Bachelorarbeit, 2006
74 Seiten, Note: 82% Note: "sehr gut"
1 Einleitung
1.1 Krankenhaus im Wandel
1.2 Aufgabenstellung und Aufbau der Arbeit
2 Workflow-Management-Systeme (WfMS)
2.1 Definitionen
2.1.1 Definition Workflow
2.1.2 Definition Workflow-Management (WfM)
2.1.3 Definition Workflow-Management-System (WfMS)
2.2 Systemcharakterisierung von WfMS
2.3 Ziel des Einsatzes von Workflow-Management-Systemen
2.4 Abgrenzung: Geschäftsprozess - Workflow
2.5 Abgrenzung: Groupware - Workflow-Management-Systeme
3 Krankenhausinformationssysteme (KIS)
3.1 Definition Krankenhausinformationssysteme
3.2 Ziele und Funktionen von Krankenhausinformationssystemen
3.2.1 Ziele
3.2.2 Funktionen
3.3 Systemkonzepte bzw. Systemarchitektur
3.3.1 Verbundlösungen
3.3.2 Autonome Systeme
3.4 Subsysteme und Spezialsysteme
4 Einsatzbeispiele aktueller WfMS in Krankenhäusern
4.1 GWI AG mit KIS ORBIS®
4.1.1 Hardwareanforderungen
4.2 GSD mbH mit KIS i.s.h.med®
4.2.1 Grafische Modellierung von i.s.h.med®
4.2.2 Kernfunktion von i.s.h.med®-Pathways
4.3 Siemens Medical Solutions Health GmbH mit KIS Soarian®
4.3.1 Möglichkeiten von Soarian®
4.3.2 Workflow-Management-System Process Suite™
5 Einführung von WfMS in Krankenhäusern
5.1 Vorgehensmodelle
5.1.1 Workflow-Life-Cycle
5.1.2 Vorgehensmodell zur Entwicklung von Workflow-Anwendungen nach BECKER
5.1.3 Vorgehensmodell nach KUENG
5.1.4 Vorgehensmodell nach KARAGIANNIS
5.2 Das IWiG® 5 Phasen-Modell
5.2.1 Dokumentation
5.2.2 Ist-Analyse
5.2.3 Prozessgestaltung
5.2.4 Prüfung auf Eignung und Entwicklung von Workflow-Anwendungen
5.2.5 Implementierung und Prozessevaluation
5.3 Einsatz von Workflow-Management am Beispiel der stationären Patientenaufnahme mit Hilfe des 5 Phasen Modells
5.3.1 Phase 1 (Dokumentation)
5.3.1.1 Modellierung
5.3.1.2 Prozesskostenrechnung
5.3.2 Phase 2 (Ist-Analyse)
5.3.2.1 Ankunft des Patienten
5.3.2.2 Administrative Aufnahme
5.3.3 Phase 3 (Prozessgestaltung)
5.3.3.1 Verbesserung: Ankunft des Patienten
5.3.3.2 Verbesserung: Administrative Aufnahme
5.3.4 Phase 4 (Prüfung auf Eignung und Entwicklung von Workflow-Anwendungen)
5.3.4.1 Prüfung der Kriterien
5.3.4.2 Umstellung der Prozesse
5.3.5 Phase 5 (Implementierung und Prozess-Evaluation)
6 Zusammenfassung
6.1 Fazit
Die Arbeit untersucht den aktuellen Entwicklungsstand und die Potenziale von Workflow-Management-Systemen (WfMS) in modernen Krankenhäusern, um die prozessorientierte Umgestaltung der Klinikabläufe zu evaluieren.
2.1.1 Definition Workflow
Ein Workflow stellt einen technisch unterstützen Arbeitsablauf dar. Der Workflow wird von einem Ereignis ausgelöst und führt durch eine Abfolge von Aufgaben nach festgelegten Regeln zu einem definierten Arbeitsergebnis. Mit jedem einzelnen Arbeitsschritt wird das Ergebnis ein Stück mehr erreicht. Jede Aktivität des Workflow ist abhängig zu den jeweiligen anderen Aktivitäten des Workflow. Ein Workflow hat einen definierten Anfang, einen organisierten Ablauf und ein definiertes Ende. Personen oder auch die eingesetzten Software-Systeme koordinieren die auszuführenden Tätigkeiten bzw. arbeitsteiligen Prozesse.
