Diplomarbeit, 2006
204 Seiten, Note: 2,0
1 Problemstellung, Zielsetzung und Bearbeitungsmethodik
2 Russische Föderation
2.1 Naturraum, politisches System und Bevölkerung
2.2 Wirtschaftsraum Russland
2.2.1 Wirtschaftspolitik
2.2.2 Makroökonomische Betrachtung
2.2.3 Mineralische und agrarische Rohstoffe
2.2.4 Industrie
2.2.5 Dienstleistungen
2.2.6 Investitionsstruktur
2.2.7 Außenhandel
2.2.7.1 Handelsbilanz
2.2.7.2 Außenhandel mit Deutschland
2.2.8 Verkehrsinfrastruktur und Verkehrsträger
2.2.8.1 Schienenverkehr
2.2.8.2 Straßenverkehr
2.2.8.3 Binnenschiffsverkehr
2.2.8.4 Seeverkehr
2.2.8.5 Luftverkehr
2.2.8.6 Rohrleitungstransport
3 Regionen der Russischen Föderation
3.1 Überblick
3.2 Nordwestlicher Föderalbezirk
3.2.1 Respublika Karelija
3.2.1.1 Überblick
3.2.1.2 Wirtschaft
3.2.2 Vologodskaja oblast’
3.2.2.1 Überblick
3.2.2.2 Wirtschaft
3.2.3 Archangel’skaja oblast’
3.2.3.1 Überblick
3.2.3.2 Wirtschaft
3.2.4 Leningradskaja oblast’ und g. Sankt-Peterburg [Sankt Petersburg]
3.2.4.1 Überblick
3.2.4.2 Wirtschaft
3.2.5 Novgorodskaja oblast’
3.2.5.1 Überblick
3.2.5.2 Wirtschaft
3.2.6 Pskovskaja oblast’
3.2.6.1 Überblick
3.2.6.2 Wirtschaft
3.2.7 Kaliningradskaja oblast’
3.2.7.1 Überblick
3.2.7.2 Wirtschaft
3.3 Zentraler Föderalbezirk
3.3.1 Smolenskaja oblast’
3.3.1.1 Überblick
3.3.1.2 Wirtschaft
3.3.2 Moskovskaja oblast’ und g. Moskva [Moskau]
3.3.2.1 Überblick
3.3.2.2 Wirtschaft
3.3.3 Tverskaja oblast’
3.3.3.1 Überblick
3.3.3.2 Wirtschaft
4 Russische Häfen des Ostseeraumes
4.1 Kaliningrad
4.2 Sankt Petersburg
4.3 Ust-Luga
4.4 Primorsk
4.5 Vyborg und Vysotsk
5 Zusammenfassung der Erkenntnisse und Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht das Potenzial des russischen Marktes für den Ostseeverkehr unter Berücksichtigung ausgewählter Regionen, mit dem Ziel, wirtschaftliche Entwicklungschancen für den Seeverkehr und die Hinterlandanbindung aufzuzeigen.
2.2.1 Wirtschaftspolitik
Nach dem Zusammenbruch des Sowjetsystems sollte Russlands Wirtschaft in ein marktwirtschaftliches System überführt werden. Diese Umgestaltung von einem plan- in ein marktwirtschaftliches System gestaltete sich als sehr schwierig. Durch den Zerfall von den wirtschaftlichen Verflechtungen innerhalb der ehemaligen UdSSR kam es zu nachlassender Nachfrage nach russischen Produkten sowohl im In- als auch im Ausland. Diese Tatsache verursachte Produktionseinbrüche. Auch die Reformprogramme, die in den frühen neunziger Jahren eingeleitet wurden, versagten weitestgehend.
Mit der Krise im August 1998 wurde diesem Versuch allerdings zunächst Einhalt geboten. In diesem Zeitraum bis zum Beginn der Präsidentschaft Putins brach das Bankensystem zusammen, das Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung sank massiv, die Lebenserwartung der Bevölkerung ging zurück, die Arbeitslosenzahlen stiegen und es herrschte eine ansteigende Einkommensungleichheit in der Russischen Föderation.
1 Problemstellung, Zielsetzung und Bearbeitungsmethodik: Einführung in die ökonomischen Hintergründe des globalen Handels und die Zielsetzung, Transportpotenziale für den Ostseeverkehr in Russland zu analysieren.
2 Russische Föderation: Umfassende Darstellung der nationalen demographischen, politischen und wirtschaftlichen Struktur sowie der verschiedenen Verkehrsträger.
3 Regionen der Russischen Föderation: Regionalspezifische Analyse der wirtschaftlichen Potenziale im Nordwestlichen und Zentralen Föderalbezirk.
4 Russische Häfen des Ostseeraumes: Detaillierte Betrachtung der Infrastruktur und Leistungsfähigkeit der wichtigsten russischen Ostseehäfen.
5 Zusammenfassung der Erkenntnisse und Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit und der logistischen Potenziale für den russischen Außenhandel über die Ostsee.
Russische Föderation, Ostseeverkehr, Außenhandel, Transportinfrastruktur, Wirtschaftsraum, Hafenlogistik, Investitionsstruktur, Containerverkehr, Transit, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Seehäfen, Binnenschifffahrt, Güterströme, Nordwestlicher Föderalbezirk.
Die Diplomarbeit analysiert die wirtschaftlichen Perspektiven der Russischen Föderation, speziell im Hinblick auf den Güterverkehr und die logistische Anbindung an den Ostseeraum.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der gesamtwirtschaftlichen Lage Russlands, der regionalen Wirtschaftsstrukturen sowie einer detaillierten Bewertung der Verkehrsinfrastruktur und wichtiger Seehäfen.
Das Ziel ist es, die Potenziale der Regionen Nordwestrusslands für den Gütertransport über die Ostsee zu identifizieren und die zukünftigen Chancen für diesen Verkehrsweg zu evaluieren.
Die Arbeit nutzt eine strukturelle Analyse wirtschaftlicher und demographischer Daten sowie eine vergleichende Untersuchung der Regionen und Häfen, gestützt auf aktuelle Fachliteratur und offizielle Statistiken.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Makroanalyse der russischen Wirtschaft, die Untersuchung spezifischer Föderalbezirke und eine detaillierte Hafenanalyse (z. B. St. Petersburg, Kaliningrad).
Zentrale Begriffe sind Russland, Ostseeverkehr, Außenhandel, Transportinfrastruktur, Hafenlogistik und Regionale Wirtschaftsentwicklung.
Diese Häfen sind zentrale Großprojekte zur Kapazitätserweiterung, die darauf ausgerichtet sind, russische Exportströme (insbesondere Öl und Kohle) direkt über eigene Häfen abzuwickeln.
Die Eisenbahn ist das wichtigste Transportmittel Russlands, das weite Distanzen überbrückt und insbesondere in den östlichen Landesteilen eine Monopolstellung innehat.
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