Bachelorarbeit, 2006
129 Seiten, Note: 1
1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele und Vorgehensweise
2. GRUNDLAGEN
2.1 Geschichte der 35 mm Filmtechnik
2.2 Digitalisierung – von der Chemie zur Informatik
2.3 Filmtechnik heute
2.4 Digitalisierung bedeutet Standardisierung
2.5 Filmpiraterie
3. TECHNIK
3.1 Unterschiede zwischen Filmbild und Digitalbild
3.1.1 Bildanatomie
3.1.1.1 Filmbild
3.1.1.2 Digitalbild
3.1.1.3 Resümee
3.1.2 Generationsverluste & Kaskadierung
3.1.3 Mechanische Beschädigung & Drop Outs
3.1.4 Bildstandfehler
3.1.5 Langzeitarchivierung
3.2 Begriffsbestimmung
3.2.1 Auflösungsvermögen
3.2.2 Kennlinie
3.2.3 Belichtung & Kontrast
3.2.4 Grauwertauflösung
3.3 Bildaufnahme
3.3.1 Anforderungen an eine digitale Kamera
3.3.1.1 Auflösung
3.3.1.2 Belichtungsumfang
3.3.1.3 Grauwertauflösung
3.3.1.4 Lichtempfindlichkeit
3.3.1.5 Cinevision2006 Forderungen
3.3.1.6 Anforderungskatalog
3.3.2 Marktanalyse
3.3.3 Resümee
3.4 Postproduktion
3.4.1 Filmscanner
3.4.1.1 Anforderungen an einen Filmscanner
3.4.1.1.1 Auflösung
3.4.1.1.2 Dynamikumfang
3.4.1.1.3 Grauwertauflösung
3.4.1.1.4 Anforderungskatalog
3.4.1.2 Marktanalyse
3.4.1.3 Resümee
3.4.2 Filmrecorder
3.4.2.1 Anforderungen an einen Filmrecorder
3.4.2.1.1 Auflösung
3.4.2.1.2 Dichteumfang
3.4.2.1.3 Farbraum
3.4.2.1.4 Anforderungskatalog
3.4.2.2 Marktanalyse
3.4.2.3 Resümee
3.4.3 Resümee Postproduktion
3.5 Projektion
3.5.1 Parameterkatalog
3.5.2 D-Cinema nach DCI Spezifikation
3.5.2.1 DCDM vs. Release Print
3.5.2.2 D-Cinema nach DCI Spezifikation vs. 35 mm Projektion
3.5.3 Marktanalyse
3.5.4 Konkurrierende Technologien
3.5.5 Exkurs – Leinwand und Projektionsbedingungen
3.5.6 Resümee
4. ÖKONOMIE
4.1 Bildaufnahme
4.1.1 Gerätemiete
4.1.2 Material- & Folgekosten
4.1.3 Gesamtkosten
4.1.4 Resümee
4.2 Postproduktion
4.2.1 Aufnahme- & Auswertungsmedium
4.2.2 Kreative Erfordernisse
4.2.3 Resümee
4.3 Auswertung
4.3.1 Kopienkosten
4.3.2 Distributionskosten
4.3.2 Hardwarekosten
4.3.3 Finanzierung
4.3.3.1 Eigenfinanzierung
4.3.3.1.1 Bildqualität
4.3.3.1.2 Zielgruppenorientierung
4.3.3.1.3 Alternative & neue Inhalte
4.3.1.1.4 Alternative Nutzungsformen
4.3.3.2 Fremdfinanzierung
4.3.3.2.1 Filmförderungsanstalt
4.3.3.2.2 Verleiher
4.3.3.2.3 Beispiel US Markt
4.3.3.2.4 Beispiel XDC
4.3.3.2.5 Beispiel Europa Cinemas & Media Programm
4.3.4. Resümee
5. ÄSTHETIK
5.1 Filmlook
5.2 Wahrnehmungspsychologie
5.3 Resümee
6. FAZIT
6.1 ‚Film’ – ein Ausdruck im Wandel
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den aktuellen Stand der Digitalisierung in der professionellen Filmherstellungskette zu analysieren, um daraus eine fundierte Prognose für die Zukunft des 35 mm Films im Vergleich zu digitalen Systemen abzuleiten. Die Arbeit geht der Forschungsfrage nach, welche Faktoren den Digitalisierungsprozess maßgeblich beeinflussen und wie sich die Wettbewerbsfähigkeit technischer und ökonomischer Aspekte beider Formate heute und zukünftig darstellt.
