Diplomarbeit, 2006
75 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Beförderungsmöglichkeiten
1.1.1 Definition Bustouristik
1.1.2 Entwicklung der Bustouristik
1.2 Unternehmenspräsentationen
1.3 Problemstellung
2. Fakten
2.1 Klassifizierung
2.2 Gesetze
2.3 Haftung
3. Marktforschung
3.1 Sekundärforschung
3.1.1 Absatz- & Umsatzstatistiken
3.1.2 Altersstatistiken
3.1.3 Reisezielstatistiken
3.1.4 Unfallstatistiken
3.2 Primärforschung
3.2.1 Fragebogenaufbau
3.2.2 Auswertung der Befragung
3.2.2.1 Unter 20-jährige
3.2.2.2 20-25-jährige
3.2.2.2 26-35-jährige
3.2.2.3 36-50-jährige
3.2.2.4 51–60-jährige
3.2.2.5 über 60-jährige
3.3 Touristische SWOT-Analyse
4. Marketing-Voraussetzungen
4.1 Ziel
4.2 Zielgruppe
4.3 Strategie
4.4 Positionierung
5. momentane Verwendung der absatzpolitischen Instrumente
5.1 Produktpolitik
5.2 Kommunikationspolitik
5.3 Preispolitik
5.4 Distributionspolitik
6. Optimierung
6.1 Produktpolitik
6.2 Kommunikationspolitik
6.2.1 Markenaufbau
6.2.2 Werbung und Public Relations
6.2.3 Tag der offenen Tür
6.3 Distributionspolitik
6.4 Sonstiges
7. Fazit
8. Ausblick
Ziel der Diplomarbeit ist die Untersuchung, wie die Marktposition des deutschen Bustourismus durch eine Optimierung der absatzpolitischen Instrumente gestärkt werden kann, wobei das Busunternehmen "Imken Touristik" als konkretes Fallbeispiel dient.
3. Marktforschung
„Before any marketing activity can be planned, an organisation needs basic information on which to base future plans“. Um folglich in der Lage zu sein, vorhandene Strukturen der deutschen Bustouristik zu optimieren, muss Marktforschung betrieben werden. Woher sonst soll ein Unternehmen wissen, welche Aspekte in Zukunft optimiert bzw. schlichtweg geändert werden sollten? Woher sollen Unternehmen wissen, wie Kunden auf das bisherige Angebot reagieren? Wie kann das Unternehmen wissen, welche neuen Bedürfnisse und Wünsche der Kunde entwickelt hat? Wie können diese durch neue bzw. veränderte Angebote erfüllt werden?
Jedes Unternehmen muss sich demnach stets im Klaren darüber sein, dass niemand anderes als der Kunde über den Erfolg des Unternehmens, und damit konsequenterweise ebenfalls der Marketingstrategie, entscheidet. Auch das kreativste und originellste Konzept verliert seine Wirkung, wenn es an den Bedürfnissen der Kunden vorbei erdacht wurde.
So ist es nur konsequent, dass Marktforschung als der Schlüssel für den Erfolg angesehen werden muss. Ohne diese können Unternehmen heutzutage im starken Konkurrenzkampf unmöglich bestehen.
Die aus der Marktforschung gewonnen Erkenntnisse müssen anschließend in die Marketingkonzeption übernommen werden. Produkte müssen an die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden angepasst werden, wobei der Nutzen beim Kauf des Produktes stets verständlich dargestellt werden muss.
1. Einleitung: Einführung in die aktuelle Situation der Bustouristik und Darstellung der Problemstellung am Beispiel des Unternehmens Imken Touristik.
2. Fakten: Übersicht über die rechtlichen Rahmenbedingungen, Klassifizierungsmöglichkeiten von Reisebussen und Haftungsfragen im Beförderungsrecht.
3. Marktforschung: Detaillierte Analyse des Marktes durch Sekundärdaten sowie Auswertung einer Primärbefragung zur Ermittlung von Kundenwünschen in verschiedenen Altersgruppen.
4. Marketing-Voraussetzungen: Ableitung von Marketingzielen, Definition der Zielgruppe (Best Ager) und Festlegung der strategischen Positionierung.
5. momentane Verwendung der absatzpolitischen Instrumente: Analyse des gegenwärtigen Einsatzes der Marketing-Mix-Instrumente (Produkt, Kommunikation, Preis, Distribution) bei Imken Touristik.
6. Optimierung: Konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der absatzpolitischen Instrumente, insbesondere durch erlebnisorientierte Angebote und gezielte Kommunikationsmaßnahmen.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und der Zukunftsaussichten für den Bustourismus unter Berücksichtigung des demografischen Wandels.
8. Ausblick: Zusammenfassung der künftigen Wegmarken für den Bustourismus hin zu mehr Reiseerlebnis und Qualität.
Bustourismus, Imken Touristik, Marktforschung, Absatzpolitik, Marketing-Mix, Best Ager, Zielgruppenanalyse, Produktpolitik, Kommunikationspolitik, Kundenzufriedenheit, Reiseveranstalter, Marktanalyse, SWOT-Analyse, Kundenbindung, Wettbewerbsstrategie.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Stärkung der Marktposition des deutschen Bustourismus durch eine Optimierung der absatzpolitischen Instrumente am Beispiel eines niedersächsischen Busunternehmens.
Zentrale Themen sind die Marktforschung im touristischen Bereich, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Busunternehmen, die strategische Marketingplanung und die operative Optimierung der Marketing-Mix-Instrumente.
Das Ziel ist es, auf Basis einer umfassenden Marktanalyse konkrete Optimierungspotenziale aufzuzeigen, um Bustourismus wettbewerbsfähiger gegenüber Konkurrenten wie Billigfliegern zu machen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Sekundärforschung (Statistiken) und einer eigenen Primärforschung mittels eines Fragebogens bei verschiedenen Altersgruppen zur Analyse von Kundenpräferenzen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ist-Situation (Fakten, Marktforschung) und die Entwicklung von strategischen sowie operativen Empfehlungen für den Marketing-Mix zur Leistungssteigerung.
Die Arbeit fokussiert sich stark auf Begriffe wie Bustourismus, Marketing-Mix, Marktforschung, Kundenbedürfnisse, Wettbewerbsfähigkeit und Strategische Positionierung.
Die Autorin empfiehlt dringend die Verwendung eines einheitlichen Unternehmensnamens (Imken Touristik) in allen Kommunikationskanälen, um eine klare Markenidentität bei den Kunden aufzubauen.
Der Tag der offenen Tür bietet eine einzigartige Möglichkeit, den Erlebnischarakter des Busreisens direkt vor Ort erlebbar zu machen, Ängste abzubauen und durch Sponsoringaktionen soziale Verbundenheit und emotionale Bindung aufzubauen.
Es wird ein Kompromiss zwischen dem bevorzugten Direktvertrieb und dem Reisebürovertrieb empfohlen, bei dem Reisebüros in die Abwicklung integriert werden, um deren Kundenbindung zu nutzen und die Buchungszahlen zu erhöhen.
Die Zielgruppe ab 51 Jahren wird als entscheidendes Marktsegment identifiziert, da diese Personen über eine höhere Kaufkraft und ein gesteigertes Bedürfnis nach Sicherheit, Komfort und Geselligkeit verfügen.
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