Masterarbeit, 2006
114 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Projektmanagement
2.1. Grundlagen
2.1.1 Der Begriff „Projekt“
2.1.2 Der Begriff „Projektmanagement“
2.2. Die Bedeutung von Projektmanagement für Unternehmen
2.3. Formen der Projektorganisation
2.3.1 Die Einfluss-Projektorganisation
2.3.2 Die Matrix-Projektorganisation
2.3.3 Die „reine“ Projektorganisation (task force)
2.3.4 Organisationsform projektorientierter Unternehmen
2.4. Der Projektmanagement-Prozess
2.4.1 Projektstart
2.4.2 Projektcontrolling
2.4.3 Projektabschluss
2.5. Warum scheitern in der Praxis viele Projekte?
2.6. Projektmanagement-Kultur
2.7. Projektmanagement-Community
3 Multiprojektmanagement
3.1. Der Begriff „Multiprojektmanagement“
3.2. Der Begriff „Projektportfolio“
3.3. Multiprojektmanagement als kritischer Erfolgsfaktor für Unternehmen
3.3.1 Herausforderungen
3.3.2 Aufgaben und Ziele
3.4. Die organisatorische Eingliederung
3.4.1 Projektportfolio-Board
3.4.2 Projektmanagement-Office
3.4.3 Multiprojektmanager
3.5. Multiprojektmanagement-Prozesse
3.5.1 Projektbeauftragung
3.5.1.1 Projektidee erfassen
3.5.1.2 Projektidee prüfen und bewerten
3.5.1.3 Entscheidung im Projektportfolio-Board
3.5.1.4 Checkliste Projektbeauftragungsprozess
3.5.2 Multiprojektcontrolling
3.5.2.1 Projektdaten überleiten
3.5.2.2 Projektstatus prüfen und bewerten
3.5.2.3 Information an das Projektportfolio-Board
3.5.2.4 Checkliste Multiprojektcontrollingprozess
3.6. Projektabnahme und -evaluierung
3.6.1.1 Projektdaten überleiten
3.6.1.2 Projektabnahme vorbereiten
3.6.1.3 Abnahme durch das Projektportfolio-Board
3.6.1.4 Nachprojektphase kontrollieren
3.6.1.5 Checkliste Projektabnahmeprozess
3.6.2 Begleitende Multiprojektmanagement-Prozesse
3.7. Erfolgsfaktoren eines funktionierenden Multiprojektmanagements
3.8. IT-Unterstützung
4 Management durch Projekte
4.1. Die Rolle des Top-Managements
4.2. Ziele des strategischen Projektportfoliomanagements
4.3. Einflussfaktoren auf das Projektportfolio
4.4. Prozesse des strategischen Projektportfoliomanagements
4.4.1 Strategische Portfolioplanung
4.4.1.1 Definition strategischer Ziele
4.4.1.2 Ableitung von Maßnahmen
4.4.1.3 Planung von Vorhaben
4.4.1.4 Entscheidung über Vorhaben
4.4.2 Steuerung des Projektportfolios
4.4.3 Ressourcenmanagement
4.4.3.1 Positionierung des Ressourcenmanagements
4.4.3.2 Erfolgs- und Einflussfaktoren des Ressourcenmanagements
4.4.4 Budgetplanung und Finanzcontrolling
5 Managementsichten im Projektmanagement
6 Wahrheit und Wirklichkeit sind wie Theorie und Praxis – Thesen aus der Theorie
7 Die drei Managementebenen im Projektmanagement am Beispiel SPAR Österreichische Warenhandels-AG
7.1. Unternehmenspräsentation SPAR Österreichische Warenhandels-AG
7.2. Ausgangssituation und Problemanalyse
7.3. Zielformulierung
7.4. Expertenmeinungen zum Thema Projektmanagement
7.4.1 Detailauswertung Interviews
7.4.2 Zusammenfassung Interviews
7.5. Von der Strategie zur Umsetzung
7.5.1 Management durch Projekte
7.5.1.1 Organisatorische Rahmenbedingungen
7.5.1.2 Einflussgrößen auf das Projektportfolio
7.5.1.3 Planungs- und Priorisierungsprozess
7.5.1.4 Fazit
7.5.2 Multiprojektmanagement
7.5.2.1 Organisatorische Rahmenbedingungen
7.5.2.2 Multiprojektmanagementprozesse
7.5.2.3 Ressourcenmanagement
7.5.2.4 Fazit
7.5.3 Einzelprojektmanagement
7.5.3.1 Organisatorische Rahmenbedingungen
7.5.3.2 Projektmanagementprozesse
7.5.3.3 IT-Unterstützung
7.5.3.4 Fazit
8 Thesenreflexion
9 Schlusswort
Das Ziel der Arbeit ist es, die Hierarchie der Managementebenen in der Projektarbeit – vom Einzelprojekt bis zum strategischen Projektportfolio – zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Unternehmen Projektmanagement als Managementmethode erfolgreich implementieren können. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die organisatorische Verankerung und die notwendige Projektmanagement-Kultur als wesentliche Erfolgsfaktoren.
2.3.1 Die Einfluss-Projektorganisation
Die Einfluss-Projektorganisation stellt die schwächste Form der Projektorganisation dar. Die funktionale Hierarchie innerhalb des Unternehmens bleibt bei dieser Projektorganisationsform unverändert. Es wird kein eigenes Projektteam gebildet, sondern es wird lediglich ein Projektleiter oder vielmehr ein Projektkoordinator bestimmt, der als eine Art Stabsstelle der projektverantwortlichen Führungsebene – meist der Geschäftsleitung – zugeordnet ist. Der Projektleiter nimmt über eine Linienfunktion – z.B. Geschäftsleitung, Bereichs- oder Abteilungsleiter – Einfluss auf die für das Projekt relevanten Organisationseinheiten, respektive auf die Projektteammitglieder.