3.1.1.1 Filmbild
„Das photographische Filmbild entsteht als Resultat des durch die Blende ermöglichten Lichteinfalls, gebrochen entsprechend optischen Gesetzen durch das Objektiv, in Form einer chemischen Reaktion auf der Beschichtung des Filmstreifens. Das Geheimnis der Photographie ist dabei die Lichtempfindlichkeit bestimmter Silberverbindungen …, die, der Lichtempfindlichkeit der Netzhaut im menschlichen Auge vergleichbar, unter Einfluß des Lichtes (…) reagieren.“ (Hoberg 1999: 12)
35 mm Filmmaterial besteht aus einem ca. 0,15 mm dünnen, transparenten Träger, heute entweder Zellulosetriazetat für Kameranegativfilm oder Polyesterkunststoff für Printfilm, der eine lichtempfindliche Emulsion aus Gelatine trägt. In diese Emulsion sind als Lichtrezeptoren Silbersalze, meist Silberbromid eingemischt, die diffus über die gesamte Emulsionsoberfläche verteilt sind. Diese Schicht hat eine Dicke zwischen 6 μm und 20 μm. (vgl. Kiening 2002: 11; Case 2001: 46, siehe Abb. 3)
Über der lichtempfindlichen Emulsion wird eine dünne Schutzschicht aufgetragen, die das empfindliche Material vor physischen Beschädigungen schützen soll. Auf der Unterseite des Trägermaterials, in manchen Fällen auch zwischen Emulsion und Schichtträger, befindet sich die ‚Lichthofschutzschicht’ die verhindert, dass reflektiertes Licht von hinten auf die lichtempfindliche Emulsion fällt.
1. EINLEITUNG: Definiert die Relevanz der Digitalisierung als technologischen und wirtschaftlichen Wandel in der professionellen Filmbranche und formuliert die Forschungsziele.
2. GRUNDLAGEN: Beschreibt die historische Entwicklung des 35 mm Standards und skizziert die aktuellen Digitalisierungsinitiativen sowie die Problematik der Filmpiraterie.
3. TECHNIK: Analysiert detailliert die physikalischen Unterschiede zwischen analogem Filmbild und digitalem Sensor, inklusive Marktanalysen für Kamera-, Scan- und Projektionstechnik.
4. ÖKONOMIE: Untersucht die Kosteneffizienz der digitalen Produktion im Vergleich zu traditionellen Methoden und diskutiert Finanzierungsmodelle für Kinos.
5. ÄSTHETIK: Erörtert das Phänomen des "Filmlooks" aus technischer und wahrnehmungspsychologischer Sicht und stellt die kulturelle Prägung der Bildästhetik in den Vordergrund.
6. FAZIT: Führt die Analyseergebnisse zusammen und formuliert Prognosen zur Koexistenz und langfristigen Entwicklung von analogen und digitalen Systemen.
Digitalisierung, 35 mm Film, Digitale Kinotechnik, D-Cinema, DCI Spezifikation, Filmlook, Postproduktion, Filmscanner, Filmrecorder, Bildsensor, Farbraum, Filmwirtschaft, Filmproduktion, Projektion, Kameratechnik
Die Arbeit untersucht den technischen, ökonomischen und ästhetischen Wandel von der traditionellen 35 mm Filmherstellung hin zur digitalen Kinotechnik im Jahr 2006.
Die Schwerpunkte liegen auf der Bildaufnahme, der digitalen Postproduktion, der Kinoauswertung sowie den damit verbundenen Herausforderungen wie Standardisierung, Kopierschutz und Finanzierung.
Das Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit digitaler Systeme mit dem 35 mm Standard zu vergleichen und eine fundierte Prognose für die Zukunft des Bildträgers zu erstellen.
Der Autor führt eine vergleichende Analyse auf Basis wissenschaftlicher Quellen, Pressestimmen, Fachpublikationen, Datenblättern der Hardwarehersteller sowie eigener Expertenbefragungen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Analysen von Geräten, eine ökonomische Diskussion der Produktions- und Auswertungskosten sowie eine ästhetische Einordnung der digitalen Transformation.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, 35 mm Film, D-Cinema, Postproduktion, Filmscanner, Projektion und Filmlook beschreiben.
Die Kamera wird als potenzielle Revolution betrachtet, da sie vielversprechende technische Eckdaten mit einer neuen, erschwinglichen Preispolitik verbindet, die das bisherige Leihmodell der Branche infrage stellt.
Die DCI-Spezifikation fungiert als wegweisende Empfehlung der großen Hollywood-Studios für digitale Distribution und Projektion, die trotz ihrer Komplexität den Standardisierungsdruck auf Hersteller erhöht.
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