Examensarbeit, 2005
88 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit analysiert, wie Vorurteile in ausgewählten Schulbüchern der Sekundarstufe I behandelt werden. Sie untersucht dabei, ob und wie Vorurteile und Strategien gegen Vorurteile in den Schulbüchern thematisiert werden, welche Werte und Einstellungen diese vermitteln und ob und wie rechtsextremistisches Denken angesprochen wird. Die Arbeit zielt darauf ab, den Umgang mit Vorurteilen in schulischen Kontexten zu beleuchten und die Rolle der Schulbücher bei der Prävention von Diskriminierung und Rassismus zu untersuchen.
Das Vorwort stellt das Thema der Hausarbeit vor und erläutert die Relevanz von Vorurteilen in gesellschaftlichen Diskursen. Die Kapitel 2 und 3 beleuchten den historischen und methodischen Kontext der Schulbuchforschung. Hierbei werden die Bedeutung und der Einsatz von Schulbüchern sowie methodische Herausforderungen bei der Analyse von Schulbuchtexten thematisiert. Kapitel 4 widmet sich der Entstehung und Bekämpfung von Vorurteilen und stellt verschiedene Theorien und Strategien vor. In den Kapiteln 5 und 6 erfolgt die Analyse der ausgewählten Schulbücher.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Begriffen wie Vorurteile, Stereotypen, Schulbücher, Sekundarstufe I, Didaktik der Sozialwissenschaften, Rechtsextremismus, Diskriminierung, Rassismus, Wertevermittlung, und Integration.
Schulbücher analysieren die Entstehung von Stereotypen und vermitteln Wertehaltungen, um Schüler für Diskriminierung und Rassismus zu sensibilisieren.
Stereotype sind kognitive Verallgemeinerungen über Gruppen, während Vorurteile zusätzlich eine oft negative emotionale Bewertung dieser Gruppen beinhalten.
Dazu zählen die Theorie der autoritären Persönlichkeit, die Frustrations-Aggressions-Hypothese, die Sündenbock-Theorie sowie das Konzept der In-Gruppen und Out-Gruppen.
Vorurteile werden oft frühzeitig durch das soziale Umfeld, die Erziehung und mediale Einflüsse übernommen, ohne dass ein direkter Kontakt zu den betroffenen Gruppen besteht.
Durch die Vermittlung von Fakten, die Förderung von Empathie, interkulturelle Begegnungen und die kritische Analyse von Medienbotschaften in Schulbüchern.
Ältere Schulbücher enthielten oft eurozentrische Sichtweisen oder vernachlässigten die Perspektiven von Minderheiten, was zur Verfestigung nationaler Stereotype beitrug.
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