Magisterarbeit, 2006
121 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion deutscher Identität im Kontext von HipHop-Musik und -Videos. Sie analysiert die Frage, wie deutsche Rapper durch ihre Musik und Videos eine spezifisch deutsche Identität konstruieren und welche Auswirkungen diese Konstruktion auf das Selbstbild deutscher Jugendlicher hat.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand und die Zielsetzung der Arbeit erläutert. Das zweite Kapitel beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Arbeit und setzt sich mit dem Begriff der „Glocalität“ im Kontext von HipHop auseinander. Es analysiert die Entwicklung von HipHop in Deutschland und beleuchtet die Debatte um die „Krise“ des Deutschrap. Die Kapitel drei und vier widmen sich den Medienanalysen der Musikvideos von Fler und K.I.Z. Kapitel fünf präsentiert die Ergebnisse der Interviews mit deutschen Jugendlichen, die sich mit der Rezeption von HipHop-Musik und -Videos auseinandersetzt.
Deutschrap, Identität, HipHop, Musikvideo, Glocalität, Lebensrealitäten, Jugendkultur, Medienanalyse, Semiotik, Diskurse, Rezeption, Interviews
Anlass war das Video "NDW2005" des Berliner Rappers Fler, das Debatten über "Nazi-Rap" und die Artikulation deutscher Identität auslöste.
Glokalität bezeichnet die lokale Adaption der globalen HipHop-Kultur an die spezifischen gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland.
Die Arbeit umfasst auch eine Medienanalyse der Gruppe K.I.Z., speziell zu ihrem Song "Was willst du machen?".
Nein, es findet eine umfassende semiotische Analyse statt, die auch den Bildaufbau der Videos, die Promo-Aktionen und die Diskursebene einbezieht.
Durch Interviews wird untersucht, wie deutsche Jugendliche diese Identitätsangebote rezipieren und ob ein Bedürfnis nach einer "deutsch-indigenen" Community besteht.
Ziel ist es, zu verstehen, welche Identitäten konstruiert werden und warum diese in den Medien auf so großes Interesse oder Empörung stoßen.
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