Diplomarbeit, 2005
98 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Begriffliche und thematische Grundlagen zum Direktmarketing
2.1 Der Begriff des bindungsorientierten Direktmarketing
2.2 Die Instrumente und Medien des Direktmarketing
2.2.1 Das Instrument und die Medien der Kommunikation im Direktmarketing
2.2.2 Das Instrument und die Medien der Distribution im Direktmarketing
2.3 Akzeptanz des Direktmarketing beim Empfänger als generelle Voraussetzung für die Wirksamkeit der Maßnahmen
3 Begriffliche und theoretische Grundlagen der Kundenbindung
3.1 Begriffliche Grundlagen der Kundenbindung
3.1.1 Der Begriff der Kundenbindung
3.1.2 Die strategischen Stoßrichtungen der Hauptaufgaben der Kundenbindung
3.2 Theoretische Grundlagen zur Erklärung des Konstruktes Kundenbindung
3.2.1 Der Erklärungsbeitrag der Verhaltenswissenschaft zur Kundenbindung durch die psychischen Konstrukte Verbundenheit und Gebundenheit
3.2.2 Die Determinanten der Kundenbindung
4 Kundenbindung durch den Beitrag der Medien der direkten Kommunikation und Distribution
4.1 Das Telefonmarketing als Medium mit persönlichem Kontakt
4.1.1 Grundlagen des aktiven und passiven Telefonmarketing
4.1.2 Akzeptanz des Telefons als Kommunikationsmedium in Unternehmen und bei den Konsumenten
4.1.3 Überblick über ausgewählte Beiträge zur Erklärung der Wirkung des Einsatzes des Telefonmarketing auf die Kundenbindung
4.2 Medien mit direktem aber nicht persönlichem Kontakt
4.2.1 Die adressierte Werbesendung
4.2.1.1 Grundlagen der adressierten Werbesendung
4.2.1.2 Überblick über ausgewählte Beiträge zur Erklärung der Wirkung des Einsatzes der adressierten Werbesendung auf die Kundenbindung
4.2.2 Die unadressierte Werbesendung
4.2.3 Akzeptanz der Werbesendung als Kommunikationsmedium in Unternehmen und bei den Konsumenten
4.2.4 Die neuen Medien
4.2.4.1 Der Begriff der neuen Medien
4.2.4.2 Grundlagen und Überblick über ausgewählte Beiträge zur Erklärung der Wirkung des Einsatzes des Internetauftrittes auf die Kundenbindung
4.2.4.3 Grundlagen und Überblick über ausgewählte Beiträge zur Erklärung der Wirkung des Einsatzes von E-Mails auf die Kundenbindung
4.2.4.4 Grundlagen und Überblick über ausgewählte Beiträge zur Erklärung der Wirkung des Einsatzes von mobilen Services auf die Kundenbindung
4.2.4.5 Akzeptanz der neuen Medien als Kommunikationsmedien in Unternehmen und bei den Konsumenten
4.3 Direktmarketing mit den klassischen Medien der Kommunikation
4.3.1 Grundlagen und Kundenbindungspotenzial von Print- TV- und Radio-Werbung mit direkter Antwortmöglichkeit
4.3.2 Akzeptanz von Print-, TV- und Radio-Werbesendungen
4.4 Einsatz der Medien des Direktmarketing innerhalb der flankierenden Maßnahme des Kundenbindungsprogramms
4.5 Die Medien des Direktmarketing im Intermedia-Vergleich
4.6 Der Versandhandel als Beispiel für den Einsatz der Medien des Direktmarketing im Direktvertrieb
5 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, den Beitrag verschiedener Direktmarketing-Medien zur Kundenbindung zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie unterschiedliche Kommunikations- und Distributionsinstrumente gezielt eingesetzt werden können, um bestehende Kundenbeziehungen zu erhalten, zu intensivieren und die Abwanderungsquote zu minimieren.
4.2.1.1 Grundlagen der adressierten Werbesendung
Die größten Aufwendungen im Jahr 2003 (10,7 Mrd. €) für ein Medium des Direktmarketing wurden in deutschen Unternehmen für adressierte Werbesendungen (auch Direct Mails) getätigt. Das so genannte Direct Mail Paket beinhaltet mindestens die vier Elemente Versandhülle, (adressierter) Werbebrief (vgl. Abb. A 2), Prospekt und Reaktionsträger. Oft wird dieses Direct Mail Paket aber um weitere Elemente, wie z. B. Flyer oder Kataloge, ergänzt.