Vorteile:
- Flexibler Personaleinsatz, d.h. Mitarbeiter beteiligen sich nur dann am Projekt, wenn ihr Fachwissen benötigt wird. Ansonsten stehen sie anderen Projekten oder dem Tagesgeschäft zur Verfügung.
- Geringe Änderungen in der bestehenden Aufbauorganisation.
- Niedriges Konfliktpotential bei Projektende, da die Projektmitarbeiter ihren bestehenden Arbeitsplatz nicht aufgeben müssen.
- Möglichkeit des Erfahrungsaustausches, da Projektmitarbeiter weiterhin Informationen und Know-how aus den Fachabteilungen ziehen.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Wandel der Marktbedingungen und die Notwendigkeit von Projektmanagement als Managementmethode zur Unternehmenssteuerung, um flexibel auf wachsende Komplexität reagieren zu können.
2 Projektmanagement: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements, die Formen der Projektorganisation sowie die zentralen Phasen des Projektmanagement-Prozesses erläutert.
3 Multiprojektmanagement: Dieses Kapitel behandelt das Multiprojektmanagement als notwendige Antwort auf eine steigende Anzahl an Projekten und beleuchtet die organisatorischen Anforderungen, Rollen und Controlling-Prozesse zur ganzheitlichen Steuerung von Projektportfolios.
4 Management durch Projekte: Hier liegt der Fokus auf der strategischen Seite des Projektportfoliomanagements, insbesondere der Verbindung zwischen Unternehmensstrategie, der Projektauswahl und der strategischen Steuerung von Vorhaben durch das Top-Management.
5 Managementsichten im Projektmanagement: Dieses Kapitel stellt die unterschiedlichen Perspektiven, Aufgaben und Verantwortlichkeiten der drei Managementebenen in der Projektarbeit in einer Gesamtschau gegenüber.
6 Wahrheit und Wirklichkeit sind wie Theorie und Praxis – Thesen aus der Theorie: Die wichtigsten theoretischen Erkenntnisse der Arbeit werden hier in drei zentralen Thesen zusammengefasst, die das Spannungsfeld zwischen theoretischem Modell und praktischer Anwendung reflektieren.
7 Die drei Managementebenen im Projektmanagement am Beispiel SPAR Österreichische Warenhandels-AG: Anhand einer fundierten Praxisstudie bei SPAR wird analysiert, wie die verschiedenen Managementebenen im realen Handelsumfeld umgesetzt werden, welche Herausforderungen bestehen und wie diese durch Prozessprofessionalisierung adressiert werden.
8 Thesenreflexion: In der Thesenreflexion werden die zuvor aufgestellten Thesen aus Kapitel 6 anhand der in der Praxisstudie gewonnenen Erkenntnisse kritisch überprüft und verifiziert.
9 Schlusswort: Das Schlusswort resümiert, dass Projektmanagement als dynamischer Entwicklungsprozess verstanden werden muss, der maßgeblich von der organisatorischen Verankerung und einer gelebten Projektkultur abhängt.
Projektmanagement, Multiprojektmanagement, Strategisches Projektportfoliomanagement, Projektorganisation, Projektsteuerung, Unternehmensstrategie, Projektauswahl, Projektcontrolling, Prozessmanagement, Projektmanagement-Kultur, Ressourcenmanagement, SPAR Österreich, Management durch Projekte, Projektinitiierung, IT-Unterstützung.
Die Masterthesis befasst sich mit der Analyse und Systematisierung der verschiedenen Managementebenen in der Projektarbeit: dem Einzelprojektmanagement, dem Multiprojektmanagement und dem Management durch Projekte.
Die Themenfelder umfassen die theoretische Definition von Projektmanagement-Strukturen, die Herausforderungen bei der Implementierung in Unternehmen sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte in einem großen Handelskonzern.
Das Ziel ist es, ein Verständnis für das ganzheitliche Management von Projekten zu schaffen und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine professionelle organisatorische Verankerung und eine starke Projektkultur den Unternehmenserfolg sichern können.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Fallstudie, basierend auf Experteninterviews und unternehmensinternen Analysen der SPAR Österreichische Warenhandels-AG.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung der Managementebenen, die Beschreibung von Prozessen (von der Beauftragung bis zur Evaluierung) und eine umfassende Evaluierung der Projektsituation bei SPAR inklusive konkreter Optimierungsvorschläge.
Die zentralen Schlagworte sind Multiprojektmanagement, Projektportfolio-Board, Projektmanagement-Kultur, Strategieumsetzung und organisatorische Verankerung.
SPAR dient als konkretes Praxisbeispiel, um die theoretischen Modelle zu prüfen. Der Autor nutzt seine interne Expertise, um Stärken, Schwächen und Entwicklungspotenziale im Projektmanagement des Unternehmens aufzuzeigen.
Während bei der reinen Projektorganisation alle Projektmitglieder fachlich und disziplinär dem Projektleiter unterstellt sind, verfolgt SPAR bei der Matrix-Organisation eine Aufteilung, bei der die fachliche Unterstellung beim Projektleiter und die disziplinäre bei der jeweiligen Linieneinheit verbleibt.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass formale Prozesse und Methoden allein nicht ausreichen. Eine positive Einstellung und das Verständnis für den Nutzen des Projektmanagements auf allen Unternehmensebenen sind entscheidend, damit Methoden in der Praxis tatsächlich angewandt werden.
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