Magisterarbeit, 2006
126 Seiten, Note: 1,5
Diese Magisterarbeit analysiert die Entwicklung und Programmatik der Neuen Rechten (NR) in Deutschland seit den 1990er Jahren. Sie untersucht, ob die NR als Zentrum eines parteipolitischen Netzwerks fungiert und inwiefern neurechte Denkmuster in die etablierte Politik und öffentliche Meinung Eingang gefunden haben.
Die Einleitung stellt die Thematik der Magisterarbeit vor, beschreibt die Themenschwerpunkte und Erkenntnisziele sowie die methodische Vorgehensweise. Sie gibt außerdem Hinweise zur Literatur- und Quellenlage.
Kapitel II definiert den umstrittenen Begriff des Rechtsextremismus. Es werden verschiedene theoretische Strömungen vorgestellt, die sich mit der Definition von Rechtsextremismus auseinandersetzen, und die unterschiedlichen Begriffsverständnisse von Neonationalsozialismus, Neofaschismus, Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus werden beleuchtet.
Kapitel III widmet sich der Entwicklung und Programmatik der Neuen Rechten. Es werden Definitionsversuche aus der Literatur analysiert und die neurechte Staatsauffassung im Lichte der „Konservativen Revolution“ untersucht.
Kapitel IV analysiert den Einfluss neurechter Denkmuster auf die etablierte Politik und öffentliche Meinung. Es wird untersucht, ob die Neue Rechte Einfluss auf die Programmatik und den Diskurs innerhalb der etablierten Parteien hat und inwiefern ihre Themen in der öffentlichen Debatte Eingang finden.
Kapitel V untersucht die Vernetzung der Neuen Rechten innerhalb rechter Parteien wie der NPD, DVU und Republikaner. Es werden die jeweiligen Programmpunkte und Ideologien analysiert und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur neurechten Programmatik hingewiesen.
Rechtsextremismus, Neue Rechte, „Konservative Revolution“, Identitäres Denken, Anti-Globalismus, Sozialstaatskritik, Ethnisierung, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, NPD, DVU, Republikaner, Demographie, Multikulturelle Gesellschaft, Deutsche Leitkultur.
Die Neue Rechte zeichnet sich durch eine intellektuelle Aufrüstung, ein modernes äußeres Auftreten und die Teilnahme an hegemonialen Diskursen aus, wobei sie Themen wie die „Deutsche Leitkultur“ besetzt.
Die Arbeit untersucht, inwiefern neurechte Denkmuster in die Programmatik etablierter Parteien und in die öffentliche Meinung eingeflossen sind, etwa durch die Ethnisierung von Sozialstaatsdebatten.
Die Untersuchung analysiert, ob die Neue Rechte als Zentrum eines Netzwerks fungiert, das programmatische Schnittmengen mit Parteien wie der NPD, DVU und den Republikanern aufweist.
Dies ist ein historischer Bezugspunkt für neurechte Ideologien, der ein identitäres statt ein pluralistisch-repräsentatives Demokratieverständnis propagiert.
Die Autorin argumentiert, dass sich die gesellschaftliche Mitte in Gefahr befindet, von extremen Kräften aufgerieben zu werden, und dass demokratische Werte aktiv verteidigt werden müssen.
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