Diplomarbeit, 2006
123 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Forschungsidee und Interesse
1.2 Wissenschaftliche Relevanz
1.3 Zielsetzung der Arbeit
2 SPORT UND MEDIEN
2.1 Realität und Medienrealität des Sports
2.2 Die Sport-Medien-Wirtschaft-Allianz
2.3 Funktionen der Sportberichterstattung
2.4 Merkmale der Sportberichterstattung
2.5 Komplementäre Sportberichterstattung
2.6 Zusammenfassung
3 DIE ZEITSCHRIFT IN DEUTSCHLAND
3.1 Definition und Begriffsbestimmung der Zeitschrift
3.2 Typologien von Zeitschriften
3.3 Funktion der Zeitschrift
3.4 Der gegenwärtige Zeitschriftenmarkt in Deutschland
3.5 Nutzung der Zeitschrift
3.6 Zusammenfassung
4 WISSENSCHAFTLICHER UND THEORETISCHER HINTERGRUND
4.1 Medienforschung
4.2 Aussagen- und Inhaltsforschung
4.3 Zeitschriftenforschung
4.4 Historische Entwicklung der Zeitschriftenforschung
4.5 Zusammenfassung
5 FORSCHUNGSLEITENDE FRAGEN
6 UNTERSUCHUNGS- UND METHODENDESIGN
6.1 Untersuchungsmethode
6.2 Merkmale und Gegenstand der Inhaltsanalyse
6.3 Untersuchungszeitraum
6.4 Untersuchungsobjekt – DER SPIEGEL
6.5 Zusammenfassung
7 ERGEBNISDARSTELLUNG UND INTERPRETATIVE ANALYSE
7.1 Quantität der Sportberichterstattung im SPIEGEL
7.1.1 Anzahl und Verteilung der Sportbeiträge
7.1.2 Rubriken, in der die Artikel erschienen sind
7.1.3 Format der Artikel
7.1.4 Zusammenfassung
7.2 Qualität der Sportberichterstattung im SPIEGEL
7.2.1 Sportbezug der Artikel
7.2.2 Themen der Sportberichterstattung
7.2.2.1 Das Hauptthema
7.2.2.2 Das Nebenthema
7.2.3 Intention des Artikels
7.2.4 Wertung der Artikel
7.2.5 Ebene der Berichterstattung
7.2.6 Tragweite des Berichterstattungsgegenstandes
7.2.7 Aktualität des Berichts
7.2.8 Primäre Bezugnahme des Artikels
7.2.9 Zusammenfassung II
8 BESCHREIBUNG DER THEMENKARRIEREN UND INTERPRETATION DER DESKRIPTIVEN ERGEBNISSE
8.1 Die Themenkarriere Sportler / Mannschaften
8.1.1 “Sportler/Mannschaften“ im Wandel der Zeit
8.1.2 “Sportler/Mannschaften“ im Verbund mit anderen Themen
8.1.3 Besonderheiten der Themenkarriere “Sportler / Mannschaften“
8.2 Die Themenkarriere Sportereignis
8.2.1 “Sportereignis“ im Wandel der Zeit
8.2.2 “Sportereignis“ im Verbund mit anderen Themen
8.2.3 Besonderheiten der Themenkarriere “Sportereignis“
8.3 Die Themenkarriere Doping im Spitzensport
8.3.1 “Doping im Spitzensport“ im Wandel der Zeit
8.3.2 “Doping im Spitzensport“ im Verbund mit anderen Themen
8.3.3 Besonderheiten der Themenkarriere “Doping im Spitzensport“
8.4 Die Themenkarriere Sportkommunikation
8.4.1 “Sportkommunikation“ im Wandel der Zeit
8.4.2 “Sportkommunikation“ im Verbund mit anderen Themen
8.4.3 Besonderheiten der Themenkarriere “Sportkommunikation“
8.5 Die Themenkarriere Sportökonomie
8.5.1 “Sportökonomie“ im Wandel der Zeit
8.5.2 “Sportökonomie“ im Verbund mit anderen Themen
8.5.3 Besonderheiten der Themenkarriere “Sportökonomie“
8.6 Zusammenfassung der beschriebenen Themenkarrieren
9 DISKUSSION DER ERGEBNISSE IM HINBLICK AUF DIE FORSCHUNGSLEITENDEN FRAGEN
10 FAZIT
Die Arbeit analysiert anhand einer quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse, wie sich die Sportberichterstattung in der Zeitschrift DER SPIEGEL über einen Zeitraum von zwanzig Jahren (1983-2003) verändert hat und welche Themenkomplexe sich dabei zu sogenannten „Themenkarrieren“ entwickelt haben.
1 Einleitung
Der moderne Sport hat sich in unserer heutigen post-industriellen Gesellschaft als anerkanntes Massenphänomen etabliert und setzt sich mit der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 ein beeindruckendes Denkmal. Ein Medienspektakel globaler Größenordnung findet statt, gleichsam ein gesellschaftliches Ereignis, das es in diesem Ausmaß und dieser medialen Omnipräsenz in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht gegeben hat. Der Ball rollt über die Bildschirme sämtlicher Haushalte und ist seit Monaten fester Bestandteil der Hörfunkprogramme. Der Countdown bis zum Eröffnungsspiel in München nimmt dabei stellenweise Züge an, die wie die Ankündigung des jüngsten Gerichts anmuten. Ein sportliches Ereignis verdrängt Politik und Wirtschaft von den Titelseiten der Tagespresse oder anders formuliert, nimmt sie für sich ein. Denn schließlich gibt es auch unter Politikern und Ökonomen kaum ein anderes Gesprächsthema. Selbst die kriselnde Wirtschaftslage in der Bundesrepublik soll durch die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft aufgebessert werden.
