Diplomarbeit, 2006
89 Seiten, Note: 2,9
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen der Direktinvestitionen
2.1 Begriffe und Klassifizierung
2.2 Grundlegende Theorien der Direktinvestitionen
2.2.1 Die erweiterte Außenhandelstheorien
2.2.2 Standorttheorien
2.2.3 Industrieökonomische Theorien
2.2.4 Internalisierungstheorien
2.2.5 Sonstige Theorien
2.2.6 Der eklektische Ansatz von Dunning
2.3 Motive für Direktinvestitionen
2.4 Formen des Markteintritts
3 Deutschland als Investorland
3.1 Exportland Deutschland
3.2 Motive der deutschen Direktinvestitionen
3.3 Zielregionen und Branchen der Auslandsinvestitionen
3.4 Staatliche Investitionsgarantien
4 Russland als Investitionsland
4.1 Volkswirtschaftliches Kurzporträt
4.2 Russland als Außenhandelspartner
4.3 Russland als Investitionsstandort
4.3.1 Notwendige Voraussetzungen für die Direktinvestitionen
4.3.2 Investitionsklima in Russland
4.3.3 Motive für Direktinvestitionen in Russland
4.3.4 Verteilung der Investitionsvolumina
5 Investitionen der deutschen Unternehmen in die Russische Föderation
5.1 Die Rolle deutscher Unternehmen unter den ausländischen Investoren in Russland
5.2 Eintrittsformen der deutschen Unternehmen auf dem russischen Markt
5.3 Interessenverteilung deutscher Unternehmen nach Gebieten und Regionen
5.4 Branchenstruktur der deutschen Investitionen in Russland
5.4.1 Handel
5.4.2 Grundstoffindustrie
5.4.3 Maschinenbau und Elektrotechnik
5.4.4 Kfz-Industrie
5.4.5 Chemische Industrie
5.4.6 Bauwirtschaft und Baustoffindustrie
5.4.7 Zwischenfazit
6 Perspektiven wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Russland
Die vorliegende Arbeit untersucht das Ausmaß der Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen in der Russischen Föderation sowie die zugrundeliegenden Motive und Perspektiven der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.
2.2.6 Der eklektische Ansatz von Dunning
Die oben dargestellten Theorien sind alle als partialanalytisch zu charakterisieren, das heißt, sie behandeln immer nur einzelne Aspekte der Multinationalisierung von Unternehmen.
Erst Dunning (1977) versucht in seiner eklektischen Theorie unterschiedliche Ansätze in ein umfassendes Konzept zu integrieren. Die Zentralaussage der Theorie ist das OLI-Schema. Dieses Schema bestimmt eine Reihe von Bedingungen, die einem Unternehmen den Anstoß zu den Auslandsdirektinvestitionen geben.
„Ownership Specific Advantages …“ (Eigentumsvorteil). Das Unternehmen muss einen firmenspezifischen Wettbewerbsvorteil auf dem Auslandsmarkt gegenüber dort ansässigen Unternehmen besitzen.
„Internalization Incentive Advantages …“ (Internalisierungsvorteil). Es muss für das Unternehmen lohnend sein, diesen Vorteil selbst zu nutzen, anstatt ihn an ausländische Unternehmen zu verkaufen oder zu verpachten.
„Location Specific Variables …“ (Standortvorteil). Es muss mindestens ein Standortfaktor im Gastland gegenüber dem heimischen Markt vorteilhaft sein. Sonst werden ausländische Märkte durch Exporte bedient.
In der eklektischen Theorie von Dunning werden alle wesentlichen Ansätze zur Erklärung von Direktinvestitionen verbunden. Die Theorie ist aussagekräftig für alle Typen der Direktinvestitionen und verbindet die drei wichtigsten Formen des internationalen Engagements (Export, Direktinvestitionen und Lizenzvergabe).
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Zielsetzung, den Umfang und die Gründe für Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Russland zu untersuchen.
2 Theoretische Grundlagen der Direktinvestitionen: Analyse der Begriffsdefinitionen, Klassifizierungen und theoretischen Erklärungsansätze für Direktinvestitionen, einschließlich des eklektischen Ansatzes von Dunning.
3 Deutschland als Investorland: Darstellung der deutschen Exportwirtschaft, der Motive für Direktinvestitionen und der staatlichen Rahmenbedingungen.
4 Russland als Investitionsland: Analyse der historischen wirtschaftlichen Entwicklung Russlands sowie der aktuellen Investitionsbedingungen, Risiken und Chancen am Standort.
5 Investitionen der deutschen Unternehmen in die Russische Föderation: Detaillierte Untersuchung der Rolle deutscher Firmen, ihrer Eintrittsformen, regionalen Verteilung und branchenspezifischen Aktivitäten in Russland.
6 Perspektiven wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Russland: Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen unter Berücksichtigung strategischer Sektoren wie Energie und Modernisierung.
Direktinvestitionen, Deutschland, Russland, OLI-Schema, Markteintritt, Investitionsklima, Export, Joint Ventures, Tochtergesellschaften, Energie, Wirtschaftsbeziehungen, Transformation, Außenhandel, Investitionsgarantien, Unternehmensbeteiligungen.
Die Arbeit analysiert die Direktinvestitionstätigkeit deutscher Unternehmen in der Russischen Föderation sowie die Gründe für dieses Auslandsengagement.
Die Themen umfassen die theoretischen Hintergründe von Direktinvestitionen, eine Analyse der deutschen und russischen Wirtschafts- und Investitionslandschaft sowie die spezifische Branchenstruktur deutscher Investitionen in Russland.
Das Ziel ist es, das Ausmaß und die Motive der Investitionstätigkeit deutscher Firmen in Russland zu untersuchen und die Zukunftsaussichten für die wirtschaftlichen Beziehungen zu bewerten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch existierende Direktinvestitionstheorien, ergänzt durch eine empirische und deskriptive Analyse der aktuellen Investitionsdaten und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Im Hauptteil werden Deutschland als Investorland, Russland als Investitionsstandort sowie detailliert die Rolle und Eintrittsformen deutscher Unternehmen in der russischen Wirtschaft betrachtet.
Wichtige Begriffe sind Direktinvestitionen, Außenwirtschaftsbeziehungen, Marktpotential, Investitionsklima, OLI-Schema und Standortvorteile.
Joint Ventures werden als strategisch wichtiges Instrument identifiziert, um den Zugang zum russischen Markt zu erleichtern, Marktkenntnisse zu nutzen und regulatorische sowie operative Risiken durch lokale Partnerschaften zu minimieren.
Zu den genannten Problemen zählen unter anderem bürokratische Hürden, Korruptionsanfälligkeit, ein komplexes Rechtssystem, Infrastrukturmängel und die Unterkapitalisierung des Bankensektors.
Der Energiesektor nimmt eine Schlüsselposition ein, da er ein zentrales Feld der deutsch-russischen Partnerschaft darstellt und durch Großprojekte wie die Gaspipeline die Energieversorgungssicherheit nachhaltig beeinflusst.
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