Diplomarbeit, 1998
54 Seiten, Note: 2.0
3. Einleitung
4. Ist-Zustand
4.1 Sammelkonzepte
4.2 Zu untersuchende Materialien
4.3 Zustand der Wertstoffsortierung
4.4 Teilautomatische Sortieranlage des Fraunhofer IPA
4.4.1 System, Aufbau
4.4.2 Funktionsweise
5. Soll-Zustand
6. Systementwurf
6.1 Zusammensetzung der einzelnen Materialien
6.2 Sensorische Erfaßbarkeit einzelner Merkmale
6.3 Geeignete Sensorik
6.3.1 Eigenschaft "NIR-Aktivität"
6.3.2 Eigenschaft "Metallhaltig"
6.3.3 Eigenschaft "Magnetisch"
6.3.4 Eigenschaft "Dielektrizitätskonstante r"
6.3.5 Eigenschaft "Permeabilitätskonstante r"
6.3.6 Eigenschaft "Gewicht"
6.3.7 Geometrische Eigenschaften
6.3.8 Entscheidung für Passende Sensorenkombination
6.4 Lösungsmöglichkeiten
6.4.1 Lösung 1
6.4.2 Lösung 2
6.5 Entscheidung für eine Lösung
6.6 Realisierung
6.6.1 Module
6.6.2 Schnittstellen
6.6.3 Sensoren
6.6.4 Software zur Ablaufsteuerung
7. Verifizierung
7.1 Teilnehmer
7.2 Aufbau, Einschränkungen
7.3 Durchführung
7.4 Bilder
8. Zusammenfassung, Ausblick
Die Diplomarbeit hat das Ziel, ein robotergestütztes Sensorsystem zur berührungslosen Erkennung von DSD-Wertstoffen zu entwickeln, um eine vollautomatische Sortierung zu ermöglichen und den bisher minderwertigen Sortierprozess zu optimieren.
6.6.4.3 Identifikation der Spektren
Die Identifikation eines Spektrums ist relativ unkompliziert realisiert. Durch einfachen Vergleich der charakteristischen Wellenlängen des unbekannten Spektrums mit den Einträgen der Bibliothek kann eine prozentuale Übereinstimmung errechnet werden.
Dabei gilt zu berücksichtigen, daß die Wellenlängen bei Spektren ein und desselben Materials leicht variieren können.
Die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung wird daher selten 100% erreichen. Sie errechnet sich hauptsächlich aus der Abweichung vom Bibliothekseintrag und der Anzahl der übereinstimmenden Einbrüche
Lib[i].Prob = (float)2*(float)NoOfEqs*a*b / (float)(nM+nB);
NoOfEqs Anzahl der Übereinstimmenden Wellenlängen
a Durchschnittliche Abweichung der Wellenlängen des unbekannten Spektrums von der nähesten des Bibliothekseintrages
b Wert um mehr oder weniger Gewichtung auf das Kriterium der Anzahl der gleichen Wellenlängen zu legen, im Gegensatz zum Kriterium der Abweichung der Wellenlängen voneinander. z.B.
// Variante mehr gewicht für b
b = (float) sqrt( exp( -fabs(nB-nM) ) );
// Variante weniger gewicht für b
b = (float)exp( -fabs(nB-nM) );
// Standard = neutral
b=(float)1;
nM Anzahl der charakteristischen Wellenlängen im unbekannten Spektrum
nB Anzahl der charakteristischen Wellenlängen im Bibliothekseintrag
Der Eintrag mit der höchsten Wahrscheinlichkeit gilt als identifiziert. Ist die Wahrscheinlichkeit der Übereinstimmung mit einem Bibliothekseintrag kleiner als z.B. 10 %1 gilt das Material als nicht identifiziert.
3. Einleitung: Beschreibt die Notwendigkeit moderner Wertstoffsortierung und stellt die Zielsetzung der Entwicklung eines berührungslosen Erkennungssystems vor.
4. Ist-Zustand: Analysiert aktuelle Sammelkonzepte, Materialien im DSD-Wertstoffstrom und die Problematik bestehender Sortieranlagen.
5. Soll-Zustand: Definiert die Anforderungen an das zu entwickelnde System, insbesondere hinsichtlich Erkennungsrate und Kosten.
6. Systementwurf: Behandelt die Merkmalsfindung, die Auswahl geeigneter Sensorik und die Konzeption der Software-Architektur.
7. Verifizierung: Dokumentiert den Versuchsaufbau, die Durchführung und die Validierung des Gesamtsystems unter Laborbedingungen.
8. Zusammenfassung, Ausblick: Führt die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial der entwickelten Methodik für großskalige Anlagen.
DSD-Wertstoffe, NIR-Spektroskopie, Induktivsensor, Robotik, Sortieranlage, Materialerkennung, Automatisierung, Bibliotheksvergleich, Sensorik, Echtzeit, Sortierqualität, Verpackungsabfall, Materialidentifikation.
Es geht um die Entwicklung eines berührungslosen Sensorsystems, das in der Lage ist, verschiedene Materialien im DSD-Wertstoffstrom (z.B. Kunststoffe, Metalle, Papier) zuverlässig zu erkennen und für eine robotergestützte Sortierung zu identifizieren.
Die Themenfelder umfassen die Sensorik zur Materialanalyse (insb. NIR-Spektroskopie und induktive Sensoren), die Software-gestützte Identifikation mittels Bibliotheksvergleich sowie die Prozesssteuerung in der Wertstoffsortierung.
Das Hauptziel ist die Konzeption eines universell einsetzbaren, automatisierten Systems, das die manuelle Sortierung ersetzt und die Reinheit der recycelten Wertstofffraktionen signifikant erhöht.
Es wurde eine praxisorientierte Systementwicklung angewandt, die auf einer umfassenden Analyse von Materialmerkmalen, einem systematischen Vergleich von Sensortechnologien und einer algorithmischen Implementierung zur Mustererkennung (Bibliotheksvergleich) basiert.
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Analyse der Ist-Situation, den Entwurf des Sensorsystems inkl. Hardware-Auswahl und Schnittstellendesign sowie die Realisierung der Software zur Ablaufsteuerung und Spektrenidentifikation.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie DSD-Wertstoffe, NIR-Spektroskopie, Materialerkennung, Automatisierung und Robotik charakterisieren.
Diese Kombination deckt das breite Spektrum der zu untersuchenden Stoffe ab: Das NIR-Spektrometer identifiziert verschiedene Kunststoffe und Papier, während der Induktivsensor die Erkennung metallischer Anteile zuverlässig ergänzt.
Die Software bildet das Herzstück des Systems: Sie verwaltet eine Spektrenbibliothek, extrahiert charakteristische Wellenlängen aus den Sensorsignalen und berechnet über Wahrscheinlichkeitswerte die Materialidentität, um schließlich das Objekt einem Sortierbehälter zuzuordnen.
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