Doktorarbeit / Dissertation, 2006
47 Seiten, Note: 2 "cum laude"
Die Dissertation befasst sich mit der Frage, ob Psoriasis als Risikofaktor für koronare Herzkrankheit (KHK) anzusehen ist. Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Psoriasis und dem Vorliegen von Koronarkalk (CAC) anhand einer Fall-Kontroll-Studie. Ziel ist es, die epidemiologische Relevanz der Psoriasis im Hinblick auf KHK aufzuzeigen und die klinische Bedeutung der Erkrankung im Kontext der Prävention und Therapie von KHK zu bewerten.
Die Einleitung beleuchtet die Epidemiologie der Psoriasis, ihr klinisches Bild, die Histologie, die Therapie und den möglichen Zusammenhang mit koronarer Herzkrankheit. Weiterhin werden die Pathophysiologie der KHK, die Rolle chronischer Entzündungen und die Bedeutung von Koronarkalk im Hinblick auf die Atherosklerose erläutert. Die Fragestellung und die Zielsetzung der Studie werden definiert.
Das Kapitel "Material und Methode" beschreibt das Patientenkollektiv, die Einschlusskriterien, die Ausschlusskriterien, das Kontrollkollektiv und die Methodik der Spiral-CT-Untersuchung zur Bestimmung des koronaren Kalk Scores (CAC) nach Agatston. Die Abschätzung der benötigten Patientenzahlen wird ebenfalls dargestellt.
Die Ergebnisse der Studie werden im Kapitel "Ergebnisse" präsentiert, wobei die Beschreibung der Patientenkollektive und die Identifizierung der Psoriasis als potenzieller Risikofaktor für KHK im Vordergrund stehen.
Die Diskussion im letzten Kapitel befasst sich mit den gewonnenen Erkenntnissen aus der Studie. Die Bedeutung des Kalk-Scorings nach Agatston, die Validität der Spiral-CT als Methode zur KHK-Risikoeinschätzung sowie der Zusammenhang zwischen Psoriasis und KHK werden ausführlich diskutiert. Die Krankheitslast der Psoriasis, die Komorbidität und die klinische Relevanz der KHK werden ebenfalls beleuchtet. Schließlich werden Perspektiven für die zukünftige Forschung und therapeutische Ziele im Kontext von Psoriasis und KHK aufgezeigt.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Dissertation sind Psoriasis, koronare Herzkrankheit, Koronarkalk, Spiral-CT, Kalk-Scoring nach Agatston, Risikofaktor, Prävention, Therapie, Komorbidität, Krankheitslast, klinische Relevanz, epidemiologische Relevanz.
Ja, die Studie untersucht die Psoriasis als eigenständigen Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit (KHK), da chronische Entzündungsprozesse die Atherosklerose fördern können.
Der Agatston-Score ist ein Maß für den Kalkgehalt in den Koronararterien, der mittels Spiral-CT ermittelt wird, um das Risiko für einen Herzinfarkt oder eine KHK einzuschätzen.
Sind beide Elternteile erkrankt, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 50 %. Ist nur ein Elternteil betroffen, sinkt das Risiko auf etwa 16 %.
Typ-I tritt vor dem 40. Lebensjahr auf, verläuft oft schwerer und hat eine starke genetische Komponente. Typ-II manifestiert sich später, verläuft milder und tritt meist ohne familiäre Häufung auf.
Das Spiral-CT ermöglicht eine präzise und nicht-invasive Messung des Koronarkalks, was als früher Indikator für Gefäßverengungen und Atherosklerose dient.
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