Diplomarbeit, 2006
60 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition von Dienstleistung
2.2 Vergütung
2.2.1 Fixe Vergütung
2.2.2 Variable Vergütung
2.3 Management by Objectives
2.4 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst
2.5 Zusammenfassung
3. Variable Vergütung
3.1 Ausgangssituation
3.2 Leistungsorientierte Vergütung
3.2.1 Bedeutung von Zielvereinbarungen
3.2.2 Zielvereinbarungen
3.2.3 Zielüberprüfung und Zielbewertung
3.2.4 Beurteilungsgespräch
3.3 Erfolgsorientierte Vergütung
3.3.1 Ziel- und Messgrößen
3.3.2 Verknüpfung der Zielerreichung mit variabler Vergütung
3.4 Expertengespräch
3.5 Zusammenfassung
4. Erfolgs- und leistungsorientierte Vergütung in der Praxis
4.1 Möglichkeiten
4.2 Grenzen
4.3 Konzept zur Implementierung variabler Vergütung exemplarisch dargestellt an der Messe Stuttgart
5. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der erfolgs- und leistungsorientierten Entlohnung in modernen Dienstleistungsunternehmen. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen sowie die Herausforderungen variabler Vergütungssysteme, insbesondere im Kontext des neuen Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD), zu analysieren und ein praktisches Implementierungskonzept für die Messe Stuttgart zu entwickeln.
3.1 Ausgangssituation
Eine Modernisierung der traditionellen Entgeltsysteme ist durch die Auswirkungen der sich wandelnden Arbeits- und Aufgabenstrukturen und der sich dadurch verändernden Organisationsgefüge unumgänglich geworden. Anfang der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts zeichnete sich das Ende des Taylorismus bereits immer deutlicher ab. Die Unternehmen begannen das Human Kapital gezielter einzusetzen, da sie merkten, dass ein nur „restriktiver Zugriff auf das menschliche Arbeitsvermögen wichtige Produktivitätspotentiale verschenkt“.
Die klassische tayloristische Produktionsweise wurde zunehmend abgelöst von neuen Produktionsweisen und Managementstrategien wie zum Beispiel dem Lean Management. Unter Lean Management (Schlankes Management) versteht man verschiedene Ansatzpunkte, die die betrieblichen Strukturen verschlanken und die Prozesse beschleunigen sollen. Dazu gehören der Abbau von Hierarchiestufen, die Verschlankung der Verwaltung, kurze Informations- und Kommunikationswege, Teamarbeit, die Optimierung von Arbeitsabläufen, ständige (Qualitäts-)Verbesserungen durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und betriebliches Vorschlagswesen, mehr Eigenverantwortung für die einzelnen Mitarbeiter, so dass diese ihre Arbeit selbst strukturieren können, sowie die Optimierung der Wertschöpfungsketten, zum Beispiel durch eine enge und strategische Zusammenarbeit mit Lieferanten (Just-in-Time-Konzept).
Als typische Kennzeichen des Taylorismus dagegen gelten Fließbandarbeit und Massenproduktion, die nur durch eine starke Arbeitsteilung erfolgreich werden konnten. Diese wiederum ist geprägt von einer hohen Arbeitsintensität, einer monotonen Arbeit, die den Mitarbeitern kein eigenständiges Denken und Handeln erlaubt, sowie einem autoritären Führungsstil.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung des Dienstleistungssektors und die Notwendigkeit, Leistungen durch variable Vergütungssysteme messbar und belohnbar zu machen.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Dienstleistung, Vergütung, Management by Objectives und erläutert den TVöD als rechtlichen Rahmen.
3. Variable Vergütung: Hier werden die Konzepte der leistungsorientierten sowie erfolgsorientierten Vergütung, inklusive Zielvereinbarungs- und Beurteilungsprozessen, detailliert analysiert.
4. Erfolgs- und leistungsorientierte Vergütung in der Praxis: Dieses Kapitel diskutiert Chancen und Risiken in der Praxis und stellt ein Implementierungskonzept für die Messe Stuttgart vor.
5. Resümee: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Betriebsautonomie und kooperativer Führungskultur.
Variable Vergütung, Dienstleistung, Leistungsorientierte Vergütung, Erfolgsorientierte Vergütung, Zielvereinbarung, Management by Objectives, TVöD, Messe Stuttgart, Humankapital, Anreizsystem, Balanced Scorecard, Mitarbeiterführung, Leistungsbeurteilung, Entlohnung, Personalkosten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen von variablen Vergütungssystemen in Dienstleistungsunternehmen unter besonderer Berücksichtigung des TVöD.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Vergütung, das Management by Objectives, der zielvereinbarungsprozess und die praktische Implementierung an der Messe Stuttgart.
Das Ziel ist die Analyse, wie eine leistungs- und erfolgsorientierte Vergütung die Effizienz steigern und Mitarbeiter motivieren kann, ohne die Personalkosten unkontrolliert zu erhöhen.
Es werden Literaturanalysen, betriebswirtschaftliche Konzepte (wie die Balanced Scorecard) und ein Experteninterview zur Fundierung der Ergebnisse genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, die detaillierte Darstellung von Zielvereinbarungsprozessen und die praktische Fallstudie zur Implementierung bei der Messe Stuttgart.
Die wichtigsten Begriffe umfassen variable Vergütung, Zielvereinbarungen, Management by Objectives, TVöD, Dienstleistungssektor und Anreizsysteme.
Es dient als essenzielles Führungsmodell, um individuelle Ziele in den Dienst der Unternehmensziele zu stellen und so die Basis für eine objektive variable Vergütung zu schaffen.
Sie dient als konkretes Fallbeispiel, an dem aufgezeigt wird, wie ein komplexes variables Vergütungssystem unter Anwendung des TVöD und Berücksichtigung branchenspezifischer Anforderungen erfolgreich implementiert werden kann.
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