Diplomarbeit, 2003
97 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Darstellung der Techno-Kultur und der Goa-Trance-Szene
2.1 Begriffsbestimmung Jugend, Jugendkultur und Szene
2.2 Techno-Musik
2.3 Techno-Partys
2.4 Techno-Tanz
2.5 Techno - eine Drogen-Kultur?
2.6 Besonderheiten der Goa-Trance-Szene
3. Techno-Party-Drogen
3.1 Begriffsbestimmungen
3.1.1 Party-Drogen
3.1.2 Designer-Drogen
3.2 Klassifikation der Substanzen
3.3 Charakteristik der gebräuchlichsten Party-Drogen
3.3.1 Ecstasy
3.3.2 Amphetamine
4. Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene
4.1 Verbreitung und Häufigkeit
4.2 Begründungen für den Ecstasykonsum
4.3 Begründungen für den Mischkonsum
4.4 Risikowahrnehmung und Bewältigungsstrategien
4.5 Begründungen für das Einstellen des Drogenkonsums
5. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten sozialer Arbeit
5.1 Begriffsbestimmung Prävention
5.2 Präventionsmöglichkeiten innerhalb der Techno-Party-Szene
5.2.1 Niedrigschwellige, akzeptanzorientierte Drogenarbeit
5.2.2 Sekundärpräventive Ansätze und Konzepte
5.2.3 Peer-Intervention
5.2.4 Mögliche sozialpädagogische Handlungsfelder
6. Schlussbetrachtung / Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Techno-Kultur, Tanz- und Ausgehverhalten sowie dem Konsum illegaler Partydrogen, um auf dieser Grundlage Verständnis für Ursachen und Folgen zu entwickeln und daraus spezifische Handlungsfelder für die soziale Arbeit mit Technopartygängern abzuleiten.
2.4 Techno-Tanz
Auf der Tanzfläche, an deren Rand sich meist die DJ-Kanzel befindet, findet das Hauptgeschehen einer Techno-Party statt: Das Techno-Tanzen, dessen Grundlage die Techno-Musik ist und dem die Techno-Partys den räumlichen und sozialen Rahmen bieten.
Tanzfläche meint hier allerdings nicht einen scharf abgegrenzten Bereich, auf dem getanzt werden soll und dessen Grenzen die Tanzenden von den Zuschauern trennen, wie dies bei herkömmlichen Diskotheken zumeist der Fall ist. Vielmehr geht die Tanzfläche einer Techno-Party in den Bereich des sie umgebenden Raumes über. Getanzt wird eben nicht nur in der Mitte des Raumes sondern auch in dessen Randbereich und auf den vom zentralen Tanzgeschehen weiter entfernten Flächen. So finden sich beispielsweise auf Open-Air-Partys (Partys im Freien, etwa auf Wiesen oder im Wald), wenn es die örtlichen Verhältnisse erlauben, oft auch Tänzer in einem nicht geringen Abstand zum eigentlichen Tanzplatz. Die Grenzen der Tanzfläche verschwimmen und allein die Menge tanzender Personen verdichtet sich zunehmend in Richtung ihres Zentrums.
1. Einleitung: Einführung in das Thema, Relevanz der Techno-Kultur und Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und eigener Erfahrungen.
2. Darstellung der Techno-Kultur und der Goa-Trance-Szene: Definition der Begriffe Jugendkultur und Szene sowie detaillierte Betrachtung von Musik, Partys, Tanz und der Besonderheiten der Goa-Trance-Szene.
3. Techno-Party-Drogen: Definition und Klassifikation der gebräuchlichen Substanzen, insbesondere Ecstasy und Amphetamine, sowie deren Wirkung, Risiken und pharmakologische Zusammenhänge.
4. Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene: Analyse von Verbreitung, Begründungen für Konsum und Mischkonsum, Risikowahrnehmung sowie Motive für den Konsumstopp.
5. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten sozialer Arbeit: Erörterung präventiver Ansätze, insbesondere niedrigschwelliger und akzeptanzorientierter Konzepte wie Drug-checking und Peer-Intervention für den Technobereich.
6. Schlussbetrachtung / Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Empfehlungen für eine zielgruppengerechte soziale Arbeit.
Techno-Kultur, Goa-Trance-Szene, Partydrogen, Ecstasy, MDMA, Amphetamine, Mischkonsum, Suchtprävention, Akzeptanzorientierte Drogenarbeit, Drug-checking, Peer-Intervention, Jugendszenen, Risikominimierung, Sozialpädagogik, Bewusstseinszustände.
Die Arbeit befasst sich mit der Schnittmenge von Jugendkultur, insbesondere Techno und Goa-Trance, und dem Konsum illegaler Partydrogen sowie den daraus resultierenden Möglichkeiten für eine akzeptanzorientierte soziale Arbeit.
Zentral sind die soziologische Einordnung der Technokultur, die Analyse verschiedener Partydrogen und deren Wirkungen, die Motive für den Drogenkonsum in diesem spezifischen Setting sowie Methoden der Schadensminimierung.
Ziel ist es, ein Verständnis für die Ursachen und Folgen des Drogenkonsums in der Technoszene zu entwickeln, um daraus fundierte sozialpädagogische Handlungsfelder und Präventionsstrategien abzuleiten.
Es handelt sich primär um eine Literatur- und Sekundäranalyse, die durch die Einbeziehung eigener Beobachtungen und Erfahrungsberichte des Autors, speziell im Bereich der Goa-Trance-Szene, ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die soziokulturelle Beschreibung der Szene, eine fachliche Auseinandersetzung mit Substanzklassen (Ecstasy/Amphetamine), die Untersuchung von Konsummustern und Motiven sowie eine umfassende Diskussion von Präventionsansätzen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Techno-Kultur, Partydrogen, Suchtprävention, Akzeptanzorientierte Drogenarbeit, Drug-checking und Peer-Intervention.
Die Goa-Trance-Szene wird als Nische betrachtet, in der der Konsum halluzinogener Substanzen eine spezifische, spirituell-kultische Dimension hat, die sich von der "Mainstream"-Technokultur unterscheidet und bisher wenig beforscht wurde.
Der Autor argumentiert, dass Drug-checking ein wesentliches Instrument der sekundären Prävention ist, da es nicht nur der Schadensminderung dient, sondern auch Vertrauen bei schwer erreichbaren Gruppen schafft und als Frühwarnsystem fungieren kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

