Magisterarbeit, 2006
87 Seiten, Note: 2,7
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die Magisterarbeit analysiert die Subventions- und Zollpolitik von Nationalstaaten unter ethischen Gesichtspunkten. Dabei untersucht sie die Auswirkungen dieser Politik auf verschiedene landwirtschaftliche Produkte, wie Baumwolle, Zucker und Bananen. Die Arbeit zeigt die ökonomischen Folgen von Subventionen und Zöllen auf und analysiert deren Auswirkungen auf die Wohlfahrt von Konsumenten, Produzenten und dem Staat. Darüber hinaus werden ethische Aspekte der Subventions- und Zollpolitik betrachtet und in Bezug zu den Theorien des Utilitarismus und John Rawls gesetzt.
Die Einleitung führt in das Thema der Subventions- und Zollpolitik ein und stellt die drei landwirtschaftlichen Produkte Baumwolle, Zucker und Bananen als Fallbeispiele vor. Die Arbeit beleuchtet die Auswirkungen der Politik auf diese Produkte und stellt die Herausforderungen der Subventions- und Zollpolitik im Kontext von globaler Gerechtigkeit dar.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der ökonomischen Perspektive von Subventionen und Zöllen. Es erläutert grundlegende ökonomische Konzepte, wie das ökonomische Prinzip, Produktionsfaktoren und Opportunitätskosten. Dieses Kapitel analysiert zudem die Marktpreisbildung auf freien Märkten und die Auswirkungen von Subventionen und Zöllen auf Konsumenten- und Produzentenrente sowie die ökonomische Wohlfahrt.
Das dritte Kapitel untersucht die Wohlfahrtseffekte von Zöllen und Importquoten aus ökonomischer Sicht. Es analysiert die Auswirkungen von Zöllen und Importquoten auf die Wohlfahrt von Konsumenten, Produzenten und dem Staat. Die verschiedenen Zollarten, wie Finanzzölle, Instrumentalzölle und Schutzzölle, werden ebenfalls erläutert. Außerdem werden die Wohlfahrtseffekte im Falle von Freihandel betrachtet.
Das vierte Kapitel widmet sich der ethischen Bewertung der Subventions- und Zollpolitik. Es analysiert die Prinzipien des Utilitarismus und John Rawls im Hinblick auf die Auswirkungen von Subventionen und Zöllen auf die Gerechtigkeitsverteilung. Die Arbeit diskutiert, wie die Prinzipien des Utilitarismus und John Rawls auf die Subventions- und Zollpolitik angewandt werden können und welche Folgen dies für die Gestaltung dieser Politik hätte.
Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie Wirtschaft zum guten Leben beitragen kann. Es diskutiert die Rolle von Subventionen und Zöllen in Bezug auf die Prinzipien der vernünftigen Rationalität und Lebensdienlichkeit. Die Arbeit untersucht, ob Subventionen und Zölle das gute Leben fördern können oder ob sie negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.
Subventionspolitik, Zollpolitik, Baumwolle, Zucker, Bananen, ökonomische Wohlfahrt, Marktpreisbildung, Konsumentenrente, Produzentenrente, Utilitarismus, John Rawls, Gerechtigkeitskonzeption, Lebensdienlichkeit, vernünftige Rationalität, globale Gerechtigkeit.
Subventionen sind staatliche Unterstützungen für heimische Produzenten, während Zölle Abgaben auf Importgüter sind. Beide Instrumente verzerren den Marktpreis, dienen aber unterschiedlichen Zwecken wie dem Schutz der eigenen Wirtschaft.
Hohe Exportsubventionen in den USA drücken den Weltmarktpreis für Baumwolle, was afrikanische Bauern benachteiligt und dort zu Armut und wirtschaftlicher Stagnation führen kann.
Rawls' Differenzprinzip besagt, dass soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten nur dann gerechtfertigt sind, wenn sie den am wenigsten Begünstigten der Gesellschaft den größten Vorteil bringen – ein Maßstab, an dem Subventionen gemessen werden können.
Importquoten begrenzen das Angebot und führen zu künstlich hohen Preisen für den europäischen Verbraucher, während sie gleichzeitig bestimmte Produzentengruppen bevorzugen.
Im Utilitarismus wird eine Maßnahme danach bewertet, ob sie das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl an Menschen bewirkt. Zollpolitik wird hierbei kritisch geprüft, ob der Nutzen für die Produzenten den Schaden für die Konsumenten überwiegt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

