Examensarbeit, 2006
59 Seiten, Note: 1,0
1. Vorwort
2. Fachsystematische Analyse
2.1 Definition der astronomischen und klimatischen Jahreszeiten
2.2 Die Erde in Bewegung: Rotation, Revolution und Präzession
2.2.1 Entstehung der Tages- und Jahreszeiten (Rotation und Revolution)
2.2.2 Kalt- und Warmzeiten (Präzession)
2.3 Gestalt und Größe der Erde
2.4 Astronomische und physikalische Betrachtungen
2.4.1 Unser Sonnensystem
2.4.2 Der Aufbau der Atmosphäre
2.4.3 Sonnenstrahlung
2.5 Auswirkungen der Sonnenstrahlung auf die Jahreszeiten
2.5.1 Auswirkungen der Sonnenstrahlung auf die Landschaftszonen
2.6 Geschichtliche Aspekte
2.6.1 Gestalt der Erde
2.6.2 Beweis für die Krümmung der Erde
2.6.3 Lage der Erde im Universum
3. Didaktische und methodische Analyse
3.1 Allgemeines zum WZG-Unterricht im Bildungsplan 2004
3.1.1 Verankerung des Themas im Bildungsplan des WZG-Unterrichts
3.1.2 Verankerung des Themas im Bildungsplan des NeNuK-Unterrichts
3.2 Arbeitsbereiche und Medien im Geographie-Unterricht
3.3 Die Jahreszeiten im MeNuk-Unterricht
3.3.1 Experimente zum Sonnenstand
3.4 Die Jahreszeiten im Hauptschulunterricht
3.5 Das Tellurium
3.5.1 Definition
3.5.2 Klassifikation
3.5.3 Didaktischer Wert des Telluriums
3.5.4 Das Tellurium N
3.6 Unterrichtsbeispiele bis Klassenstufe 6
3.6.1 Gestalt der Erde im Unterricht
3.6.2 Größenverhältnisse
3.7 Unterrichtsbeispiele bis Klassenstufe 9
3.7.1 Einführung in das Thema Entstehung der Jahreszeiten
3.7.2 Beispiele am Tellurium N
3.7.3 Klimazonen
3.7.4 Entstehung und Nutzung eines Energieträgers
3.7.5 Energie der Sonne im Physik- und Mathematikunterricht
4. Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht fachsystematisch und didaktisch, wie das Phänomen der Jahreszeiten im WZG-Unterricht (Welt-Zeit-Gesellschaft) der Hauptschule Baden-Württemberg fächerübergreifend und handlungsorientiert vermittelt werden kann. Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Fundierung der astronomischen Grundlagen und deren didaktische Reduktion sowie durch praxisnahe Unterrichtsbeispiele ein vertieftes Verständnis bei den Schülern zu fördern.
2.6.1 Gestalt der Erde
Schon im Altertum wusste man von der Kugelgestalt der Erde. Der griechische Philosoph Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) war davon überzeugt, dass die Welt eine Kugel sei. Diese Feststellung machte er im Zusammenhang mit der Beobachtung einer Mondfinsternis, bei der sich der Mond nach und nach orange färbt. Eine runde und dunkle Fläche schiebt sich darauf vor den Mond. Aristoteles hielt diese runde Fläche nicht wie seine Zeitgenossen für eine Laune der Götter, sondern sah in ihr einen Schatten, den die von der Sonne beschienene Erde wirft. Da dieser Schatten immer rund war, konnte er nur von einer kugelförmigen Erde stammen. Denn wäre die Erde eine Scheibe, so würde sie ab und zu schräg zur Sonne liegen. Dann, so folgerte Aristoteles, könnte man bei einer Mondfinsternis nur einen dunklen und dünnen Schattenstreifen sehen.
2. Fachsystematische Analyse: Dieses Kapitel liefert die physikalischen und astronomischen Grundlagen der Jahreszeitenentstehung, einschließlich Erdbewegungen, atmosphärischer Gegebenheiten und geschichtlicher Betrachtungen zur Erdgestalt.
3. Didaktische und methodische Analyse: Der Fokus liegt auf der unterrichtlichen Einbindung des Themas im Bildungsplan 2004, konkretisiert durch Experimente zum Sonnenstand, den Einsatz des Telluriums und Praxisbeispiele für verschiedene Klassenstufen.
Jahreszeiten, WZG-Unterricht, Erde, Rotation, Revolution, Sonneneinstrahlung, Tellurium N, Bildungsplan, Geoid, Klimazonen, handlungsorientierter Unterricht, astronomische Grundlagen, Sonnenstand, Experimente, Didaktik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der fachsystematischen Analyse und der didaktischen Aufarbeitung des Themas "Entstehung der Jahreszeiten" für den Unterricht im Fächerverbund Welt-Zeit-Gesellschaft (WZG) der Hauptschule.
Zu den zentralen Feldern gehören die astronomischen Grundlagen (Erdbewegungen), die Bedeutung der Sonneneinstrahlung für Klimazonen sowie geschichtliche Aspekte der Welterforschung und die didaktische Umsetzung mittels Modellen.
Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, das den Schülern ein verständliches und vernetztes Wissen über die Entstehung der Jahreszeiten ermöglicht, indem astronomische Fakten durch handlungsorientierte Methoden didaktisch reduziert vermittelt werden.
Die Arbeit nutzt eine fachsystematische Analyse der astronomischen und physikalischen Voraussetzungen, ergänzt durch eine didaktische Analyse der Bildungspläne und die methodische Konzeption von Unterrichtsbeispielen.
Der Hauptteil gliedert sich in die astronomisch-physikalische Fundierung sowie die didaktisch-methodische Umsetzung, wobei der Fokus auf Experimenten, der Arbeit mit Modellen wie dem Tellurium N und der Einbindung in den Bildungsplan liegt.
Das Dokument ist geprägt durch Begriffe wie Jahreszeiten, WZG-Unterricht, Erde, Rotation, Revolution, Sonneneinstrahlung, Tellurium N, Geoid, Klimazonen und handlungsorientierter Unterricht.
Es dient als anschauliches Sonne-Erde-Mond-Modell, das im Vergleich zu anderen Geräten eine klarere Trennung von Licht und Schatten ermöglicht und Schüler durch manuelle Bedienung zu handlungsorientiertem Lernen anregt.
Die Arbeit stellt den Bezug über die Nutzung der Sonnenenergie (z.B. Fotovoltaikanlagen) her, was Schülern den praktisch-funktionalen Zusammenhang zwischen physikalischen Gesetzen und anthropogener Nutzung verdeutlicht.
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