Ein Workflow wird typischerweise durch die Serialisierung und Parallelisierung der Arbeitsschritte erreicht. Hierbei laufen synchrone Aktivitäten völlig unabhängig voneinander ab.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert den aktuellen Wandel in Krankenhäusern und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der vorliegenden Bachelor-Arbeit.
2 Workflow-Management-Systeme (WfMS): In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen, Definitionen und Systemcharakteristika von Workflow-Management-Systemen sowie deren Abgrenzung zu anderen IT-Konzepten wie Geschäftsprozess-Management und Groupware dargestellt.
3 Krankenhausinformationssysteme (KIS): Es wird die Rolle von Krankenhausinformationssystemen beleuchtet, deren Ziele und Funktionen beschrieben und verschiedene Systemarchitekturen sowie deren Integration diskutiert.
4 Einsatzbeispiele aktueller WfMS in Krankenhäusern: Dieses Kapitel stellt praktische Implementierungen von Workflow-Management-Systemen bei führenden Anbietern wie GWI, GSD und Siemens vor und analysiert deren spezifische Funktionen.
5 Einführung von WfMS in Krankenhäusern: Hier wird der theoretische Einführungsprozess von WfMS anhand verschiedener Vorgehensmodelle aufgezeigt, mit einem Fokus auf das IWiG® 5-Phasen-Modell, welches an einem Praxisbeispiel zur Patientenaufnahme illustriert wird.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Möglichkeiten von Workflow-Management-Systemen im klinischen Umfeld ab und diskutiert in einem Fazit die erzielbaren Einsparungspotenziale sowie aktuelle Herausforderungen.
Workflow-Management-System, WfMS, Krankenhausinformationssystem, KIS, Krankenhausmanagement, Prozessorientierung, Patientenaufnahme, Prozessmodellierung, IWiG 5-Phasen-Modell, Klinische Behandlungspfade, Prozesskostenrechnung, IT-Infrastruktur, Effizienzsteigerung, Geschäftsprozessmanagement, Krankenhaus-IT.
Die Arbeit untersucht, wie Workflow-Management-Systeme in Krankenhäusern genutzt werden können, um den Wandel zu prozessorientierten Arbeitsabläufen zu unterstützen und die Qualität der Patientenversorgung zu steigern.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen von Workflow-Management-Systemen, der Integration in Krankenhausinformationssysteme, der Analyse marktführender Softwarelösungen sowie den praktischen Phasen einer Workflow-Einführung.
Das Hauptziel ist es, einen Überblick über den Stand der Technik zu geben und anhand von Modellen aufzuzeigen, wie Krankenhäuser ihre Prozesse effizienter und transparenter gestalten können.
Es wird eine Literaturanalyse mit einer ergänzenden fallorientierten Modellierung durchgeführt, wobei das IWiG® 5-Phasen-Modell als methodischer Rahmen für die Einführung von Workflow-Systemen dient.
Im Hauptteil werden theoretische Definitionen, die Analyse von KIS-Systemen, konkrete Einsatzbeispiele von ORBIS, i.s.h.med und Soarian sowie ein detailliertes Praxisbeispiel zur stationären Patientenaufnahme behandelt.
Typische Schlüsselbegriffe sind Workflow-Management-System, Krankenhausinformationssystem, Prozessmodellierung, Patientenaufnahme und klinische Behandlungspfade.
Es handelt sich um ein spezifisch für das Gesundheitswesen abgeleitetes, ganzheitliches Modell, das besonders auf die Bedürfnisse und die Komplexität klinischer Prozesse zugeschnitten ist.
Ein zentrales Problem sind redundante Papierprozesse und Medienbrüche, bei denen Dokumente zwischen Verwaltung und ärztlichem Personal hin- und hergeschickt werden müssen, was Zeit kostet und Ressourcen bindet.
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