung zwischen dem biographischen Hintergrund von Jugendlichen aus einem Erziehungsheim und der Entwicklung fremdenfeindlicher oder rechtsextremer Einstellungen.
Gruppendiskussionen ermöglichen es, kollektive Orientierungsmuster und soziale Interaktionen sichtbar zu machen, die in Einzelinterviews oft verborgen bleiben.
Es gab eine Struktur aus Eröffnungsfragen, Hinführungsfragen zur Kindheit, Überleitungsfragen zu Werten und Schlüsselfragen zu Ausländer-Themen.
Die Arbeit untersucht, ob traumatische Kindheitserlebnisse oder zerrüttete Familienverhältnisse Jugendliche anfälliger für rechtsextremistische Verführungen machen.
Im Fazit werden Probleme in der Planung und Durchführung dokumentiert, die erst während der Analysephase deutlich wurden, um methodische Lerneffekte für zukünftige Forschungen aufzuzeigen.
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