Diplomarbeit, 2006
156 Seiten, Note: Sehr Gut
1. Einleitung
1.1 Problemstellung, Zielsetzung
1.2 Aufbau, Vorgehensweise
2. Internationale Strategische Allianzen
2.1 Definition
2.2 Begriffsabgrenzung
2.3 Theoretische Erklärungsansätze
2.3.1 Spieltheorie
2.3.2 Transaktionskostentheorie
2.3.3 Resource-Based View (RBV)
2.4 Motive zur Bildung von strategischen Allianzen
2.4.1 Zugang zu Know-how
2.4.2 Erzielen von Kostenvorteilen
2.4.3 Erzielen von Zeitvorteilen
2.4.4 Zugang zu Märkten
2.4.5 Risikoteilung
2.4.6 Qualitätsvorteile
2.4.7 Reduzierung des Wettbewerbs
2.5 Kritische Erfolgsfaktoren von strategischen Allianzen
2.5.1 Phasenkonzept von Bronder/Pritzl
2.5.2 Erfolgsfaktoren von ISA nach einer Studie von Arthur D. Little
2.5.3 Partnerselektion und Partnerkompatibilität
2.5.4 Ausgestaltung und Management von strategischen Allianzen
2.5.4.1 Spannungsfelder des Allianzmanagements
2.5.4.2 Allianzverhandlungen und Allianzgovernance
2.5.4.3 Schnittstellen und operatives Management
2.5.4.4 Kommunikationsmanagement
2.5.4.5 Wissensmanagement
2.5.4.6 Allianzziele und opportunistisches Verhalten
3. Wachstumsstrategie
3.1 Definition und Relevanz
3.2 Wachstumsstrategien nach Ansoff
3.2.1 Marktdurchdringungsstrategie
3.2.2 Produktentwicklungsstrategie
3.2.3 Markterweiterungsstrategie
3.2.4 Diversifikationsstrategie
4. Die ISA zwischen Renault und Nissan zur Realisierung von Wachstum
4.1 Kurzdarstellung der Unternehmen
4.1.1 Renault
4.1.2 Nissan
4.2 Kurzanalyse des Automobilmarktes
4.3 Die ISA Renault-Nissan
4.3.1 Entstehungsgeschichte und Motive der ISA zwischen Renault und Nissan
4.3.2 Umsetzung der gemeinsamen Wachstumsstrategie mithilfe der ISA
4.3.2.1 Marktdurchdringung
4.3.2.2 Produktentwicklung
4.3.2.3 Markterweiterung
4.3.2.4 Diversifikation
4.3.3 Performance der Allianz
4.3.4. Kritische Erfolgsfaktoren
4.3.5 Zukunftsperspektiven
5. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung internationaler strategischer Allianzen (ISA) als Instrument zur Realisierung von Unternehmenswachstum, am Beispiel der Kooperation zwischen Renault und Nissan.
2.4.1 Zugang zu Know-how
Der Zugang zu Know-how ist für jedes Unternehmen einer der wichtigsten Punkte, um im Wettbewerb mit Konkurrenten langfristig bestehen zu können. Diese Aussage trifft insbesondere unter der Prämisse des sich ständig verändernden Wettbewerbsumfelds in den meisten Industrien zu. Folglich ist das Lernen über neue Prozesse, Technologien und Verfahren Voraussetzung, um irgendwann neues Know-how zu generieren und somit einen Grundstein für die Sicherung bzw. den Ausbau der Wettbewerbsposition in einem Markt zu legen. Unter dem Gesichtspunkt der Langfristigkeit von internen Lernprozessen, erscheint es klar, dass Allianzen eine Lösung anbieten, um schneller an neues Wissen zu gelangen. In so genannten Kompetenzkooperationen wird also Wissen zwischen den beiden Partnern transferiert. Ziel ist es hierbei nicht nur bestehendes Wissen zu vertiefen, sondern auch komplett neues Wissen zu generieren.
Nach Schneider gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten, um aus Wissen Wettbewerbsvorteile zu erzielen:
• durch Exklusivität, also durch legalen Schutz oder durch Einbettung von Wissen in bestimmte Praktiken, die schwer nachzuahmen sind
• durch Arbitrage, also durch rascheren Zugang zu Informationen bzw. durch Wissensvorsprünge, welche die „time-to-market“ von Produkten verkürzen
• durch „Wissenspoolung“, also das koordinierte Zusammenfassen von verteilten Wissensressourcen
1. Einleitung: Definiert die Problemstellung des Unternehmenswachstums und legt die deduktive Vorgehensweise sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit dar.
2. Internationale Strategische Allianzen: Bietet eine theoretische Fundierung durch Begriffsdefinitionen, theoretische Modelle und eine ausführliche Analyse der Motive und Erfolgsfaktoren.
3. Wachstumsstrategie: Erläutert das Konzept des Wachstums und detailliert die Wachstumsstrategien nach Ansoff als theoretische Grundlage für die nachfolgende Fallstudie.
4. Die ISA zwischen Renault und Nissan zur Realisierung von Wachstum: Analysiert die konkrete Allianz zwischen Renault und Nissan, ihre Entstehungsgeschichte, ihre Performance und die Anwendung der theoretischen Erfolgsfaktoren.
5. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zusammen und zieht Schlussfolgerungen über die Wirksamkeit der Allianz für beide Partner.
Internationale Strategische Allianz, ISA, Wachstumsstrategie, Renault-Nissan, Ansoff-Matrix, Kostenvorteile, Know-how, Wissensmanagement, Partnerselektion, Wettbewerbsvorteil, Synergieeffekte, Joint Venture, Performance, Unternehmenskultur, Globalisierung.
Die Arbeit analysiert, wie internationale strategische Allianzen (ISA) als Mittel zum externen Unternehmenswachstum eingesetzt werden können.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen strategischer Allianzen, die Konzepte für Wachstumsstrategien (insbesondere nach Ansoff) sowie deren Anwendung in der Automobilindustrie.
Das primäre Ziel ist es, die Renault-Nissan-Allianz als Fallbeispiel zu untersuchen, um aufzuzeigen, wie durch diese Allianz Wachstum realisiert wurde und welche Faktoren für den bisherigen Erfolg entscheidend waren.
Der Autor wendet eine deduktive Vorgehensweise an, indem er bestehende theoretische Annahmen mit der realen Situation bei Renault-Nissan vergleicht, ergänzt durch Experteninterviews mit Top-Managern vor Ort.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung von Allianzen und Wachstumsstrategien sowie eine detaillierte Fallstudie zur Renault-Nissan-Allianz, inklusive Performance-Analysen.
Die zentralen Schlagworte sind Internationale Strategische Allianz (ISA), Wachstumsstrategien nach Ansoff, Wissensmanagement und Unternehmenskultur.
Die gescheiterte Volvo-Allianz dient als Vergleichsbeispiel, aus dem das Renault-Management wertvolle Lektionen für die Kooperation mit Nissan gezogen hat.
Cross-Badging birgt die Gefahr einer Verwässerung des Markenprofils und kann zu Verwirrung bei Konsumenten führen, weshalb diese Strategie bei Renault-Nissan nur sehr begrenzt eingesetzt wurde.
Eine dedizierte Allianzabteilung verbessert das Wissensmanagement, fördert die interne Koordination und erhöht die externe Transparenz, was empirisch mit höheren Erfolgsraten korreliert.
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