Magisterarbeit, 2006
92 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht das Phänomen des Widerstands gegen Bildung, insbesondere im Kontext der Weiterbildungsabstinenz. Die Arbeit argumentiert, dass Weiterbildungsabstinenz ein bewusster und zielgerichteter Entscheidungsprozess ist, der auf emotionalen Grundlagen basiert. Die Arbeit zielt darauf ab, die Ursachen und Gründe für Weiterbildungsabstinenz zu erforschen, Widerstand als Handlungsform zu analysieren und die Rolle der Emotionalität in pädagogischen Kontexten zu beleuchten.
Die Einleitung stellt das Thema „Widerstand gegen Bildung“ vor und erläutert den Zusammenhang zwischen Weiterbildungsabstinenz und Emotionalität. Kapitel 1 befasst sich mit den begrifflichen Abgrenzungen von Nichtteilnahme, Widerstand und Abstinenz und gibt einen Überblick über den Forschungsstand zum Thema Weiterbildungsabstinenz. Es werden verschiedene Studien und Forschungsergebnisse analysiert, um die Ursachen und Gründe für Abstinenz zu beleuchten. Kapitel 2 untersucht Widerstand als widerständiges Handeln in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere in pädagogischen Kontexten. Es werden verschiedene Formen von Widerstand und die Rolle von Unterlassungshandeln als widerständiges Handeln diskutiert. Kapitel 3 widmet sich der Bedeutung der Emotionalität in pädagogischen Kontexten und stellt den Zusammenhang zwischen Fühlen und Denken dar. Kapitel 4 behandelt den Aspekt der Emotionsregulierung und Handlungskontrolle, wobei die Bedeutung negativer emotionaler Erfahrungen für handlungsimmanente Entscheidungsprozesse hervorgehoben wird.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Weiterbildungsabstinenz, Widerstand, Emotionalität, pädagogische Kontexte, Handlungstheorie, Emotionsregulierung, Entscheidungsfindung und Bildungsforschung. Der Fokus liegt auf der Analyse des Zusammenspiels von kognitiven und emotionalen Prozessen im Zusammenhang mit Bildungsprozessen und der Frage, wie diese Prozesse zur Abstinenz von Weiterbildung führen können.
Es bezeichnet die bewusste Nichtteilnahme an Bildungsangeboten, obwohl diese gesellschaftlich oder beruflich als notwendig erachtet werden.
Viele Angebote wirken fremdbestimmt und sind kaum auf die spezifischen Lebensbedürfnisse der Lernenden zugeschnitten, was Gefühle von Widerstand auslöst.
Gefühle dienen als ganzheitliche Stellungnahmen des Subjekts. Negative Emotionen und geringe Kompetenzerwartungen führen oft zur Entscheidung gegen eine Teilnahme.
Dieser Forschungszweig untersucht Widerstand nicht als Defizit, sondern als aktive Stellungnahme oder Unterlassungshandlung des Individuums gegenüber Bildungsansprüchen.
Studien zeigen, dass die Grundhaltung oft ähnlich abwartend ist; Teilnehmer agieren jedoch meist defensiv und sicherheitsorientiert, wenn sie einen Zwang zur Anpassung wahrnehmen.
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