Die Beliebtheit adressierter Werbesendungen resultiert aus den Vorteilen (v. a. der Individualisierbarkeit) gegenüber klassischen Print-Werbemedien (vgl. Kap.4.5). Bevor aber das Mailing seine Wirkung entfalten kann, muss es erst einmal die Aufmerksamkeit des Empfängers erregen und geöffnet werden. Um diese gewünschte Reaktion zu fördern, sind die Erkenntnisse aus der Werbemittelforschung, v. a. der Blickverlaufs-Forschung, die die Informationsaufnahme bei Blick auf das Werbemittel untersucht, (vgl. Abb. A 3) mit in die Gestaltung einzubeziehen. In der Literatur werden viele Möglichkeiten zur Generierung von Aufmerksamkeit des Empfängers genannt, auf welche im Folgenden allerdings im Rahmen dieser Arbeit nicht mehr eingegangen werden soll.
Der Einsatz von einstufigen Werbesendungen (einmaliger Versand des Direct Mail Pakets) zielt eher auf eine spontane Kaufentscheidung ab. Der mehrmalige, aufeinander abgestimmte Versand oder die Integration des Mailings in andere Kommunikationsmaßnahmen (mehrstufiger Versand) zielt dagegen auf den Aufbau einer Beziehung zwischen Sender und Empfänger ab. Adressierte Werbesendungen werden häufig in Kombination mit Kundenclubs und Kundenkarten genutzt (vgl. Kap. 4.4).
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz des Direktmarketing aufgrund sinkender Effizienz klassischer Werbung und definiert die Forschungsfrage bezüglich des Beitrags dieser Medien zur Kundenbindung.
2 Begriffliche und thematische Grundlagen zum Direktmarketing: Hier werden Definitionen des Direktmarketing erarbeitet und die verschiedenen Medien sowie deren Eignung für den Kommunikations- und Distributionsmix vorgestellt.
3 Begriffliche und theoretische Grundlagen der Kundenbindung: Das Kapitel beleuchtet das Konstrukt der Kundenbindung aus verschiedenen Perspektiven und stellt ein Kausalmodell der Determinanten vor, um die Treiber der Kundenbindung zu identifizieren.
4 Kundenbindung durch den Beitrag der Medien der direkten Kommunikation und Distribution: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Wirkungsweise verschiedener Medien (Telefon, Werbesendungen, neue Medien) und deren Potenzial zur Bindung von Kunden.
5 Fazit und Ausblick: Es werden die zentralen Erkenntnisse zusammengefasst, Limitationen der Untersuchung reflektiert und zukünftige Anforderungen an ein datengestütztes Direktmarketing formuliert.
Direktmarketing, Kundenbindung, Kundenbeziehungsmanagement, CRM, Telefonmarketing, Adressierte Werbesendung, Neue Medien, Permission Marketing, Kundenclub, Kundenkarte, Kundenanalyse, Individualisierung, Personalisierung, Kundenwert, Wiederkauf.
Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag Instrumente und Medien des Direktmarketing leisten können, um Kunden langfristig an ein Unternehmen zu binden.
Die zentralen Felder sind die begriffliche Einordnung von Direktmarketing und Kundenbindung, die Analyse spezifischer Medien wie Telefonmarketing oder E-Mails sowie die praktische Umsetzung in Kundenbindungsprogrammen.
Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie der gezielte Einsatz verschiedener Direktmarketing-Medien innerhalb der Kommunikations- und Distributionspolitik einen messbaren Beitrag zur Kundenbindung leisten kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien und praxisorientierter Publikationen, um ein Kausalmodell für Kundenbindungstreiber abzuleiten.
Im Hauptteil werden einzelne Medien – vom Telefon über adressierte Werbesendungen bis hin zu Internet und E-Mail – auf ihre Eigenschaften, Akzeptanz bei Kunden und ihr spezifisches Kundenbindungspotenzial geprüft.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Kundenbindung, Direktmarketing, CRM, Personalisierung, Permission Marketing und Kundenwert.
Da im Versandhandel die direkte persönliche Interaktion während des Kaufs fehlt, dienen Outbound-Anrufe dazu, Kundenzufriedenheit abzufragen, Probleme zu lösen und proaktive Wiederkaufsanreize zu setzen.
Es ist essenziell, da die Akzeptanz und Zufriedenheit bei unaufgeforderten Werbe-E-Mails sehr gering ist; nur durch das vorherige Einverständnis des Kunden kann eine E-Mail-Aktion effektiv zur Kundenbindung beitragen.
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