Der Weg von der “schönsten Nebensache der Welt“ bis zu seinem heutigen Stellenwert scheint nur noch schwer rekonstruierbar zu sein. Besonders die rasante Entwicklung in den letzten zwanzig Jahren hat das System Sport verändert und nachhaltig beeinflusst. Dynamische Systeme, und nichts anderes ist der Sport, unterstehen im Laufe der Zeit einem Wandel. Die Gesellschaft hat sich verändert. Der Sport hat sich verändert. Die Sportberichterstattung hat sich verändert. Und die Themen haben sich ebenfalls geändert. “Dauerbrenner“ oder “Eintagsfliege“? Ob und in welchem Umfang ein Thema Karriere macht, hängt nicht nur von den Entscheidungsträgern in den Redaktionen ab, sondern ebenso von den gesellschaftlichen Entwicklungen.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Sports als Massenphänomen ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Sportberichterstattung des SPIEGEL im Längsschnitt zu analysieren.
2 SPORT UND MEDIEN: Dieses Kapitel behandelt das Verhältnis von Sport, Medien und Wirtschaft sowie die Funktionen und Merkmale der Sportberichterstattung.
3 DIE ZEITSCHRIFT IN DEUTSCHLAND: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung des Mediums Zeitschrift, inklusive Definitionsversuchen, Typologien und einem Überblick über den Zeitschriftenmarkt.
4 WISSENSCHAFTLICHER UND THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel verankert die Studie in der Medien-, Aussagen- und Inhaltsforschung sowie der Zeitschriftenforschung.
5 FORSCHUNGSLEITENDE FRAGEN: Das Kapitel formuliert die zentralen Fragestellungen, die der Analyse zugrunde liegen.
6 UNTERSUCHUNGS- UND METHODENDESIGN: Hier wird die Methodik der quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse beschrieben sowie das Untersuchungsobjekt DER SPIEGEL vorgestellt.
7 ERGEBNISDARSTELLUNG UND INTERPRETATIVE ANALYSE: Dieses Kapitel präsentiert die quantitativen Daten zur Sportberichterstattung und liefert eine erste qualitative Einordnung.
8 BESCHREIBUNG DER THEMENKARRIEREN UND INTERPRETATION DER DESKRIPTIVEN ERGEBNISSE: Das zentrale Kapitel analysiert fünf ausgewählte Themenkarrieren (Sportler/Mannschaften, Sportereignis, Doping, Sportkommunikation, Sportökonomie) im Detail.
9 DISKUSSION DER ERGEBNISSE IM HINBLICK AUF DIE FORSCHUNGSLEITENDEN FRAGEN: Die Ergebnisse werden zusammenfassend im Hinblick auf die in Kapitel 5 aufgeworfenen Forschungsfragen diskutiert.
10 FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche weiterführende Forschungsansätze.
Sportberichterstattung, DER SPIEGEL, Inhaltsanalyse, Themenkarrieren, Sportjournalismus, Medienrealität, Sportökonomie, Doping, Sportereignis, Mediennutzung, Printmedien, Sportkommunikation, Längsschnittuntersuchung, Sportler, Sportmanagement
Die Diplomarbeit untersucht die Sportberichterstattung des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL über einen Zeitraum von zwanzig Jahren (1983-2003).
Im Zentrum stehen die Entwicklung des Mediensports, die Symbiose aus Sport, Medien und Wirtschaft sowie die Identifikation von Themenkarrieren.
Das Ziel ist es, aufzudecken, wie sich Themenkomplexe zu sogenannten Themenkarrieren entwickelt haben und inwieweit diese durch gesellschaftliche Entwicklungen beeinflusst wurden.
Der Autor verwendet eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse von 1.454 Sportartikeln aus 520 SPIEGEL-Ausgaben.
Der Hauptteil analysiert die quantitativen Ergebnisse, die theoretischen Hintergründe und beschreibt fünf spezifische Themenkarrieren im Detail.
Schlüsselwörter sind unter anderem Sportberichterstattung, Medienrealität, Themenkarrieren, Sportökonomie und Längsschnittuntersuchung.
Das Dokument beschreibt diese Allianz als eine symbiotische Interessengemeinschaft, die durch Gewinnmaximierung und Aufmerksamkeitssteigerung geprägt ist.
Als Nachrichtenmagazin ist die Sportberichterstattung im SPIEGEL nicht ausschließlich oder exklusiv sportorientiert, sondern fungiert oft als ergänzende Hintergrundberichterstattung.
Aufgrund seiner Bedeutung, insbesondere im Kontext der Wiedervereinigungsära der Bundesrepublik und der Aufarbeitung der DDR-Trainingspraktiken, stellt es eine wesentliche Themenkarriere dar.
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